#89 – Kinder und digitale Medien – wie viel Bildschirm ist zu viel? mit Patricia Bernet

Shownotes

In dieser Episode spricht Stefano Recca mit Patricia Bernet, Primarschulpräsidentin und Stadträtin von Uster, über Kinder, digitale Medien und die Kampagne «go offline bis 4». Patricia Bernet engagiert sich in Uster für einen bewussteren Umgang mit Bildschirmmedien und dafür, dass Kinder mehr Raum für reale Erfahrungen, Bewegung, Spiel und Begegnung erhalten.

Smartphones und Tablets sind längst Teil unseres Alltags – auch in Familien. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welchen Einfluss die zunehmende Bildschirmzeit auf Kinder hat und welche Verantwortung Eltern, Schulen, Politik und Gesellschaft dabei tragen.

Wir sprechen über:

  • warum die Kampagne «go offline bis 4» bewusst eine klare Botschaft setzt
  • Bildschirmzeit, kindliche Entwicklung und Beobachtungen aus dem Schulalltag
  • den Spagat zwischen digitalem Alltag und dem Bedürfnis nach Offline-Zeit
  • YouTube, Social Media, Algorithmen und künstliche Intelligenz
  • die Vorbildfunktion von Eltern und Erwachsenen
  • konkrete Möglichkeiten, medienfreie Räume und Zeiten im Familienalltag zu schaffen

Takeaways:

  • Kinder brauchen reale Erfahrungen: Bewegung, Spiel, Gespräche und Begegnungen.
  • Medienerziehung beginnt auch beim eigenen Umgang der Erwachsenen mit Smartphone und Bildschirm.
  • Klare medienfreie Räume und Zeiten können Familien helfen, den digitalen Alltag bewusster zu gestalten.
  • Es geht nicht darum, Eltern zu verurteilen, sondern Bewusstsein zu schaffen und praktikable Alternativen zu finden.

Im Gespräch wird auch deutlich: Digitalisierung und ein bewusster Umgang mit digitalen Medien sind kein Widerspruch. Entscheidend ist die Frage, wann Technologie einen echten Nutzen bringt – und wann das reale Leben wichtiger ist.

Mehr zu Patricia: LinkedIn

RECCA Podcast-Promo: 60 Minuten Schweizerdeutsch-KI kostenlos testen Versteht KI deinen Dialekt? Finde es selbst heraus. Mit dem Code RECCA kannst du die Schweizerdeutsch-App eine Stunde kostenlos testen. Die Transkriptionsdaten werden ausschliesslich in der Schweiz und durch Schweizer Unternehmen verarbeitet. Jetzt 60 Minuten kostenlos loslegen – Code RECCA: Schweizerdeutsch-App testen

Connecte dich mit Stefano:  

Ich bin dankbar für alle Fragen, Themen oder Anmerkungen – gerne über LinkedIn oder per E-Mail an mich.

Stefano Recca  Make IT Podcast - digitale und persönliche Transformation

Jeden zweiten Montag eine neue Folge – in jeder bekannten Podcast-App.

Bleib am Puls der digitalen Transformation: Mit unserem Newsletter bekommst du regelmässig Insights, Impulse und Praxiswissen direkt in dein Postfach: hier abonnieren

Transkript anzeigen

00:00:00: Er hatte sich natürlich als Kind an und hat eine eindeutige sexuelle Anmarke bei Co.

00:00:06: In zwölf Sekunden gesehen.

00:00:08: Das ist nicht, das passiert!

00:00:10: Das ist

00:00:11: Realität.

00:00:14: Bevor wir starten noch ein kurzer Praxis-Tipp.

00:00:17: Wenn du Sitzungen oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche transkribieren willst, gibt es oft Probleme.

00:00:23: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt die SchweizerDeutsche übersetzen.

00:00:27: Für Stadt praktisch alle Dialekt und transkribiert alles auf Hochdeutsch.

00:00:32: Das spart mir persönlich ganz viel Zeit im Alltag, mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App einfach eine Stunde lang gratis testen.

00:00:39: Probier es aus!

00:00:40: Den Link findest du in der Shownots?

00:00:42: Vielleicht sportet auch dir das ganze Zeit.

00:00:45: Ja also gut ich denke wir starten gerade die Batterie zuhause.

00:00:49: herzlich willkommen hier in Eglissau.

00:00:53: schön dass du da bist.

00:00:54: Ich möchte schon schnell etwas von dir erzählen, wer du bist und was deine Funktion ist.

00:01:02: Dankeschön vielmals für die Einladung, Stefano!

00:01:05: Ich bin Patricia Bernhardt.

00:01:06: Ich wohne in Uster zusammen mit meinem Mann und unserem erwachsenen Sohn, der demnächst auszieht.

00:01:12: Wir haben eine Stiefdoktor oder ich habe eine Stieftochter.

00:01:15: Die ist auch ein Wachser und von ihr habe ich einen Stiefenkelin.

00:01:19: Ich bin beruflich Biologin, habe Studium in Basel gemacht und dann lange vergriffen, sehr stiftig auch in Ostern geschaffen.

00:01:27: Und seit zwölf Jahren bin ich Politikerin.

00:01:30: Ich bin Primarschelpräsidentin in Ostermann, damit auch Stadtröten für die Abteilung bildet.

00:01:37: Bis jetzt drei Jahre noch Kantonsröte.

00:01:41: Im Rahmen des Mandats kam mir auf diese Kampagne offline, an der ich angestoßen habe.

00:01:46: Ja genau, das ist eigentlich das Thema von heute.

00:01:49: Go offline oder?

