#90 – Warum gute Ideen noch lange keine Innovation sind, mit Claudia Fricker
Shownotes
In dieser Episode spreche ich mit Claudia Fricker über Innovation, Design Thinking und die Frage, warum Unternehmen oft schon an Lösungen arbeiten, bevor sie das eigentliche Problem verstanden haben.
Claudia ist Innovationsexpertin mit über 15 Jahren Erfahrung in Nutzerzentrierung, Geschäftsentwicklung und Technologie. Sie ist Studiengangsleiterin an der HWZ, Head of Innovation Hub Design und als Dozentin tätig.
Gemeinsam diskutieren wir, wie Unternehmen Ideen frühzeitig validieren, Innovation gezielt vorantreiben und ihre Mitarbeitenden bei Veränderungen mitnehmen können.
Wir sprechen über:
- Warum erfolgreiche Innovation mit dem Verständnis echter Kundenbedürfnisse beginnt
- Wie Design Thinking, Prototyping und MVPs helfen, Ideen frühzeitig zu testen
- Weshalb neue KI-Tools und Technologien allein noch keine Innovation sind
- Wie KMU durch Strategie, Change Management und Mitarbeitendenentwicklung Innovation ermöglichen
Deine Takeaways:
- Erst verstehen, dann entwickeln: Überprüfe, welches Problem deine Zielgruppe tatsächlich hat, bevor du eine Lösung entwickelst.
- Ideen frühzeitig testen: Nutze einfache Prototypen und direktes Kundenfeedback, um Risiken und unnötige Investitionen zu reduzieren.
- Mitarbeitende mitnehmen: Neue Technologien schaffen erst dann Mehrwert, wenn Menschen sie verstehen und sinnvoll einsetzen können.
- Bewusst Freiräume schaffen: Innovation braucht Zeit für Strategie, Reflexion und die Weiterentwicklung des Unternehmens.
Eine gute Idee ist noch keine Innovation. Entscheidend ist, ob sie ein echtes Problem löst und einen messbaren Mehrwert schafft. Oder wie Claudia es auf den Punkt bringt: Solange du deine Annahmen nicht überprüft hast, bleiben sie Meinungen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Die meisten Start-ups haben eine Soluzion.
00:00:03: Und dann desperately looking for a problem, weil meistens startet man die Soluzionen und das ist einfach so ein Fakt wie es halt ist.
00:00:13: Dann ist das zurückgekommen mit dem Mut
00:00:16: der Zeit zu erzielen.
00:00:18: Bevor wir starten noch einen kurzen Praxistip.
00:00:20: Wenn du Sitzungen oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche transkribieren willst, gibt's oft Probleme.
00:00:26: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt.
00:00:29: Die Schweizerdeutsche Übersetzer-App.
00:00:31: Für Stadt praktisch alle Dialekt und transkribiert alles auf Hochdeutsch.
00:00:35: Das spart mir persönlich ganz viel Zeit im Alltag, mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App einfach eine Stunde lang gratis testen.
00:00:43: Probier es aus!
00:00:44: Den Link findest du in der Shownots.
00:00:46: Vielleicht sportt auch dir das ganze Zeit.
00:00:48: Gut, Claudia, herzlich willkommen hier in Eglissau.
00:00:52: Ja, dankeschön für die Einladung.
00:00:53: Schön,
00:00:53: dass ich den Weg nach vorne gefunden habe.
00:00:57: Verzehren wir etwas über dich?
00:01:01: Ja, ich habe verschiedene Bereiche, die mich mitbringen.
00:01:08: Vom Prüfer verschiedene.
00:01:11: Es ist immer ein Vielfalt, das mich begleitet.
00:01:13: Ich bin als Innovationsmanager und Business Developer unterwegs.
00:01:16: Aber auch als Studiegangsleiter oder als Dozent.
00:01:21: Und habe für mich früher einen Eignungsprojekt gestartet, in dem ich eine Doktorart verdiene in der Research.
00:01:30: Das ist momentan das, was mich etwas beeinhaltet.
00:01:33: Vor allem das Ballonziere von diesen drei Themen.
00:01:37: Ja, du kannst mir vorstellen, dass es sehr herausfordernd ist oder?
00:01:40: Ich meine vor allem die Studiengangsleitung, ich kann mir vorstellen dass es eine vermutlich viel Zeit in Anspruch nimmt.
00:01:50: Das ist etwas, wo du erst gerade der letzte Richtung im Kopf gestartet hast bzw.
00:01:56: wie du in dieser Funktion gekommen bist Genau,
00:02:00: also kürzlich.
00:02:01: Anfangsjahr hat sich das so ergeben.
00:02:03: Ein bisschen eingespurrt haben wir das schon vor einem Jahr öppnet und dort ist vor allem das was es tun geht, dass man sich Gedanken macht wie muss ein Studium aussehen?
00:02:13: Also wirklich auch so Themen ... Sonst war ich immer der Konsument auf die Seite des Studierende.
00:02:18: und jetzt habe ich gefragt, wie sieht so eine Curriculum aus?
00:02:21: Was muss da drin sein?
00:02:23: dass du jemanden in einem Thema ausbilden und fit machen, befeigen.
00:02:27: Das ist schlussendlich das auch dann bei sich im Unternehmen anwenden kann.
00:02:32: Also es ist eine Ausbildung, also die Nachdiplomstudie mit diese Richtung.
00:02:38: Und von diesem heißt einfach wichtig, wenn Leute sich dort verdienen, dass sie das dann auch gehen können.
00:02:43: Hänns andruchen.
00:02:45: Gut nach Diplom-Studien habe ich einmal abgeschlossen vor ein paar Jahren.
00:02:50: Ich bin voll im Corona-Zeit.
00:02:52: Das ist nicht das mit der Home-Schooling gekommen.
00:02:55: Das erste Mal, als wir das gemacht haben oder bezüglich die Schule.
00:03:01: Und das ist eine einjährige Ausbildung.
00:03:06: Ich
00:03:08: habe dafür entwickelt.
00:03:11: Der CAS ist ein Certificat der Advanced Diplom-Kurse, wenn man es genau will.
00:03:18: Bei den meisten Hochschulen hast du drei CAS und noch eine Diplomemester.
00:03:25: Dann kannst du sie zum Master of Advanced die bauen.
00:03:28: Dort spiele ich in einer kleineren Liga.
00:03:30: Das CAS kann ich mitentwickeln, das einen Teil von einem MS ist.
00:03:35: Das für den HWZ ist eine sehr moderne Hochschule.
00:03:39: Sehr lang aufgestellt und ich bin dort wie ein externes Industry-Partner, der Studiegang verantworten darf.
00:03:48: Und das kam zu früh eigentlich.
00:03:53: Du bist schon der HW Zet?
00:03:54: Ich bin ja der SCB oder ich meine wir sind ja irgendwo durchs Zimmer Partner.
00:03:59: Der SCB und die HWz hat auch so beidem eine Tochter.
00:04:04: Gesellschaft oder doch der Firma muss das so sagen.
00:04:10: Wie kommt man überhaupt an die Möglichkeit, Schuldengangsleitung zu übernehmen von dieser HWZ?
00:04:18: Ja, das habe ich bis vor etwa drei Vierteljahre auch nicht gewusst und ich wusste, dass ich das will.
00:04:25: Und ich wuste, ich mache jetzt eben einen Doktorat, damit sich dann ein bisschen einsparen kann, den Degree hat.
00:04:31: Wir können auch langfristig an einer Hochschule einen Beitrag leisten.
00:04:35: Dann hat sich das so ergeben, ein sehr guter Freund aus meinem Umfeld.
00:04:39: Er sagte, dass ich die Suche habe und dann ist es noch ein Produktportfolio im Bereich Service Design.
00:04:44: Da muss man noch ein Produkt konzipieren.
00:04:48: Ich hatte Lust, das zu machen.
00:04:49: Und ja, dann habe ich einfach gesagt ... Als erstes was innen, habe ich gesagt, dass es viel zu früh ist.
00:04:56: Das wollte ich nach den ersten zwei oder drei Jahren machen.
00:04:59: wenn das Doktorat um Abschliessen ist oder schon abgeschlossen ist.
00:05:04: Und dann kam es halt und ich habe wirklich sehr gefreut und extrem viel gelernt, auch während ihrer Zeit.
00:05:11: Ich hatte einen tollen Entscheidungsleiter, der mich dort etwas geholfen hat, intern einsparen musste definieren was sind Themen?
00:05:20: Was sind die Dozenten, die zu diesen Themen beitragen?
00:05:24: Ich habe auch dort ganz tolle Leute kennenlernen und mit ihnen im Detail schon ein paar Tage oder vier Tage im Motul planen.
00:05:35: Die Antwort ist, man rutscht so
00:05:38: etwas rein!
00:05:38: Ja, ja eben.
00:05:39: Und doch hat man das ausserstehende Gefühl... Man muss sehr viel mitbringen und wahrscheinlich braucht es auch sehr viel Zeit, um so ein Modul zu erarbeiten.
00:05:53: Die Erarbeitung braucht wahrscheinlich am meisten Zeit.
00:05:57: Durchführung natürlich auch, aber die Durchführungen hast du nach den Dozenten, die deine oder tust du selber auch.
00:06:05: Dort ziehen?
00:06:06: Nein, das machst du nicht.
00:06:07: Doch!
00:06:08: Das wollte ich auch.
00:06:09: Es ist von Service-Design ein grosser Teil Design-Thinking, so alles Methodenbasis.
00:06:15: Ich bin ja auch einen absoluten Expert und ich bin kritisch mit dieser Methode aber ich weiss auch was ich habe.
00:06:22: Und das war mein Wunsch, dass sich gewisse Themen dann selbst unterrichten.
00:06:26: Aber natürlich für mich ist es sehr spannend wie die andere das Unterrichten.
00:06:30: Und ich bin sehr oft im Teil etwas vom Null auf eines aufbauen.
00:06:35: Und wenn es um Maintenance geht oder wie man das intern monitorent, dann habe ich gerne einen Experten.
00:06:41: Das muss nicht ich referieren.
00:06:42: Das sollen die Referierenden, die das auch in der Raxis gemacht haben.
00:06:47: Ein gewisser Teil darf ich selbst dotzieren.
00:06:49: Vor sechszehn Tagen sind es vielleicht vier und teilweise am Code-Teaching.
00:06:53: Es ist spannend, dass wir gleich zwei Dozenten im gleichen Tag in Action haben.
00:07:00: Das ist so eine gute Kombination.
00:07:02: Genau!
00:07:02: Ist es administrativ?
00:07:04: Natürlich um das Ganze zu entwickeln, auch mit den Leuten in Kontakt kommen hinzu.
00:07:09: Mit dem Marketing-Team definieren eine Start-up-Kette, wo man dann auch das provoten Infoveranstaltungen machen kann und die Studierenden erklären, was sie erwarten.
00:07:19: Einfach selber ehrlich sein, dass wenn der Student diese Erwartung hat, ist es vielleicht doch nicht so richtig zu sagen.
00:07:28: Genau.
00:07:29: Was ist das Aufbau des Administrativen?
00:07:32: Das andere, was jetzt dort zu zieren ist, sollte im Herbst die erste Durchführung stattfinden.
00:07:40: Für dieses Jahr am Herbst war es etwas zu spätlich und wir werden das noch weiterpromoten.
00:07:47: Es ist ein Zukunftsthema.
00:07:51: Okay cool!
00:07:52: Wie gross sind denn diese Klasse?
00:07:53: Wir
00:07:56: starten dann mit so neun oder zehn Leuten, wie wir starten.
00:08:00: Genau!
00:08:01: Man sieht natürlich auch für eine Hochschule einen gewissen Mindestteilnahmezahl, was dann effektiv auch als Rentalbe gilt.
00:08:08: Man muss sich doch vorstellen, dass man den Facilities der Zenden bricht und das muss ja irgendwie wieder zurückspielen.
00:08:16: Und ich glaube maximal sind es dann so drei bis fünf, zwanzig.
00:08:21: Aber ich bin gerade auch in einer anderen Hochschule, ein ähnliches COS.
00:08:25: Ich habe einen Klasse während zwei Tagen unterrichtet und jetzt sind wir jetzt neun und das ist eine supergrössige.
00:08:31: Es sind neun oder zwölf, vielleicht maximal um fünfzehn.
00:08:35: Und dann hat der interaktive Teil mit den Studierenden mehr Platz.
00:08:39: Absolut!
00:08:40: Die kleinen Klassen sind hier ein interaktiver Viert.
00:08:43: Sie haben zum Teil achtundzwanziger Klassen.
00:08:47: Und das ist schon eine andere Größe.
00:08:50: Ja, absolut!
00:08:53: Das erhöht die Challenge natürlich auf individuelle Themen einzugehen, die vielleicht auch Studierenden wollen.
00:09:01: Es ist auch durch den Anspruch nicht nur die Theorie zu erzählen, sondern man hat eben auch die Use Caser auf Praxis einzugehen und vielleicht auch die Themen der Studierende, die sie gerade haben.
00:09:13: Ja, genau.
00:09:13: Das ist jetzt gerade, was es in meinem ZEOS sein würde, aber auch wenn ich ihn jetzt als Gast reduzieren darf, dass man ja interaktiv, weil wir arbeiten wirklich an real cases.
00:09:24: Also es ist nicht, damit man dann eine fiktive Fall nimmt und der bearbeitet.
00:09:27: Und gerade Service Design & Design Thinking kann man nicht erklären, was muss man machen?
00:09:33: Wir haben dort ein Projekt aus den Studierenden selber aus der Klasse genommen.
00:09:39: Wir haben nicht alle neun zum Zug, wir haben dann zwei bearbeitet und zwei Teams.
00:09:44: Aber die anderen können schon in den Pausen und wissen das.
00:09:47: jetzt ist mein Case und was muss ich denn als Nächstes machen?
00:09:50: Und es ist auch wertvoll wenn man dort noch etwas mit auf den Weg gehen kann.
00:09:55: Mit acht oder zwanzig werden sie witzig.
00:09:58: Zum Teil an uns online, das kommt dazu.
00:10:01: Es ist nicht nur immer vor Ort sondern sind auch online.
00:10:05: Die Aufmerksamkeitsspanien online ist natürlich ... noch kürzer wie vor Ort, oder?
00:10:12: Das ist ja so.
00:10:14: Du hast vorhin gesagt, Design-Thinking... Man kann es nicht erklären, aber wie würdest du das erklären, wenn ich dir eine Frage stellen würde?
00:10:24: Wie erklärst du es mir?
00:10:28: Ja, wie erklärt man Design-THINKING.
00:10:32: Ich habe ein ganzes CIS gemacht,
00:10:33: d.h.,
00:10:33: ich habe einen Semester Design- THINKING studiert.
00:10:36: Da habe ich eigentlich gesagt, ich will Innovationsmethoden geben.
00:10:40: Das ist eine Methode, wie man ein Innovationsprozess gestalten kann.
00:10:47: Es ist aber auch gleichzeitig ein Set von ganz vielen Tools.
00:10:51: Wegzeuge und Frameworks, die an den einzelnen Prozestschritten zur Verfügung stehen.
00:10:57: Und was ich gemerkt habe über Zeit, das eigentlich fast am wichtigsten ist, es ist vor allem auch ein Mindset.
00:11:02: Also es braucht wie eine gewisse Grundhaltung Und das kann man nicht im Skript vermitteln.
00:11:10: Das kann man predigen, aber schlussendlich muss man das dann wie für sich annehmen.
00:11:15: und dann ist noch die Challenge – Wie kriege ich das jetzt in ein Team oder in den Unternehmen?
00:11:20: Also Design Thinking hat verschiedene Facetten!
00:11:23: Ist es etwas, was ich in meinen Unternehmern als Methodik implementieren kann?
00:11:26: Dass ich sage, wenn ich irgendein Produkt oder irgendetwas entwickeln möchte nach dieser Methodik vor ... Ist das so in diese Richtung?
00:11:36: oder was für Use Cases gibt es denn, die ich diese Methode verwende?
00:11:41: Also die Use Case ist eigentlich meistens dass du etwas willst entwickeln.
00:11:45: Also du willst vielleicht... also warum entwickelst du etwas?
00:11:48: Weil es braucht eine Lösung für ein Problem.