00:01:50: Das sind die Kampagnen, wo man nachher auch noch ein bisschen Flyers zeigen könnte was sie da eigentlich auf beigestellt haben.

00:01:57: und das war eigentlich die Motivation, dass ich dich auch kontaktiert habe, weil wenn ich das gelesen habe... Ich bin nicht mehr sicher, wo ich sich das gelassen habe, glaube ich irgendwann einen Zeitungsartikel.

00:02:06: Da habe ich gefunden, hey!

00:02:08: Das ist eigentlich genau ein richtiges Thema für den Podcast, denn ich meine wir sind immer eine Digitalisierungs-Podcast.

00:02:15: Go-offline ist zwar nichts, das online ist aber auch mit digitalisieren ganz viel zu tun hat.

00:02:23: Nimm uns ein wenig mit in die ganze Geschichte.

00:02:26: wie kommt es einmal zustande?

00:02:30: Wie kommt man überhaupt auf diese Idee?

00:02:31: Was beinhaltet eigentlich?

00:02:33: oder was ist go offline?

00:02:38: Es ist eine längere Geschichte und ich glaube so Projekte oder Ideen brauchen auch Zeit zum Reifen.

00:02:45: Ich habe in der Zwischenzeit vor etwa vier Jahren das Thema angestoßen und habe im Umfeld gesagt, dass wir etwas machen bei den kleinen Kindern, die an den Medien sind.

00:02:57: Dass es nicht geht, dass das problematisch ist.

00:03:00: Für mich persönlich ist eine der Auslösen gesehen, dass es mir wirklich am Herz leid tut, wenn ich Kinder sehe, kleine Kinder im Kinderwagen von den digitalen Medien sind ... Oder auch wenn ich Eltern sehe, die am Bildschirm sind.

00:03:15: Also vor dem Handy sind und das Kind im Kinderwagen stossen oder im Zug passiv neben den Kindern sitzen.

00:03:21: Das tut mir wirklich leid.

00:03:22: Es tut mich richtig weh im Herz.

00:03:25: Unternehmend diese professionelle Sicht aus der Schule, wo wir festgestellt haben, dass zunehmende Kinder beim Kindergarten-Eintritt verschiedene Entwicklungsdefizite haben.

00:03:36: Das war eigentlich normal mit vier Jahren, dass sie das nicht konnten.

00:03:42: Ich habe dann in meinem Umfeld das Thema ansprechen angefangen und gemerkt, dass ich keine Resonanz bekomme.

00:03:48: Dass alle das Gefühl hatten, alles ist gut.

00:03:51: Nein, man braucht nichts gegen Medienutze bei kleinen Kindern.

00:03:56: Bis zum Zeitpunkt, wo jemand anderes gesagt hat, wir hätten ein Problem oder etwas machen können.

00:04:03: Und ich sagte mir, jetzt ist es gut!

00:04:05: Jetzt haben wir die Leute.

00:04:06: Das war so ein Key-Moment, der bei uns im Bezirk Ostern Tantin und Präsidenten können überzeugen, dass wir zusammen die Kampagne starten.

00:04:17: Okay, spannend!

00:04:18: Du hast jetzt ein paar Themen angesprochen auf die ich gerne tiefer darauf eingehe.

00:04:23: Aber der Sinn und Zweck oder den Purpose, die Motivation dieser Kampagnen ist, dass kleine Kinder bis Vier, wenn ich das richtig im Kopf habe ... quasi soll vor Medikon, also eben offline halten und Medikonsum quasi eigentlich nicht minimieren sondern auf Null stellen.

00:04:50: Ist das richtig?

00:04:52: Ja, das ist richtig!

00:04:53: Zumindest beim ersten Ansehen.

00:04:56: Wir wissen mit dieser Kampagne dass es sehr schwierig ist in der Realität das umzusetzen.

00:05:04: Wir provozieren bewusst mit der Kampagne und sagen wirklich go offline bis vier.

00:05:08: Das ist einmal Kernbotschaft, weil wir auch überzeugt sind, dass es eigentlich richtig wäre, dass Kinder keine digitalen Medien brauchen zum Aufwachsen, sich gesund zu entwickeln können.

00:05:23: Dann hat die Kampagnen natürlich auch die Intention zu sensibilisieren auf der Webseite auch verschiedene Informationen, was man schauen kann oder technische Hilfsmittel anleitigen, wie man das Gerät Kindersicherheit einstellen kann.

00:05:37: Wir sind uns wirklich bewusst, dass wir eigentlich immer in einem Dilemma sind.

00:05:41: Alle Eltern haben eine Hände und brauchen sie mehrfach am Tag.

00:05:45: Sie brauchen es um sich zu organisieren für Einkaufsliste, Zugs-Biläte

00:05:50: usw.,

00:05:50: also es ist omnipräsent.

00:05:52: Gleichzeitig haben wir das Problem, dass es von Kindern maximal schlecht ist, wenn sie selber an der Geräte sind.

00:05:58: Also die Kleinkinder von Geräten werden gesetzt, aber eben auch bei den Eltern im Beisei von den Kindern an dieser Gerätsin.

00:06:05: Und darum haben wir gesagt, dass wir etwas machen und das Thema ganz klar adressieren

00:06:11: müssen.

00:06:11: Was ich bevor ich noch Spannung gefunden habe, war schon beim Kindergarten-Eintritt.

00:06:17: Man merkt gewisse Diskrepanzen.

00:06:20: Ist das als Statistisch, sage ich jetzt mal.

00:06:25: Oder ist es eine subjektive Wahrnehmung von den Kindergärten und Lehrerinnen oder Personal in diesem Sinn?

00:06:32: Oder ist das wirklich etwas, was man belegen kann?