00:11:51: Das ist auch schon dann eher die erste Hürde, um zu entwickeln einfach etwas, weil das gerade spannend ist und dass man eine tolle Lösung ist und es muss doch jedem gefallen!
00:11:59: Aber man kann nicht genau schauen, was das Problem ist oder wer das Problem hat und ob der, den es zahlen würde, wenn er gelöst wird.
00:12:08: Also Design Thinking lohnt sich vom Ansatz des Mindset zu haben, denn das ist das Human-Central-Design dahinter.
00:12:16: Das ist ein wirklich nutzerzentriert entwickelt.
00:12:19: Das lohnt es sich eigentlich von Produkt über einen internen Prozess, aber auch für eine Service.
00:12:28: Jedenfalls.
00:12:29: Es muss nicht unbedingt etwas sein, das dann auch abgeschlossen ist.
00:12:33: Man kann nur ein Teil Stück davon lösen.
00:12:36: Man muss nicht immer den ganzen Prozess machen.
00:12:38: Es reicht an mich schon die Herangehensweise zu sagen ich will jetzt das Problem verstehen und dann nehme ich eine Framework von Design Thinking.
00:12:45: Und wie erfahre ich was das Problem ist?
00:12:48: vom End-User?
00:12:51: In dem was man fragt.
00:12:54: Das heisst, dass wir
00:12:54: Zielegruppen kennen?
00:12:57: sich bewusst ist, wer überhaupt anspricht.
00:13:01: Und dort beginnt ja wahrscheinlich das Problem schon mal an oder nicht?
00:13:03: Da fängt die Herausforderung
00:13:07: vor genau da.
00:13:09: Wer ist überhaupt mein User?
00:13:10: Meistens hat man mehrere, dann muss man wissen, wer ein Key-Target Group ist.
00:13:15: Also wer will man denn... Was sind die Achtzig- oder Seventigprozenten, die man wirklich will abholen und glücklich machen?
00:13:22: Und dann aber auch nicht nur mehr Annahmen treffen, sondern wirklich auch ins Feld gehen und Leute fragen.
00:13:29: Zuerst kann es quantitativ sein – viele bleiben in einer Survey gesteckt und ja ich habe da eine Auswertung geboten.
00:13:37: Auch tief geht es an, dass sich das «Between the lines» wirklich herausfinden, was dahinter steckt.
00:13:44: Das braucht auch Mut, weil manchmal findet man die Lösungen gar nicht so toll, als man sich ausdenkt hat.
00:13:51: Und wie ist das mit dem Minimum Viable-Produkt?
00:13:55: Ist das auch etwas, was zum Design Thinking dazugehört oder ist das etwas, das komplett abgesondert ist von dem Design Thinking?
00:14:05: Design Thinking sind keine Methoden in diesem Sinn aber ich bin nicht so tief drin wie du.
00:14:11: Ja also ein MVP, das Minimal Viable Produkte ist eigentlich die letzte Stufe für Prototyping Wenn man das Problem kennt, wenn man eine Idee hat, wie man das lösen könnte und die Entwicklungsstufe finden dann statt in Prototyping.
00:14:31: In der Erstlauf-Fidelity können irgendwelche Scribbles draught sein.
00:14:36: Ganz grob bis hin zu Mitfidelity, High-Fidality, wo fast schon den echten Produkt oder Service simuliert werden kann.
00:14:46: Und das MVP ist das, was du dann zum ersten Mal in den Markt hast.
00:14:50: Das MVP ist eine Themaversion oder eine Beta-Version.
00:14:55: Oft haben wir es von Software und sind wie ein Beta-Tester.
00:14:59: Man weiss noch nicht ganz fertig und wird etwas improved aber man kann es schon nutzen und das ist meistens schon ein MVP.
00:15:09: Ich meine ich habe ja immer wieder viele Ideen im Kopf.
00:15:13: Ganz, ganz viele Idee!
00:15:15: Zum Teil sind die nach wenigen Tagen wieder verpufft, weil ich merke, das ist irgendwie doch nichts.
00:15:23: Und eigentlich wäre dieser Ansatz über Detail-Tinking für mich vermutlich einer der Ansätze, die ich vielleicht in Zukunft verwende.
00:15:36: Das heisst also, dass ich mal ein Problem habe?
00:15:37: Das habe ich erkannt!
00:15:41: Weil in den meisten Fällen ist es ein Problem, das ich selber habe... Weil wenn ich es nicht habe, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere das haben.
00:15:52: Wahrscheinlich kommen wir aber vielleicht auch ziemlich sicher geringer oder?
00:15:55: Das heisst schon einmal ein erstes Step Wenn ich etwas erkenne, wenn ich selber etwas als Problem gesehen habe Dass das eine grössere Kundengruppe könnte ansprechen.
00:16:07: Nicht dass es so wäre Aber das wäre mal der erste Step.
00:16:11: Ja, also wenn du selber betroffen von etwas bist.
00:16:14: Also wenn du etwas nutzt oder was willst machen.
00:16:17: Weisst du nicht ob du konkrete Cases dafür hast?
00:16:19: Ich kann dir zum Beispiel schon ein Case sagen, absolut!
00:16:22: Okay ich beantworte mich vielleicht mal abstrakt und vielleicht können wir darauf eingehen.
00:16:26: Wenn du für dich eine Idee hast und du auch das Gefühl du hast das Problem erkannt dann kann es schon sein dass du einen Teil deiner Nutzergruppen repräsentierst.
00:16:35: Dann wäre es spannend zu wissen, ob fünf andere auch noch das gleiche Problem haben.
00:16:41: Manchmal sind sie nicht dickungsgleich aber ähnlich und ich glaube dort ist ein bisschen der Schlüssel, dass wenn du mit den Leuten, die vielleicht das Gleiche machen wollen, was du machst in Kontakt trittst und wie kannst du abgeliehen?
00:16:54: Und wenn du das Muster hast, dass wirklich das Problem bei mehreren ist dann hast du eigentlich schon einen guten Starting Point zum Anfang entwickeln.
00:17:03: Bevor du dann eine grosse Angelegte einnutzerst, erst mal ein Testung machen.
00:17:09: Zum Grad jetzt eben bei mir einen konkreten Beispiel zu bleiben, das ich ... Und wir haben es schon länger her oder ich habe es verworfen.
00:17:17: Mittlerweile gibt es andere Möglichkeiten.
00:17:19: aber einfach zum Mal konkret zu bleiben.
00:17:23: Ich habe ja Übergröße bei den Schuhen.
00:17:25: Also, schau mal, ich habe das Fünfzig.
00:17:28: Tatsächlich!
00:17:29: Ich habe das fünftig.
00:17:30: So für die, was Sie wissen... Und ich meine, jetzt ist kein Problem mehr zum Schuh zu finden.
00:17:38: Aber früher war das ein ganz grosses Problem.
00:17:41: Weil ich konnte nicht in Nachsursport gehen und noch keine Dosenbache von medial heißen T-Läden.
00:17:47: Ich wollte dort irgendwelche Schuhe finden, weil ab ... ... um siebenundvierzig ist so das höchste, was du findest.
00:17:56: Und ich bin dort auch eine zwanzig, ich war acht neunvierzig oder so.
00:18:01: Das heisst... Entweder auch Schuhe, die zu klein sind.
00:18:06: Von Fussballschuhen wollen wir gar nicht reden, weil Fussballschuhe noch grösser sind.
00:18:10: Oder dort gab es einen Laden oder beziehungsweise der Lade gibt's immer noch in Zürich, wo übergrösse anbieten wird.
00:18:19: Dann habe ich mir gesagt heute mit den ganzen Online-Plattformen und Online-Shops und You Name It.
00:18:29: Wieso nicht?
00:18:30: Weil dieser Shop war immer offline ... Also der Laden hat keinen online Job angeboten.
00:18:36: Ich habe gesagt, wieso nicht?
00:18:39: In der heutigen Zeit die Produkte, die du vor Ort hast, online anzubieten.
00:18:44: Und Hann denkt ja gut ich könnte ja etwas bauen und entweder ein Anfragen oder ich baue es quasi für mich selber auf, kaufe das Züge und verscheine es so.