00:06:36: Man sagt, wenn Kinder ab dem Zeitpunkt X... Vielleicht gibt's einen Zeitpunkt x, das weiss ich nicht.

00:06:47: ...medikonsumiert Dann ist die Tendenz, dass sie das Defizit entwickelt grösser.

00:06:57: Ja, das ist wirklich so.

00:07:02: Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung Menschen und sie brauchen Aktivität.

00:07:09: Das ist nicht eine Besuche im Europapark sondern sich bewegen, selber etwas zu machen.

00:07:14: Erlebnis?

00:07:16: Genau.

00:07:16: Gespüren, schmecken ... Der Wind auf der Haut spürt einfach alles, was auch Emotionen auslöst.

00:07:25: Wenn man Kinder ohne Gerät hat, sind sie immer in Bewegung.

00:07:29: Wenn Sie zum Beispiel das Bilderbuch anschauen, sitzen sie nicht stief, sondern sie bewegen sich immer ein wenig an sich.

00:07:39: Sie blättere die Speerchen ein bisschen.

00:07:42: Sie machen immer etwas an und lernen damit.

00:07:45: Kinder müssen für ihre Entwicklung vor allem ... und damit auch üben.

00:07:51: Alles von sich her, wenn sie xxxfach wiederholen.

00:07:55: Laufen ist ein gutes Beispiel.

00:07:58: Bis Kinder können laufen ... Sie stehen x-mal auf und keien wieder auf das Fügel und stören wieder auf und um.

00:08:05: Wenn sie das nicht geniessen können, dann können sie es einfach nehmen oder sie können es nicht gut.

00:08:11: Und das Smartphone stellt eigentlich die Zeit ... Es stelle Zeit, wo Kinder brauchen, um aktiv zu sein und selber zu machen.

00:08:19: Zum Lernen, was sie lernen müssen.

00:08:22: Weil das, was Kinder auf der Bildschirm sehen, findet keine Übersetzung im Hirn nicht.

00:08:29: Man hat zum Beispiel Beobachtungen gemacht oder Studien gemacht, in denen die Kinder vor einem Bildschirmen gesetzt werden.

00:08:35: Dort wird z.B.

00:08:35: eine Puppe bei einer Sofa und ein Kützi hier.

00:08:39: Und dann dürfen die Kinder diese Puppen suchen.

00:08:42: Es ist genau nachgestellt, das Bild auf dem Bildschirm entspricht im Raum.

00:08:46: Kinder finden die Puppe nicht.

00:08:48: Sie können das, was sie gesehen hat, nicht übersetzen ins realen Leben.

00:08:53: Das heisst alles, was ihr auf einem Bildschirmen schaut, ist verloren in der Zeit.

00:08:56: Denn es kommt nichts zu ihnen.

00:08:59: Darum bringt es auch nichts den Kindern oder den Bildschirs zu geben, weil sie eigentlich gar nichts damit anfangen

00:09:05: können.

00:09:05: Ich glaube, es ist natürlich auch durch eine Überstimulation vom Hirn.

00:09:10: Vor allem in dieser Phase, wo sie sich am Entwickeln sind.

00:09:14: und die Phase geht ja ein paar Jahre.

00:09:16: Die ist nicht nur bis Vier.

00:09:18: Deswegen meine Frage, wieso nur bis vier?

00:09:21: Eigentlich könntest du sagen, weisst du was?

00:09:23: Wir gehen das Ganze auf... Eigentlich müsste ich sagen bis acht sein oder?

00:09:27: Wäre es ideal wenn du möglichst keine Medikonsum hast weil dann quasi ... Das ist für dich der beste Schutz.

00:09:35: Aber das bringt mich als Familie auch irgendwo durch.

00:09:38: Ich meine, ich habe zwei Kinder und die sind älter als vier.

00:09:43: Und es bringt mich auch irgendwo noch als Familie in Zugzwang, weil ... Es hat ganz viele andere Gespönte.

00:09:54: Meine Tochter ist jetzt in der zweiten Klasse, also Achtung!

00:09:58: Hier gibt's schon Füsse, wo wir ein Smartphone haben?

00:10:03: Da kommt meine Tochter zu Hause und sagt, ich bin ab.

00:10:05: Die hat ein Smartphone.

00:10:09: Wie gehen wir als Eltern mit dieser Situation um?

00:10:12: Du hast auch Kinder, aber du bist noch ... Das hattest du nicht

00:10:19: dorthin.

00:10:19: Genau!

00:10:20: Aber wir stehen jetzt von der Herausforderung her.

00:10:24: Das ist richtig ja.

00:10:26: Unsere Kampagne geht auf lange bis vier.

00:10:29: Klar, mit deren Altersgrenzen.

00:10:31: Anschließend gibt es zum Beispiel die Kampagnesmart von freien Kindheit, bei der bis zu drei oder vierzehn Jahre abzählt.

00:10:37: Sie sagen auch, dass sie eine Kindheit offline sein sollten und lernen viel mehr und besser für die gesunde Entwicklung.

00:10:43: Danach gibt es ja die Kompagnesocialmedia ab sechzehnt, also der Schutzalter Social Media erst ab sechszehnte, wo dann eigentlich gegen oben anschließt.

00:10:51: Oder weil man auch dort gemerkt hat, dass die ganzen Social Medias eben einfach nicht gut sind für Kinder.

00:10:58: Als Eltern verstehe ich das absolut.

00:11:00: Es ist wirklich ein Dilemma, weil der Druck von überall herkommt.

00:11:04: Was wir brauchen, ist einerseits eine Veränderung der Wahrnehmung, dass es in positiven Gruppen Druck gibt.