00:18:58: Und ich bin sicher, dass ziemlich sicher, Ich war vor der gleichen Herausforderung gestanden in seiner Zeit.
00:19:09: Zalando war noch nicht so verbreitet, wie du auf Zalandestellungen alles bestellen kannst bis zu drei und fünfzehn.
00:19:16: Das ist heute kein Problem mehr.
00:19:18: Aber früher war das ein Thema.
00:19:21: Und dann habe ich angefangen mich damit auseinanderzusetzen.
00:19:26: Ja ... Online-Jobaufbau wäre eigentlich easy aber... Du musst schon die Schule kaufen.
00:19:34: Also du musst schon anfangen mit der Nike, mit den New Balance und mit dem Videoheißen diese Anbieter oder die Hersteller in Kontakt zu kommen.
00:19:44: Und jetzt geht es darum ja wie viele Schulen kaufest du denn?
00:19:49: Also es geht ganz, ganz weit um.
00:19:52: vielleicht bin ich auch nicht richtig vorgegangen.
00:19:54: Ich habe mein Problem.
00:19:58: eigentlich sage ich jetzt mal Rückschlüsse, dass auch andere betreffen können.
00:20:04: Wobei andere?
00:20:06: Ich weiss nicht wie viele Leute.
00:20:07: ich habe schon versucht die Studierenden herauszufinden.
00:20:09: Da gab es keine ChatGPT und AI-Tools, in denen ich irgendwie eingehen konnte und recherchieren wollte, sagen wir mal, wie viele Menschen von Bundesamt für Statistik zum Beispiel oder in der Schweiz.
00:20:24: oder über die Größe von zuvor.
00:20:26: Sofern es das gibt, ich weiss nicht ob Soldaten erhoben werden.
00:20:28: Ich habe keine Informationen gefunden und habe auch die Stelle angeschrieben.
00:20:36: Das ist jetzt ein Case, in dem ich sage, dass ich sicher wahrscheinlich einen Markt geben würde.
00:20:43: Der Markt war aber nicht riesig.
00:20:47: Aber der Markt wäre wahrscheinlich umgekehrt.
00:20:50: Ja, es klingt schon nach einem Nischenmarkt natürlich.
00:20:53: Also da kommt jetzt das Marketingbrille und Businessmanagement-Brille.
00:21:00: Aber trotzdem, wenn v.a.
00:21:02: die Eta sind, dass es den Store in Zürich noch gibt bedeutet ja auch, dass der Rundschaft hat nach wie vor Und du hast sicher ein richtiger Problem erkannt.
00:21:13: also du bist selber betroffen.
00:21:15: Du weisst was es bedeutet.
00:21:16: Du weißt auch wie mühsam es ist wenn man nur an einen Laden physisch kann Vielleicht vorher gar nicht weiss, was es überhaupt dort hat.
00:21:24: Und dass du das eigentlich wie stärker oder breiter verfügbar machst.
00:21:29: Du wolltest es tatsächlich als Zwischenmittler sein.
00:21:32: Es ist sicher ein hohes Risiko, wenn du eine Zwischenmittel bist und dann auch irgendwie doch einen Lager braucht.
00:21:38: Oder du musst dich dann sagen, dass etwas verfügbares ist.
00:21:40: Das heisst, du hättest schon wieder mit anderen ... Schuhe anbieten, connecten oder vielleicht mit dem Laden und dann dort schauen.
00:21:50: Ja ist es das in Stock?
00:21:52: Oder nicht?
00:21:53: Vielleicht um einfach die Idee zu prüfen.
00:21:55: also du bist ja gerade schon weit
00:21:57: gegangen.
00:21:59: Du bist im
00:21:59: verschiedenen Dimensionen ausgebrochen.
00:22:01: Und das ist eigentlich immer die ganze Challenge im Innovieren oder auch im Thema Innovationsprozess Design Thinking.
00:22:10: wo stand ich eigentlich?
00:22:13: Du hast intuitiv versucht, und dort werde ich vielleicht immer zwei Schritte zurückstehen.
00:22:20: Das klingt dann immer nach Rückschritten oder man braucht das Geduld, um noch etwas nochmal zu machen.
00:22:24: Aber es lohnt sich wirklich eigentlich.
00:22:27: zum Wissen der Bedarf hier und würde auch online kaufen.
00:22:31: hat man in diesem Store ein Testsign machen können.
00:22:34: Es ist eine store, die permanent Leute mit Bedürfnissen übergrössern für die Schuhe kommen und mit diesen Demo zeigen.
00:22:43: So du hast es den Store schon gegeben?
00:22:46: Das sind wir wieder im Prototyping, das ist noch kein MVP, deswegen vielleicht der Mid- oder High Fidelity Prototype heute mit dem Vibecoding wahrscheinlich ganz einfach gemacht.
00:22:58: und die Leute durchführen.
00:23:00: Und wenn sie interagieren, vielleicht auch ihre Bedürfnisse sagen, was sie dann noch gerne hätten, gerade noch mitnehmen und wissen welche Features ausbauen müssen, wann ich es mache?
00:23:12: Vielleicht hättest du das hier gewöhnen können zu uns machen?
00:23:15: Und wenn nicht, dann hättet ihr gewusst, dass ist ein Business Case – und hättete ihr das aufbauen können.
00:23:20: Aber an diesem Ort, wo viele sind, also wenn das schwierig ist ... die User zum User-Center entwickeln.
00:23:28: Man hat abtestscht, ob er den Bau gebraucht war, dann ist das das Feld, wo man gerade hineingehen kann und sagen,
00:23:33: dass ... Sohörst du natürlich das Bedürfnis an?
00:23:35: Oder weisst du auch nicht?
00:23:36: Vielleicht sind die Leute wirklich gerne physisch vorbei, um zu probieren?
00:23:42: Das hätte ja ein Ergebnis sein können.
00:23:46: Ich habe mich gefragt, weil ich gewusst habe, es kommen Leute aus der ganzen Deutschschweiz, werden nicht darüber hinaus.
00:23:52: Auf Zürich, also du kommst von Basel oder Bern, wo auch immer auf Züri zum Schuh kaufen.
00:24:00: Da brauchst du eine brutale Neid und das war unter anderem einer der Gedanken.
00:24:07: Die Idee ist mittlerweile verworfen.
00:24:09: Mittlerweile gibt es andere Online-Tools.
00:24:13: Neben dem, dass natürlich die Anbieter selber Online-Shops haben.
00:24:17: Also nein, kannst du selber ... die Übergrössung zu kaufen, bei den Newben und wie sie heissen.
00:24:27: Aber noch spannend eigentlich was sagst du?
00:24:30: Das wäre vom Vorgeher ziemlich sicher eine bessere Lösung gewesen als ich quasi blind innen und sagen okay mal das können wir aufbauen, abfragen und solche Sachen, sondern wirklich eben das Bedürfnis der Kundschaft von den potenziellen Zielgruppen.
00:24:47: Ich glaube das ist der Punkt.
00:24:50: Wenn jemand jetzt zulosst, muss er mitnehmen.
00:24:52: Wenn er etwas will quasi entwickeln, dass du quasi Kundenbedürfnisse versuchst abzuholen.
00:25:00: Wenn du einen Kundenstamm schon hast ... In meinem Fall wollte ich auf der grünen Wiese starten und so wäre es quasi zu dem Anekot.
00:25:10: Sofern aber den Laden auch mir die Möglichkeit
00:25:14: gegeben
00:25:15: hat.
00:25:16: Genau.
00:25:16: Also du hättest dort über den Laden vielleicht Antikontakte kommen können?
00:25:20: dann hätte man das Code-Evelopment machen können.
00:25:24: Aber wenn du gerade sagst zu denen, was zulosen ... Ich will nicht, dass das entmutigt wird.
00:25:29: Du hast gestartet und bist losgelaufen.
00:25:32: Das ist im Fall auch mega wichtig!
00:25:34: Weil du hast unterwegs auch Learnings oder du machst dir die Gedanken mit, vielleicht will ja niemand es nur online kommen, weil sie wissen, wie sich das bequem anfällt, wie Qualität ist.
00:25:47: Und darum ist es eigentlich noch oft, dass irgendwo schon in einer halben Lösung ist.