00:11:10: Dass man nicht nur sagt, du hättest eins, ich will auch eins, sondern dass eigentlich der Druck kommt und die anderen keine haben.

00:11:16: Wieso muss ich quasi eins oder wieso habe ich eins?

00:11:19: Das sind einfach die Eltern, die sich auf den Smartphone verzichten für ihre Kinder ... dass sie die Zunahme und so die Gruppen, die das für Kinder hilfreich machen oder gestärkt werden.

00:11:31: Und dann ist natürlich die Verantwortung der Eltern.

00:11:36: Und Älteren sein, das ist eine schwierige Aufgabe.

00:11:39: Es ist einer der schönsten, finde ich.

00:11:41: Es war wunderbar, es war grossartig, Mami und Pappi zu sein.

00:11:46: Wenn es extrem bereichend ist, gibt es so viele schöne Momente.

00:11:49: Man lacht viel und hat Erlebnisse, die man ohne Kinder nie hatte.

00:11:52: Es ist wirklich etwas sehr schönes und bereicherndes fürs Leben.

00:11:56: Auf der anderen Seite ist es streng, weil man muss so viele Anweisungen geben und Hilfestellungen damit sich das Kind gut entwickeln kann.

00:12:05: Das sind soziale Regeln, das ist artischer-aptischer, das sind x-Sachen oder?

00:12:10: Und als Eltern hat man immer wieder die Verantwortung zu sagen, was eracht ich Gut für mein Kind.

00:12:18: Und genauso, wie du wahrscheinlich auch nicht sagst, dass du den ganzen Tag noch Glasse essen darfst, ist bei der Medien das Gleiche.

00:12:24: Wenn du als Vater sagst ... Ich bin überzeugt, es sei mehr schädlich und nützlich ... Nein!

00:12:31: Dann gibt's das nicht bis zu einem gewissen Alter.

00:12:35: Absolut.

00:12:35: Die

00:12:36: ganze Offline muss es ja auch nicht sein oder?

00:12:38: Es ist uns wirklich bewusst, dass das fast nicht möglich ist.

00:12:43: Bei älteren Kindern ist es auch die eigene Nutzung.

00:12:46: Was tut man im Kind zu, was darf alles machen?

00:12:50: Und dort braucht es halt auch die ältere Überleitung.

00:12:53: und was wir heute weiss, was Kinder alles sehen ... Ich glaube, wir Erwachsenen können uns wirklich kein Bild davon machen, weil ich behaupte, dein Algorithmus und auch meine Erwachsene sind wahrscheinlich mehrheitlich relativ vernünftig.

00:13:09: Ich sehe keine Gewaltvideos zum Beispiel Links von Frauen-feindlichen Inhalten oder irgendetwas.

00:13:20: Aber Kinder, die sehen andere Sachen.

00:13:23: Die schnellste gemessene Zeit eines Kriminalogs bis in einem Gameforum, Jetdienst eines Spieles ... Er hatte sich natürlich als Kind geahnt und hat eine eindeutige sexuelle Anmarche bekommen.

00:13:38: Es war zwölf Sekunden.

00:13:40: Also das ist nicht ... Das passiert, das ist Realität.

00:13:44: Es ist gerade die neue UNICEF-Studie rausgekommen, in der jedes fünfte Kind zwischen zwölf und siebzehn für sexuelle Anmache im Netz betroffen ist.

00:13:52: Und das sehen Kinder!

00:13:54: Das geht ab dem Netz.

00:13:56: Wir sind wirklich als Erwachsene nach wie vor blind.

00:13:59: In der realen Welt würde ich mir nie zugestehen, dass ein Kind bei einer Enthauptung zu schauen darf oder in ein Buf dürften gehen, in ein Podell dürfen gehen ... oder sich für ein Paar noch die Zuverfiehung stellen darf.

00:14:13: Aber im Netz sagen wir auch, das gibt es gar nicht, obwohl es Realität ist und dass wir uns einfach bewusst sein müssen.

00:14:21: Es sind gute Punkte, die du da gesprochen hast.

00:14:22: Ich möchte gleich eine Gegenposition hineinnehmen.

00:14:27: Einerseits das Thema mir älteren, wenn sonst im Alltag eben wir arbeiten.

00:14:34: Also ich nehme jetzt mal mein Beispiel.

00:14:37: Gerade heute Morgen live ... Kinder parat machen, meine Frau schafft.

00:14:42: Kinder parats machen für die Kindeskirchschule.

00:14:45: So, fängt es an dort am Morgen.

00:14:48: Mein Penzum von hundert Prozent ist relativ schnell einmal bei fünfzig Prozent.

00:14:55: Dann gehe ich arbeiten und ein bisschen aus dem Haus sind.

00:14:58: Ist mal gut!

00:14:59: Der erste Challenge geschafft, Tick in der Box.

00:15:01: Ich gehe arbeiten und mache meine Tätigkeit und so weiter.

00:15:07: Komme dann am Mittag nach Hause Und dann fängt die emotionale Verarbeitung an jetzt bei uns ein Kind.

00:15:15: Und zwar, was ist gut gelaufen oder nicht?

00:15:19: Dann streiten sie miteinander und solche Sachen.

00:15:20: So ich bin bei fünf zwartzehnt vielleicht bei zwanzig.

00:15:23: Also weisst du wie ich meine es geht immer so weiter bis am Ende des Tages, sagen wir mal um sechs oder sieben nach dem Zunacht.

00:15:33: Ich bin irgendwie nun unten und sage hey weißt du was?

00:15:36: Wir nehmen das Gerät.

00:15:39: Nicht, dass es so wäre.

00:15:40: Aber ich sage das extra überspitzt.

00:15:43: Nimm das Gerät und schau dir die Videos von zwanzig Minuten an.

00:15:48: Oder eure Serie oder was das auch immer ist vom Zeichnungsfilm.

00:15:55: Ich nehme in zwanziguenta Pausen.

00:15:57: Also, viele Eltern vermutlich associieren, dass der Medienkonsum mit ... ein wenig abgefahren.

00:16:14: Also es hilft mir.

00:16:16: ja, wieso soll ich etwas verbieten, das mir hilft?

00:16:21: Ja zwei Sachen.

00:16:22: zum einen kann ich es absolut gut nachvollziehen oder eben Familie unschaffen ist anstrengend und auch mit unserer Kampagne wenn jetzt so eine Zeitfenster gibt vor zwanzig Minuten wo Kinder sagen ein Gescheiden in Anführungszeichen gescheidet Kinderfilm schauen Dann spricht auch nichts dagegen, sich diese zwanzig Minuten zu nähen.

00:16:46: Jetzt zu den Filmen noch kurz.

00:16:48: Vieles, was im Netz ist und man so zuspielt oder die Kinder sehen, das ist halt nicht für Kinder gemacht.

00:16:54: Es sind zwar Kinderfilme aber sie haben extrem viel Reizdien, sie haben sehr schnelle Bilder, sehr schnellen Bildwechsel innen, die auch nicht unbedingt für Kinder gebracht wurden.

00:17:04: Auch wenn es Kinderfilm sind.

00:17:06: Das muss vielleicht vergleichen ... Ein Film, das früher noch gerne hatte.

00:17:10: Für kleine Kinder wie die Sendung mit dem Maus, der im Hintergrund gar nicht gelaufen ist und dann hat es eine Figur gehabt, die etwas umgeteppelt wurde.

00:17:18: Das sind wirklich krasse Gegensätze dieser heutigen Filme.

00:17:22: Dort ist auch wichtig zu schauen, was den Kindern zum Schauen gibt oder dass man wirklich Inhalt überprüft und sie nicht frei irgendetwas können schauen und dann halt auch durchs Weibchen, zwanzig Minuten lang, zehn Sekunden wieder etwas nachschauen, sondern etwas fix einstellen vernünftige Filme, die für Kinder geeignet

00:17:41: sind.

00:17:41: Das wäre

00:17:42: z.B.,

00:17:42: wenn Sie sagen, ich würde gerne Netflix schauen.

00:17:46: Ich schaue nur auf Netflix.

00:17:47: Keine Ahnung, Bluie oder Videohandchen.

00:17:49: Diese Serie heisst ... Das wäre grundsätzlich in Ordnung?

00:17:54: Ja, ich kenne das jetzt nicht, wo du angesprochen hast.

00:17:56: Aber es gibt ja andere.

00:17:57: Genau!

00:17:59: Also ich verstehe, dass YouTube, der quasi immer wieder vorzusetzen, wenn etwas abgeschlossen ist.

00:18:09: Und du fangst einmal bei einem harmlosen Video an und das Land ist dann plötzlich irgendwie bei einem Halloween kleine Light Horror aber für die Kinder wahrscheinlich schon irgendwo durch ein Schlimm, dass das nicht unbedingt der Richtige oder der ideale Medienkonsum ist.

00:18:33: Also YouTube ... Jetzt gerade unterschreiben, möglichst bei ... Nicht nur kleinen Kindern.

00:18:41: Möglichst vermieden.

00:18:44: Netflix und Prime.

00:18:45: Dort versuchst du immer ... Bist du quasi in dieser Serie drin?

00:18:49: Es geht von Serie zu Serie weiter.

00:18:52: Du bleibst im Kontext drin oder was natürlich bei YouTube aufgrund des Algorithms nicht hast, oder?

00:18:57: Genau!

00:18:58: Das ist ein Gefährlicher beim freien Zugang oder wenn man dann irgendneime landet, die man nicht wollte.

00:19:05: Und was auch ist mit diesen Feets, oder es ist süchtigmachend konzipiert.

00:19:08: Was natürlich sehr problematisch ist für Kinder.

00:19:12: Bei den Kindern, bei der kindlichen Entwicklung ist das so, dass du referentale Cortex vorne auf der Stirn entwickelst bis zum fünfenzwanzigsten Lebensjahr und dort findet die Impulskontrolle statt.

00:19:24: Oder wo sie sich selber regulieren könnten und sagen, jetzt stelle ich ab!

00:19:28: Kinder können das schlicht nicht.

00:19:30: Man überfordert sich komplett, wenn man davon ausgeht und sagt, du musst abstellen, dass sie dann abstellen können.

00:19:36: Nein, sie können es nicht, weil ihr Herr nicht zu Ernonung in der Lage

00:19:39: ist.

00:19:39: Das ist schon spannend, was Sie da sagen.

00:19:41: Wir haben jetzt zwei Kinder, die eigentlich etwas besser als die anderen ... Ist Realität?

00:19:46: Ja!

00:19:46: ...

00:19:47: ist

00:19:47: wirklich Realität oder so.

00:19:49: Bei denen kann man sagen, jetzt ist gut und sie stellt ab und die andere ... Ja, ist so wie in dieser ... Wie soll ich sagen?

00:19:56: Sucht drin.

00:19:58: Und sagt, hey, gibt mir noch eine Minute und dann kommt noch mal ein bisschen.

00:20:04: Es ist gleich wie beim Essen mit Zucker.

00:20:06: Also

00:20:07: es ist

00:20:07: immer wieder ein Schuhwein eigentlich oder wo dort stattfindet.