00:25:53: Aber das Problem erst so ein bisschen darüber weiss und das ist dann meistens der Schritt, warum man halt mutig sein muss und sagen kann, ich gehe jetzt nochmal zurück und kann mir das nochmal gut prüfen.
00:26:04: Es ist voll okay.
00:26:05: einfach so entstehen die meisten Start-ups, die haben eine Solution und dann desperately looking for a problem.
00:26:16: In der Literatur, in der Theorie ist natürlich ein Problem-Solution-Fit und dann gibt es den Solution-Marketfit.
00:26:23: Meistens starten wir mit der Solution.
00:26:26: Das ist einfach so eine Fakt, wie es halt ist.
00:26:30: Dann geht das zurück, was Mut und Zeit braucht aber sich ausserzahlt meistens.
00:26:35: Heute bin ich voll bei dir gemacht.
00:26:37: Ich bin auch gestartet in meiner Tätigkeit, die ich heute bin ... Ohne, natürlich hast du so ein bisschen die Lösungen oder die Dienstleistung, was du schon anbietest im Kopf.
00:26:54: Aber am Schluss wird dem Markt dir sagen, was für eine Lösung sie suchen und passst du das entsprechend?
00:27:03: Oder adaptierst du dich dementsprechend an dieser Lösung, wo der Markt will?
00:27:08: Du ziehst quasi deine Lösungen durch oder versuchst deine Lösungsdauer zu drücken.
00:27:13: Im Fall von einer Entschleistung ist es etwas einfacher.
00:27:16: Oder im Fall von einem App oder irgendwelchen anderen Tools.
00:27:21: Software wahrscheinlich etwas schwieriger, oder?
00:27:28: Das zeigt sich in dem Markt, was dann effektiv zieht und so weiter.
00:27:34: Ja, das eine ist sicher durch den Markt.
00:27:37: Das kann man ja auch gut analysieren wie sich dann bewegt und was es für Trends gibt.
00:27:44: Und wenn man dort eine Orientierung hat im Markt auf die Nutzergruppen arbeiten zu gehen, also auch in der Software.
00:27:51: Überall sind überall Requirements.
00:27:53: Es geht um Anforderungen immer noch darum, was du für Bedürfnisse stillst.
00:28:03: Das beantwortet ihr den Markt nicht immer.
00:28:05: Und du hast auch nicht die Zeit zum Hundertprozenten abzudecken, vielleicht fünftig.
00:28:11: Ich habe einen Konzept geschaffen.
00:28:13: Irgendwann haben wir uns gesagt, dass man das als Budget mit meinen Annahmen treffen will und entscheiden, welche Annahme validieren können.
00:28:22: Aber es ist das, was ich oft beobachte, dass Firmen das validieren, wenn sie überspringen, weil das kostet Geld und braucht Zeit.
00:28:29: Und gerade das wäre dann vielleicht noch wertvoller gewesen, auch wenn es nur eine Bestätigung bringt.
00:28:34: Vorher haben wir einen grossen Rollout geholt.
00:28:36: Aber das ist echt so ein bisschen der Wert, den man mit dem nutzzentrierten Ansatz generieren
00:28:44: kann.
00:28:44: Du hast schon vorhin gesagt, dass du Studiegangsleitung, Innovation, dann machst du noch Dr... also DBA oder?
00:28:57: Wie bringst du alles aus?
00:28:59: Auf eine untereim Hut.
00:29:02: Ich habe einfach gekannt, schon zu klären und den Fokus setzen, immer wissen was jetzt gerade im Moment vielleicht für die nächsten zwei Tage oder nur für die nächste Stunde gerade relevant ist und das andere einfach hochgradig ausblenden.
00:29:17: Also bevor ich zu dir komme, habe ich noch meinen Supervisor in Thailand von meinem DBA gerade noch einen ersten Draft geschickt zum diskutieren bei meine Literature Review.
00:29:28: Ich habe noch gar nicht an unser Gespräch gedacht.
00:29:31: Aber ich war sehr fokussiert, was ich dort für Informationen brauche, die ich stand und von ihm brauchte, dass wir am nächsten Montagsrichtigen diskutieren können.
00:29:40: Und das Gleiche ist, wenn ich Unterrichtskript mache für Unterricht- und Unternehmensführung.
00:29:46: Die sind meist frisch gebacken.
00:29:49: Sie sind schon Wochen vorher bereits bereit.
00:29:51: Und diese mache ich meistens am Tag selber, als ich unterrichte und dann gerade präsent
00:29:56: bin.".
00:29:57: Das ist schon ein bisschen geliehen.
00:29:59: Es braucht auch nur Ausgleichen und man muss dann auch mal ehrlich zu sich sein, dass es jetzt nicht auch noch arbeitet oder ich muss vielleicht einmal nein sagen.
00:30:09: Wie bringst du den Ausgleich an?
00:30:10: Oder wie machst du das?
00:30:12: Was hilft dir?
00:30:14: Also ausgleich ist vor allem sich bewegen, natürlich spazieren... Aufgrund des heissen Summers war es ein wenig weniger möglich.
00:30:25: Aber ich bin sehr gerne im Vielbogen unterwegs, im Wald.
00:30:29: Also natürlich nur auf ... Unhechte Tiere wird geschossen!
00:30:35: Zum Quarstellen?
00:30:35: Nein,
00:30:36: das ist eine Bogenparkour, in der wir einen Waldspazier mit präziser Arbeit verbinden.
00:30:42: Das hat auch einen anderen Fokus bekommen.
00:30:46: In meiner Arbeit ist es meistens ... Nicht richtig oder falsch.
00:30:52: Es gibt eine Tendenz, aber viele sind dort, wo du ausgerichtet hast und so viel Mühe gegeben hat.
00:31:01: Das ist ein bisschen drausgeglich.
00:31:04: Das Thema Präzision, aber auch mit Bewegung und Sport.
00:31:09: Früher habe ich das noch sehr exzessiv gemacht.
00:31:11: Ich war als Sportschützerin unterwegs.
00:31:13: Auch im Wettkampf.
00:31:17: zu viel gemacht und habe sie wieder runtergefahren.
00:31:20: Aber das ist das, was gerade in einem solchen Umfeld oder verschiedenen Hütten so unscharf sind und nicht wirklich richtig falsch oder etwas einordnen hilft es enorm.
00:31:34: So hat das Thema Präzision.
00:31:36: Ja ich habe die Frage gestellt weil ich habe ja verschiedene Hüte an ob es totzierend ist Unternehmen ist, dann bist du vielleicht noch in anderen Projekten als Subunternehmen tätig.
00:31:51: Dann hast du verschiedene Hunde und ich merke einfach, mir fällt das nicht so einfach dort.
00:32:02: Weisst du wo grenzt sie mich ab?
00:32:07: Weil... ...dann bin ich auch etwas daran für die Projekt A Und kommt Anfrage von Projekt C rein oder?
00:32:17: Ich sage nicht, das bringt mich aus dem Konzept.
00:32:19: Aber es nimmt mir den Fokus weg auch wenn ich all diese Tools im Einsatz habe wie zum Beispiel die Focus-Zeit, die ich hineinnehme und versuche zu benachrichten.
00:32:33: Solche Themen habe ich.
00:32:35: Die medialen Störfaktoren sagst du jetzt mal so.
00:32:40: Die habe ich, würde ich sagen, zu achtzig Prozent im Griff nicht hundert.
00:32:46: Aber ich merke, mich lenkt das wieder ab.
00:32:53: Wie machst du es denn?
00:32:55: Bei dir ist das davon nicht der Fall oder...?
00:32:58: Ich bin auch nur Mensch!
00:33:00: Das was du machst, mache ich zum Beispiel auch wenn ich Research mache.
00:33:03: also wenn ich wirklich sage heute ist DBA Day meistens... Freitag, wenn ich nicht gerade unterricht.
00:33:09: Oder hier bist du im Podcast?
00:33:11: Genau!
00:33:13: Und das ist genau da, dass möglichst alle Störquellen abstellen wollen.
00:33:17: Es gibt natürlich Störquelle wie Katzen oder der Freund, die man nicht abstellen kann... Aber ja es geht wieder um den Moment, in dem man unterbrochen wird zu reduzieren und nicht dann, wie diese sagen, wie du, ich habe das einigmals im Griff auch nicht immer.