00:20:14: Ein Suchtfahrer ist ein Suchtpotenzial.

00:20:18: Ist sehr gross, ja!

00:20:20: Das ist auch das, was bei den Älteren wieder zurück schlägt.

00:20:23: Wenn du das gezielt einsetzt und sagst, dass man zwanzig Minuten pausiert, dann ist das in Ordnung.

00:20:28: Aber wir wissen ja auch, dass es in der Realität nicht unbedingt nur zwanzige Minuten sind oder vielleicht nicht nur ein Landtag, weil es ruhig war, gemütlich war.

00:20:38: Dann macht man es beim Zutaten genau und nach dem Zutat.

00:20:40: Es entschlägt sich so ein.

00:20:43: Und das ist halt auch problematisch.

00:20:46: Häufig auch Eltern meinen, sie sind nicht so viel dran oder den Kindern nicht sehr gerne.

00:20:50: Aber effektiv ist es vielleicht doch etwas mehr.

00:20:54: Und weil es eine negative Auswirkung auf Kinder hat, ist es in erster Linie zwar beruhigend – die Kinder sind ruhig -, aber wenn sie das Gerät nicht haben, dann kommen eben alle negativen Auswirkungen

00:21:05: hin,

00:21:05: dass sie hyperaktiv und unkonzentriert sind, dass Sie auch nicht mehr richtig spielen können, weil sie keine Phantasien haben ... und ganz viele andere Aspekte.

00:21:15: Und dann wird es so eine Megabelastung für die Eltern.

00:21:18: Also das, was am Anfang eigentlich bequem ist, ist eine totale Falle und am Schluss ist es ein Desage-Stuhl.

00:21:24: Man kann es nicht mehr händeln.

00:21:26: Aber wie müssen wir damit umgehen als Eltern?

00:21:30: Was gibt's da für Massnahmen?

00:21:33: Ich glaube noch mal bei den ganz kleinen Kindern ist wirklich Enthaltung.

00:21:38: Man darf es nicht anders sagen.

00:21:40: Natürlich so gut wie es geht aber grundsätzlich einfach ... Weil die kleinen Kinder von null bis vier haben eine sehr intensive Hirnentwicklung.

00:21:49: Von null bis zwei wachsen das Hirn ums Dreifachen, für dreihundert Gramm auf etwa neunhundert Grammes Kilo und mit drei Jahren ist die Hirnaktivität am grössten.

00:21:59: Das heisst wenn Kinder in den ersten drei bis vier Lebensjahren das Falsche machen, dann haben sie ein Lied eigentlich fürs Leben.

00:22:08: Sie können es nicht mehr aufholen.

00:22:12: Das Hirn kann man sich vorstellen wie ein Muskel, der trainiert werden muss.

00:22:17: Es passiert nicht einfach so.

00:22:20: Was man innen gibt, bleibt dann hängen und wenn nur ...

00:22:25: Medien

00:22:25: innen kommen, bleibt auch noch das Hangen, was dem Kind nichts bringt?

00:22:29: Wenn es aber stimuliert wird mit Erlebnissen, Bewegung, Musik, Singen, Bascheln und Geschichten vorlesen.

00:22:39: Mit Hebenartierungen oder Durchnehmigungen machen.

00:22:44: Dann sind das alle Lernelemente im Hirn dazu erfüllen, dass die Grundanlagen, was das Hirn braucht, alles aufbauen können, damit das wachsen kann und sich feststeckt.

00:22:56: Ein Beispiel ist die Spruchentwicklung, in der man sehr gut sieht.

00:23:00: Wenn die Eltern zum Beispiel auch am Grad sind mit den Kindern dabei, dann sinkt auch das Spruchanteil von den Eltern.

00:23:08: Aber wo soll denn Kinder reden lernen, wenn die Eltern nicht reden?

00:23:11: Wir waren ja immer im Dialog und darum ist es wichtig, dass die Eltern möglichst wenig am Grad sein.

00:23:18: Wenn Eltern am Grad seien, sinken sie eine temperativen Ehe für die Kinder.

00:23:22: Von den Eltern, weil sie eben auch nicht bei einem Kind sind.

00:23:28: Das wird auch dazu, dass Kinder die Empathie nicht gut lernen können.

00:23:31: oder die sozialen Interaktionen.

00:23:34: In den ersten vier Jahren fallen ganz grundlegende Sachen wie das Ufertrauen, die Bindungsfähigkeit und zu den Eltern wirklich die soziale Kompetenz und v.a.

00:23:45: die Sprache.

00:23:47: Weil wir am Handy sind, wir Älteren?

00:23:50: Genau!

00:23:51: Wenn man entweder den Kindern geht um sie ruhig zu stellen Oder weil die Eltern am Handy sind und da um Kinder auch nichts machen können.

00:23:59: Sie machen vielleicht auf sich aufmerksam, aber die Eltern merken es nicht, sie sind abgelenkt und die in Dorm nicht mit den Kindern interagieren.

00:24:05: Ich sehe das als ganz grosse Challenge oder?

00:24:08: Nicht mal bei den Kindern, sondern bei uns Älteren.

00:24:09: Bei den Eltern

00:24:10: ja!

00:24:10: Es beginnt ja bei OISA, oder?

00:24:12: Ja, ich glaube sehr viele Eltern erwachsen mich nicht mehr.

00:24:16: Alle selbst wahrscheinlich auch bis zu einer gewissen Grad Mediensüchtung,

00:24:20: oder?!

00:24:21: Wenn man es relativ unter Kontrolle hat, aber die Bedürfnisse haben, die führen zu schnell.

00:24:26: Es ist immer noch schnell etwas zu checken und nachschauen.

00:24:30: Das ist immens oder?

00:24:31: Das merke ich auch bei mir.

00:24:32: Ich nehme mich überhaupt nicht aus!

00:24:34: Es braucht schon sehr viel Selbstdisziplin zum sagen.

00:24:37: Ich würde gerne ... Nein, jetzt lasse ich es gleich im Hose sagen.

00:24:41: Das

00:24:41: sind vermeintliche Kontrollen.

00:24:44: Was ich für mich ... eingeführt haben, seit längerer Zeit ist die Fokuszeit automatisch zum Beispiel mit den Benachrichtigungen und sämtlichen Notifications.

00:24:57: Ich habe Apple Watch ja und es ist nichts synchronisiert.

00:25:01: Also nicht dass ... Das hat mich am Anfang so etwas von Triggert.

00:25:06: hab ich dann irgendwann mal mit der Kinder im Spielen gewesen und dann habe ich gemerkt, das Zeug ist immer umfibrieren weil es gibt so viele Notifications, so viel Meldung wo da hinein kommen über verschiedenste Kanäle.

00:25:20: Und ich muss das abstellen, und dann habe ich irgendwann angefangen mit die Fokus-Zeiten, in denen ich gesagt habe, ab der Sibne sind einfach alle Meldungen ausgeschaltet, weil es ist schon so ... Dann schaust du auf dem Handy und siehst ein roter Bumbley und siehst zwei, drei von diesen vier oder?

00:25:38: Und dann bist du plötzlich im Rabbit Hole!

00:25:41: Wir kennen wahrscheinlich alle aus Instagram oder aus den anderen sozialen Medien.

00:25:47: Du hast das Gefühl, ich schaue das mal schnell an und von dort gehst du dort, dann bist du dort.

00:25:53: Und am Schluss bist du viertelstund ... Einfach um.

00:25:57: Ja genau so

00:25:59: funktionieren die Medien.

00:26:01: Meta hat gerade im Vergleich zu Amerika in einem rechtlichen Vergleich gegen die Niveau starten, dollar-zehn Milliarden bezahlt.

00:26:10: Und genau wegen dem, weil sie schon immer gewusst haben und auch jetzt wissen, dass ihre Applikationen und alles was zu Verfügung stellen süchtig machen konzipiert ist.

00:26:19: Ganz bewusst das ist ihre Verkaufsmaschinerie oder?

00:26:23: Und wir sind einfach blind und blauäugig und nutzen es ohne uns Gedanken dazu zu machen, was er mit uns machte.

00:26:32: Ich hatte den Luxus, dass ich zehn Tage, immerhin zehn Tage offline sein konnte Und das macht etwas mit einem.

00:26:40: Ich habe ja noch das Privileg, ich habe lange Zeit für Offline-Leben, oder?

00:26:45: Aber in dieser Zeit habe ich gemerkt wie entspannt es ist.

00:26:51: Weil auch wenn ich mit rund zwei Stunden Handyzeit pro Tag, Mediatheaportag relativ wenig habe

00:26:58: ... Du bist immer im unteren Rahmen.

00:27:01: Genau, wahrscheinlich im

00:27:01: unterem Bereich und davon viel wirklich präflich mit Mails und Kalender usw.. habe ich trotzdem eben so das Gefühl, dass der Vordergrund sagt, nur schnell schauen.

00:27:11: Das habe ich genau gleich, oder?

00:27:14: Und jetzt diese zehn Tage, in denen ich einfach gewusst, dass Natalia gar nicht angestellt hat.

00:27:17: Also ich muss nicht einmal auf die Idee kommen zu schauen, ob irgendetwas wäre.

00:27:22: Das war wirklich sehr entspannt.

00:27:24: Aber hast du das Handy nicht dabei gehabt?

00:27:26: Ich hatte es dabei, aber ich hatte es abgestellt und habe

00:27:29: es abgestanden.

00:27:30: Aber auch hier ist eine ganz starke Leistung, muss man sagen, weil viele irgendwann werden wahrscheinlich danach ... Tendenzen haben oder werden dazu verleitet werden.

00:27:39: Hey, komm, eine Minute schnell einschalten!

00:27:44: Genau ja und dann ist man schon wieder drin?

00:27:46: Und ich glaube das ist auch etwas, was wir den Eltern machen dürfen, um zu sagen, wenn du mit deinem kleinen Kind auf dem Spielplatz gehst, brauchst du kein Handy für das?

00:27:55: Lass es dir heim in der Schublade, dann kommst du eben auch nicht in die Versuchung.

00:27:59: Und ich gebe so Auszeiten helfen einem im Alltag dass man es erst am Morgen überhaupt einstellt und nicht vorher schon mal schaut.

00:28:08: Dann ist man ja schon weg, oder?

00:28:10: Oder beim Essen wirklich gezielt das Gerät in einen Schmubladenversorgung.

00:28:13: Nicht einfach noch im Anelekt.

00:28:15: Es muss wie auch aus dem Blick sein, das weiss ich mir auch.

00:28:18: Je näher umso grösser ist die Versuchung.

00:28:20: Wenn ich sie im Hose sah, aber abgestellt habe, bin ich gleich abgelangt.

00:28:24: Es ist unglaublich, was wirklich eine enormes Suchpotenzial hat.

00:28:28: Man wird so zogen.

00:28:30: Aber sind wir nicht spart jetzt?

00:28:32: Ich meine, die sozialen Medien und das Ganze ... Das ist ja nicht seit gestern.

00:28:38: Es gibt es ja so lange.

00:28:41: Ja, es gibt schon länger.

00:28:42: Aber nein, wir sind nicht spät!