00:33:34: Ja, es wird überwälmig.
00:33:36: Wenn halt das unten an und an und dann hat man übrigens einen Workshop.
00:33:39: Und das finde ich mega spannend auch noch zu machen.
00:33:43: Dann ist es für mich ein Entscheid.
00:33:45: Entweder wir haben ... Ich weiss nicht, in der Wärme sagt man den Gringaben ausseckeln.
00:33:50: Dann geht es einfach so.
00:33:51: Da ist jetzt Peek, da geht's durch weil es macht sehr Spaß und ich will das jetzt machen.
00:33:56: Aber ich weiss aber, dass ich über mein Energiehaushalt hinweg setze.
00:34:02: Dann können wir halt einmal... Nachtschichten zum Zug, weil auch Mittag hat nur vierzehn Stunden.
00:34:08: Und dann zieht man es halt einfach durch und manchmal ist ja deffektiv den Moment um zu sagen, ich kann das jetzt nicht machen, sondern eben nein sagen.
00:34:20: Das verhebt nicht immer.
00:34:21: Also ich will dir keine Rezepte sagen wie ich das mache.
00:34:25: Ich bin da nicht übermensch.
00:34:27: Es tut sich immer gerade so ausbalancieren.
00:34:30: Und manchmal stünden sich Sachen auch von alleine... Erledigen.
00:34:35: Also ich hätte jetzt diese Istung auch nicht mehr sein sollten für eine Meeting und habe gedacht, wenn das noch kommt, dann komme ich recht im Verzug und dann ist es abgesagt
00:34:43: worden.
00:34:43: Ja genau, das passiert mir an mich auch lustigerweise.
00:34:46: Dann
00:34:48: denke ich hey nice!
00:34:49: Genau.
00:34:50: Ich glaube, wenn man sich ein wenig an die Selbstregulierung vom Universum und ja und sonst halt einfach durch und machen, genau.
00:34:59: Ja spannend eben... Das mit den Meetings oder allgemein vielleicht mal als Mittagessen können wir schieben und so weiter.
00:35:08: Und sofort, ja das passiert mir an mich auch.
00:35:11: Ich glaube die Schwierigkeit von mir zum Beispiel ist eben der Nachher wirklich wenn du diese extra Male nicht immer gehst auch zu sich selbst ehrlich sein und sag okay jetzt ist im Fall gut wenn ich einmal einen Tag ein Break mache.
00:35:31: Ich merke
00:35:32: z.B.,
00:35:33: wie es dir geht, wenn du ziehst ... Also ich gebe so viel Energie von mir, dass ich, wenn ich fertig bin zum Teil einen halben Tag ... Wenn ich den ganzen Tag habe und dann bin ich K.O.
00:35:49: Weil du bist immer präsent.
00:35:51: Du musst schon immer präsent sein, weil du bist ja die Vorne.
00:35:55: Klar gibt's vielleicht mal Aufgaben oder so Arbeiten nicht Aufgaben arbeiten.
00:35:59: Du bist gleich präsent, oder?
00:36:02: Und es kostet mir ganz viel Energie.
00:36:07: Weil ich möchte den grössten Mehrwert übermitteln in dieser Zeit, an der ich sie habe.
00:36:17: Und dann merke ich am Anfang, jetzt bin ich wirklich energiegleich Null.
00:36:23: Ich hatte auch schon Situationen, z.B.
00:36:25: gerade die Woche, wo ich eine Schule hatte ... Ich bin ein Hund, einen halben Tag.
00:36:33: Und dann bin ich ... In Basel übrigens.
00:36:37: Dann bin ich heimgefahren und dann habe ich wirklich mal das Bedürfnis auszuckern.
00:36:47: Und ich bin dann wirklich im Balkon rausgeguckt und bin dann auch etwas cool down oder kurz eingeknickt.
00:36:55: Aber ich merke, dass ich dann ... Oder ich habe gemerkt, ich brauche es jetzt einfach!
00:37:02: Sonst ... Ich hätte es schon durchziehen können.
00:37:07: Aber ich weiss nicht, was passiert wäre.
00:37:08: Und ich kann auch schon Erfahrungen sammeln, dass sie irgendwann am Ferienzeit kommen und jetzt bei uns kommen.
00:37:15: Dass dann nachher mein Immunsystem beziehungsweise einfach meinen Körper sagt, hey!
00:37:23: Jetzt ist gut, jetzt ist zu viel oder?
00:37:25: Ja das ist der Klassiker, den liezt ich genau.
00:37:30: Dann musst du dich eigentlich zwangsholigen.
00:37:34: Hey, das kenne ich auch.
00:37:36: Ich muss aber auch sagen es gibt teilweise zum Entgegenwirken.
00:37:40: Es ist keine Lösung, aber ich hätte auch viel wieder lernen dürfen.
00:37:45: Also wenn man gerade so... also ich weiss es ist doch nicht das Hyper-Achiever oder eben Pleaser.
00:37:52: Hyper-Persormer
00:37:53: was haben
00:37:53: wir denn?
00:37:54: Genau und wenn man das abweist.. Ich durfte ein weiteres COS machen.
00:38:00: Das war ein Modul von meinem Doktorat, und dann haben wir einen Intercultural Assessment mitgemacht und einen Report bekommen, was über einen gesagt wird.
00:38:14: Dann haben wir diesen Modul zum Thema Change Management geschaut, das für Saboteure in einem sind ... Und ich glaube, die Selbstreflexion.
00:38:24: Wenn man sich Zeit nimmt für eine Selbstreflektion um zu wissen wie man tickt und warum tickt man so?
00:38:30: Dann kommt man manchmal, also meistens plötzlich mal im Seich und dann aber kann man schmunzeln weil man weiss das ist jetzt wieder der innere Antrieb, was halt von Ursacht hat.
00:38:41: Und wenn man sich besser kennt, kann man auch ein wenig dem entgegenwirken.
00:38:46: Also für mich ist es so ein Satz, das hat mir mal einen Chefin gesagt Der Agentur früher noch.
00:38:53: Es muss nicht immer der Sechser sein, der Fünfer ist manchmal auch gut.
00:38:58: Das ist für mich und eine sehr gute Freundin von mir schon ein Run-In-Gag, wo wir sagen müssen, dass der Fünf lenkt.
00:39:06: Manchmal habe ich das wie so einen Inners Mantra, wenn ich wieder meine Slides für den nächsten Unterricht oder den nächsten Workshop nicht am Vergolde bin, aber einfach sehr präzise arbeite, was ich sagen muss.
00:39:17: Und jetzt lenkt dieser Fünfere.
00:39:21: Ja, das ist einfach etwas, wo man sich auch streng zu sein muss.
00:39:26: Also die Disziplin, die man hält, hat auch für sich selbst einsetzen
00:39:35: können, um sich dann diese Ruhe geben zu können und wenn man auf den Schnurren ist, ist man halt mal auf der Schnur.
00:39:43: Ja genau, für mich ist klassisch Pareto-Auchzwanzig oder das ist das, was du jetzt gesagt hast.
00:39:47: Die Fäufer sind auch gut, ist für mich so quasi Pareto.
00:39:49: Der Achtzigerprozent ist okay?
00:39:53: Zum Thema Innovation.
00:39:54: Ich möchte ein oder zwei Sachen in das Thema Innovation eintauchen.
00:39:59: Ich habe zum Beispiel übergeordnet, was ist überhaupt Innovation?
00:40:04: Wenn man redet von Innovation ...
00:40:09: Ja, Innovation kann man vielleicht ganz grob sagen, wenn man etwas Neues schafft oder etwas optimiert die daraus heraus wie der Wert entsteht.
00:40:23: Also nur optimieren und dann gibt es kein Outcome, also meistens als Unternehmen weil man ja finanziell dann auch etwas zurück von dem was man ins Innovieren gesteckt hat ist dann eben noch keine Innovation.
00:40:37: Nur Technologie ist keine Innovation.
00:40:39: alle wollen jetzt einfach machen mal etwas mit AI jetzt so unterwegs sind it's not innovation.
00:40:45: oder?
00:40:47: Ja, wir sollten etwas optimieren.
00:40:49: Wir haben doch noch einen Patent.
00:40:50: Ein Patent alleine ist keine Innovation.
00:40:54: Für mich muss die Brücke sein über ein Businessmodel.
00:40:58: Wenn man ein Business-Model hat und am Schluss schaut mehr dabei aus als man investiert hat, dann ist Innovation passiert.
00:41:05: Und Innovationen kannst du so vorstellen.
00:41:07: Alle haben das Gefühl, dass es eine Breakthrough ist.
00:41:10: Das ist die absolute Neuheit.
00:41:13: Es gibt verschiedene Arten.
00:41:15: Das ist die disruptive Innovation, eine ganz neue Systemform.
00:41:21: Es gibt nicht klassische Hotels, sondern es sind die PCR-Bien, die typischen Beispielen, die uns immer öfter werden.
00:41:29: Aber es gibt auch inkrementelle Innovation, wenn jetzt ein Anlagenbauer ein Prozess innoviert und effizienter wird.
00:41:38: und vielleicht auch einen Mitarbeitenden etwas an die Hand gibt, damit sie sich entlasten können.
00:41:43: Und sich mehr auf etwas anderes konzentrieren, was wertvoll ist – ist das auch eine Innovation?
00:41:49: Okay, spannend!
00:41:51: Jetzt gibt es ja da draussen den ein oder anderen, der eher in einem KMU unterwegs ist.
00:42:00: Hast du dort dann ein Beispiel, wo du sagst, okay, der Anlagenbauer ist ... Das wäre eigentlich so ein KMUs, oder?
00:42:08: Gibt es noch andere Beispiele, die du sagst, dass wir auch unter Innovation gehen?
00:42:16: Ich fand es spannend, ein Produkt oder Tool zu implementieren.
00:42:20: Was ich am meisten heute zu Tages versuche ist das Beispiel Ökosystem MiG-Stove.
00:42:28: Wir wollen den Co-Pilot-Lizenz noch dazu buchen und bebuaken.
00:42:34: sein Nutzert Co-Pilot, liebe Kolleginnen und Kollegen.
00:42:38: Hier ist das Tool.
00:42:39: Das ist die EI.
00:42:39: Die Grifte von Ihren Dokumenten zu einbettet, ist integriert voll in diesen ganzen Dokumente.
00:42:45: Ihr werdet so automatisch effizienter
00:42:49: werden.
00:42:51: Ja da streue ich sich etwas an, weil ... Das ist einfach, ich sage es muss Tool Upgrade und No Upskilling.
00:43:01: Das leere ich jetzt wieder dank meinem Doktorat.
00:43:04: Bei Innovationen braucht es immer auch Transformation, also man muss die Leute mitnehmen.
00:43:10: Das ist etwas, was viele gehabt haben, um nicht so left behind geraten ... Ja wir machen jetzt noch etwas mit K ein.
00:43:18: und einfach vergessen, die Mitarbeiter auf den Weg zu nehmen.
00:43:22: Jeden steht ganz anders.
00:43:24: Die Füße ist schon ganz weit vorgeschritten, weil sie genug Zeit haben zum Experimentieren.
00:43:30: Andere haben vielleicht jemanden zugelugt, wenn er einen Prompt absetzt oder weichert das noch gar nicht fassen vielleicht?
00:43:38: Und diese lücken zu schliessen!
00:43:40: Gerade in einem KMU, der dann im Tagesgeschäft ihre Zeit nicht hat um die Mitarbeiterschwule
00:43:47: ...
00:43:48: Das ist leider nicht so zielführend.
00:43:52: Und das muss nicht einmal keins sein, das ist auch nur früher noch ... Ja, wir müssen jetzt mal MS-Teams einführen!
00:43:59: Wir sind jetzt noch virtuell unterwegs, aber es wurde
00:44:03: nicht geschult.
00:44:04: Ja, das ist ein neues System.
00:44:05: Ein neues ERP, ein neues CRM, digitale Zeit der Fassung UNIMIT.
00:44:10: Es gibt ganz viele verschiedene Sachen.
00:44:11: Und ja... Wer hat in der Regel die Verantwortung?
00:44:14: Immer eine Keimung!
00:44:15: Reden wir von einer Keimungen.
00:44:16: Wer hat die Regel auf den Geschäftsführer oder den Inhabern?
00:44:20: So und dann habt ihr im Tagesgeschäft, wie du es schön gesagt hast.
00:44:24: Vielleicht noch HR-Themen, dann hat er irgendwelche andere Themen, wo Auftragskunden usw.
00:44:34: Und Innovation, Strategie oder Weiterentwicklung?
00:44:39: Oder sagt man wie Tvetsch vom Unternehmen hat er ja auch noch.
00:44:47: Dort ist Herr Rosenfordrigo gut.
00:44:48: Wie nehme ich mir quasi die Zeit raus zum eben, was so klassisch immer klingt?
00:44:54: Zum nicht im Unternehmensschaffer sondern am Unternehmer.
00:44:57: Ja,
00:45:00: ich habe einen Netzwerk anlassen.
00:45:01: Ich hatte zu diesen Punkten eine Gespräche und sagte auch, Claudia mir fehlt einfach die Zeit.
00:45:07: Er weiss, dass es relevant ist, er hat auch Skills dazu.
00:45:09: Und dann sagt er, ich kann nicht die Zeit zum das machen.
00:45:13: Als ich vorgeschlagen habe, gehe ich mal in Klaus-Uhr ein Wochenende oder nehmt ihr deine Zeit um zwei Schritte zurückzustehen und man analysieren, wo du stehen oder hinwillst.
00:45:23: Es hat viel mit ... Strategie zuerst.
00:45:25: Bevor man dann innovieren will oder einen AI einsetzen muss, wissen wir erst, wo man steht und wo man hin will.
00:45:33: Und dort ist die Zeit nicht hier.
00:45:37: Was ich auch da gemerkt habe, ist ein Sparring-Partner nicht dort.
00:45:42: Wenn man das alleine machen will und meistens durch Geschäftsführer ... Und dann hat er nicht vielleicht noch seine Mitstreiter, die ich mit ihm mitdenken wollte.
00:45:50: Dann ist er auch alleine auf Feld I und mit einem Swarringpartner wird es halt wirklich mehr losgetreten als wenn man in sich selbst gefangen oder ein Tagesgeschäft
00:46:05: kennt.
00:46:06: Ja, absolut.
00:46:06: Und der zweite Part, den ich gesagt habe, hat die Mitarbeiter mitgenommen.
00:46:09: Das hört man auch ganz viel.
00:46:11: Oder das sage ich selber auch in meinem Mandat oder wenn ich bei Kunden bin.
00:46:17: Ich meine es ist effektiv so dass ja die Mitarbeitende in unterschiedlichen Stufen sind was die ganze Veränderungsbereitschaft betrifft.
00:46:31: Ein Changemeldschwundmodell Ich selbst habe eine Zertifizierung von ProSci.
00:46:38: Das hat Karma, Awareness, Desire Ability, Knowledge, Atk-Ability an und er ist ein Reinforcement.
00:46:53: Und das ist ja unterschiedlich gewiss sein.
00:46:56: Wahrscheinlich in einer jüngeren Generation, sagt es jetzt mal so.
00:46:59: Die sind ja mit diesen ganzen Tools und so weiter aufgewachsen.
00:47:03: eher im Knowledge, vielleicht sogar im Reinforcement je nachdem.
00:47:08: Und gewisse und wenn man es jetzt quasi nach Generationen möchte einstupfen, vielleicht eher ältere Generationen, wir sind eher, als ob sie nicht so fest mit dieser Technologie sich auseinander gesetzt haben, nicht weil sie ihn nicht wählen wollen sondern die Jugendlichen heute oder beziehungswissende Generation von heute sind ja damit aufgewachsen.
00:47:32: Ich bin in einer Generation mit, glaube ich, ein iPhone gekommen.
00:47:40: Das heisst ... Ich habe erleben dürfen wie es ohne ist und wie sie mit dem Smartphone sind.
00:47:48: Heute würde ich sagen, dass es besser war ohne, denn das Zeug macht einfach unabhängig.
00:47:54: Aber das ist ein anderes Thema!
00:47:57: Und natürlich ältere Generationen die ... Und ich glaube, dort ist auch die Schwierigkeit, um diese Leute entsprechend mitzunehmen.
00:48:07: Weil das operative Geschäft hat immer vorrangig.
00:48:12: Das sind jetzt mehrere Punkte.
00:48:14: Das ist Priorität oder natürlich der Background, den man hat.
00:48:19: Ich habe übrigens seit ohne Smartphone noch länger davon erleben können als du.
00:48:22: Ich fand es auch besser.
00:48:25: Es hat einfach
00:48:27: seinen... Nicht weil's schlecht ist!
00:48:29: Sondern ich merke halt einfach wie es mir Eher Zeit raubt, oder?
00:48:35: Also nicht eher.
00:48:36: Es raubts mir die Zeit, in der ich wahrscheinlich gerne anders investiere.
00:48:41: Und ja es ist mir bewusst aber...
00:48:45: Es schafft eine Abhängigkeit!
00:48:47: Es ist brutal!
00:48:49: Ja und gleiche denke ich das haben die jüngeren Generationen als Vorteil dass sie das ein wenig nicht so präparierungsängst haben halt schneller in das reinkommen.
00:49:00: Ich mag trotzdem nicht dass die Jungen und die Eltern Ich habe durchaus auch im Umfeld sehr junge Leute, die sich nicht für das interessieren.
00:49:09: Was ist es denn, dass Karri Zeugs und so?
00:49:12: Wo ich sie erst tun?
00:49:13: oder ja, nein, das wende ich nicht an!
00:49:16: Das zieht eher bei den Jungen.
00:49:18: Und wiederum doch ältere, was sich dafür interessiert.
00:49:22: Oder wo vielleicht auch Druck spüren, wie sie wissen, dass man sich aneignen kann, um dann halt häufig noch relevant zu bleiben, weil sie doch noch eine gewisse Strecke machen müssen bis noch einmal fertig geschafft ist... Ich würde es nicht in jung und alt gießen.
00:49:36: Ich denke, das geht wirklich um was man persönlich für Freiräume hat?
00:49:40: Was hat man für eine Neugierde?
00:49:41: Das sind wir auch wieder ein wenig bei dem, was für den Typ Mensch ist.
00:49:44: Ist mir
00:49:44: jetzt eressen auch oder?
00:49:45: Ja, ich habe mich
00:49:46: jetzt privat noch etwas erkunden.
00:49:48: Ich hatte auch eine Weile, die ich extrem viele Tools ausprobiert habe.
00:49:52: Jetzt muss ich mich aufs Studium konzentrieren.
00:49:54: Kannst du dich schon mit der nächsten Tool ausprobieren?
00:49:56: Ich bin jetzt irgendwo mal neben den Hängen bleiben, was mir gefällt, wo ich zufrieden bin passiert das später wieder.
00:50:04: Und dort ist wichtig, dass jeder seine eigenen Erfahrungen macht.
00:50:09: Aber wenn man wirklich im Geschäft eine Mannschaft mitnimmt, muss man bereit sein, das auszugleichen.
00:50:17: Man kann nicht alle einen gleichen Level haben, aber man muss irgendwo ein Index setzen und sagen, ich denke, wenn man diese Skills hat – also es ist einfach eine Capability-Building -, dann bin ich bereit die Mannschaft abzugillen Und das ist einfach essentiell, dass er eben nicht abgehängt wird.
00:50:34: Ob jetzt jung oder alt?
00:50:36: Absolut, ja.
00:50:38: Ich finde gute Einstufe, dass man es nicht quasi in Jung und Alt.
00:50:43: Das versuche ich natürlich auch mit der Vorrische ein bisschen so abzubilden, damit sich die Leute etwas vorstellen können darunter.
00:50:50: Und vor allem was ich halt auch finde, muss ich mir selber auch vorlesen.
00:50:54: also zum Thema ... Die Mannschaft unnähe, ich selbst muss es auch... In diesem Sinne muss ich erstmals bereit sein, um das auch zu wählen und quasi vorzuleben.
00:51:07: Ich kann nicht von dir erwarten als meine Mitarbeiterin angenommen, dass du das machst, ich selbst mache es nicht.
00:51:14: Das ist der Gap, den man im Idealfall nicht stattfinden sollte.
00:51:20: Der Gap ist, wenn wir jetzt aufs Ad-Card zurückkommen ... Man muss die Stufen nicht auslassen oder einfach springen.
00:51:27: Man muss sie alle machen.
00:51:29: Das war jetzt auch gerade in der letzten Vorlesung zur Change Management.
00:51:34: Super Repetition!
00:51:36: Aber auch wieder den Beweis, die Bestätigung.
00:51:39: Viele bleiben dann einfach auf einer Stufe hängen und befinden sich nicht statt.
00:51:47: Ich glaube nicht, dass jeder von einem Geschäftsführer erwartet muss, dass er aus dem FF alles kann – also das Wissen von Studien, dass es egal auf welcher Leitung stuft.
00:51:56: die Überforderung hier ist.
00:51:58: Wie kann ich eine Mannschaft in diesem Zeitall damit nehmen?
00:52:01: Man muss nicht am besten Bescheid wissen, aber man muss diese Enablement-Aktivitäten machen und wenn man sie nicht macht, kann man nicht erwarten, dass die Mannschaft mitzieht.
00:52:13: Und was vielleicht neben der Afinität oder der Obstitionen alt ist, mitschwingt finde ich immer noch ... Was macht das mit uns?
00:52:22: Also was ich selber schon gemerkt habe, Und wenn bei den Jungen doch das kritische hinterfragen, vielleicht noch nicht so gesetzt wie jemanden, der schon sehr lange Berufserfahrung hat und vielleicht auch Experte in einem Thema ist.
00:52:37: Und dann auch eine solche Karriere kann z.B.
00:52:38: die Challenges und das kritischen Denken.
00:52:42: Wenn wir uns das abtrainieren, finde ich das extrem gefährlich.
00:52:46: Zum Beispiel als Dozentin macht Fallstudien mit Kai, wenn die Studenten lösen mit Kai und dann haben wir irgendwie... Ja, Kai
00:52:52: korrigiert Kai.
00:52:55: Genau, genau!
00:52:59: Das ist so ja.
00:53:00: Und das was du gemeint hast, dass es jetzt auf Pro sein ist wahrscheinlich ... Was bedeutet das für mich?
00:53:05: W-I-F.
00:53:06: Was habe ich denn davon, wenn ich jetzt den Schritt mitgegangen?
00:53:10: Genau.
00:53:17: Was
00:53:17: bringt mir das?
00:53:18: Ja genau.
00:53:20: Gut, ich würde das gerne als Abschluss nehmen.
00:53:24: Willst du noch etwas der Zuhörerinnen und Zuhöhrer mit auf den Weg gehen?
00:53:29: Ganz allgemein.
00:53:32: Du weißt das letzte Wort.
00:53:34: Ja ganz allgemeint ist es schwierig aber vielleicht... Wir haben ja viele über Innovationen geredet und User centred Vielleicht, wenn ihr etwas überlegt habt.
00:53:45: Wenn ihr etwas entwickelt habt.
00:53:49: Haltet es nicht einfach nur als Annahme?
00:53:50: Du hast nur eine Meinung, solange du das nicht validiert hattest.
00:53:55: Sehr schön!
00:53:56: Klaudia Merci für deine Zeit.
00:53:59: Dir weiterhin viel Erfolg.
00:54:02: In all deinen Tätigkeiten, die du immer dran bist.
00:54:06: und ja, einen schönen Tag.
00:54:10: Danke
00:54:12: vielmals auch.
00:54:15: Zum Schluss noch ein Praxis-Tipp von mir.
00:54:16: Wenn du Sitzungen oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche transkribieren willst, gibt es oft Probleme.
00:54:22: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt.
00:54:24: Die SchweizerDeutsch Übersetzer App versteht praktisch alle Dialekte und transkribt alles auf Hochdeutsch.
00:54:30: Das parkiert persönlich ganz viel Zeit im Alltag.
00:54:33: Mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App eine Stunde lang gratis testen.
00:54:38: Probierst aus!
00:54:39: Den Link findet ihr in der Shownote.
00:54:41: Vielleicht spart auch dir das ganze Zeit.
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