00:28:43: Wir müssen unbedingt handeln.

00:28:45: Und da sind auch verschiedene Ebenen.

00:28:47: Das eine ist die Verantwortung der Eltern und der Großelbe und alle, die mit Kindern umgehen, sich selbst zu disziplinieren und den Kindern das Offline ermöglichen.

00:28:57: So viel und so lang wie möglich.

00:28:59: Weil man weiss, ihr freht noch um ein so schädlicher Sinn.

00:29:03: Und wir wollen ja gesunde Kinder.

00:29:05: Also wirklich der Verzicht oder grosse Einschränkung ist sein.

00:29:09: Dann haben wir die Präventionsarbeit auch von Eltern natürlich aber auch in der Schule und einen anderen Ort zu informieren was das Gerät macht, was es für Angebote gibt und wie sie wirken.

00:29:19: Und der dritte Teil ist dann natürlich auch die Verantwortung dieser Konzerne dass wir diese mit sehr strenger Gesetzgebung im Pflicht nehmen damit sie nicht so einen Schaden anrichten können.

00:29:32: Ist das realistisch?

00:29:34: Es kommt langsam, es braucht wahnsinnig lange, insbesondere mit den Konzernen, die natürlich null Interessen haben.

00:29:40: Das

00:29:41: ist ein schönes Geschäftsmodell.

00:29:44: Genau.

00:29:45: Und darum braucht's auch der Staat in allen Ländern, dass Bevölkerung einerseits aber auch Politikerinnen und Politiker wirklich Druck machen und diese Schutzmechanismen auch einfordern.

00:29:57: Es ist nicht spät, im Gegenteil.

00:29:59: Ich finde es ein bisschen spät aber wir müssen es einfach machen.

00:30:03: Denn so wie Kinder heute in den Kindergarten kommen, das ist zum Teil hochproblematisch, weil sie z.B.

00:30:14: kein Spruch können.

00:30:15: Auch die Muttersprache nicht.

00:30:18: Sie konnten nicht reden und haben das nicht entwickelt Oder sie können wirklich nicht spielen.

00:30:22: Sie wissen nicht, was mit irgendetwas zu tun hat.

00:30:24: Weil sie null Fantasie haben und keine Irrbeik, was sie mit zwei Autos oder sonst irgendwas machen könnten.

00:30:31: Sie haben keine Sozialkompetenz, können nicht mit anderen Kindern umgehen.

00:30:35: Sie sind häufig eine tiefe Frustrationstoleranz.

00:30:37: Das heisst, wenn man einseitert oder etwas nicht gerade läuft ... Dann können sie auch nicht damit

00:30:44: umgehen.".

00:30:45: Das hat auch damit zu tun, dass sich die Psychen nicht ausreichend entwickelt haben.

00:30:48: Die ist wie auf dem Stand von einem dreijährigen Stoff bleiben und das bleibt dann halt ein bisschen älter.

00:30:53: Dass Kinder wirklich austicken wenn sie an Grenzen stoßen und eigentlich täubeln als kleines Kind.

00:30:59: Das stört normal und dann muss man halt begleitend als Ältere das unterstützen, dass das Kind aus dieser Phase rauskommt oder?

00:31:05: Man kann sich wieder beruhigen und etwas

00:31:08: machen.

00:31:08: In diesem

00:31:09: jungen Alter ist das normal?

00:31:11: Aber

00:31:11: achtjähriger?

00:31:13: Genau, aber irgendwann sollte es aufhören.

00:31:15: Das Lernen sieht dann auch nicht und bleibt das Hangen.

00:31:20: Die negativen Auswirkungen sind bei kleinen Kindern noch einigermaßen hängelbar.

00:31:25: Es führt dazu, dass wir immer mehr Kosten in der Schule haben, weil man die speziell begleiten muss.

00:31:32: Das führt zu den Kinder in der Lea ... keine Lehrstelle finden, beziehungsweise die Arbeitgeber sagen auch, also sollte ich nämlich nicht ... Es war gerade ein Bericht, der gesagt hat, dass Arbeitgebers gibt, wo keine Lehrlinge mehr nehmen, weil sie einfach zu viel Unterstützung bieten.

00:31:54: Dann haben wir junge Erwachsene, die in den Eifel kommen.

00:31:57: Das heisst ganz viele junge Menschen, die aus dem Erwerbsleben gehen.

00:32:03: Und das ist tragisch für dich?

00:32:05: weil das einfach nicht gesund ist für einen Menschen, so um es zu leben.

00:32:08: Und das ist aber auch problematisch für uns als Gesellschaft, weil wir nicht immer mehr kranke Leute tragen können und nicht richtig im Erwerbsleben sein können.

00:32:19: Für sich selbst können seinen Unterhalt generieren

00:32:24: können?

00:32:24: Vor allem, es ist tragisch ... für uns, weil Generation Babybummer jetzt langsam aus dem Arbeitsmarkt rauskommt.

00:32:33: Wir haben sonst schon zu wenig, die quasi folgen und wenn diese, die nachfolgen, dann auch noch nicht arbeitsfähig sind oder wären?

00:32:47: Wir haben noch weniger.

00:32:49: Und Kinderzahl nimmt

00:32:51: ab?

00:32:52: Das kommt nur dazu, oder?

00:32:53: Was haben wir?

00:32:54: einen Schnitt von weniger als zwei Weisse in der Schweiz und anderen Landen noch weniger?

00:33:00: Es ist schon ...

00:33:01: Ja, es ist eine schwierige Konstellation.

00:33:03: Ganz

00:33:03: schwierig.

00:33:04: Dann ist auch unseren Auftrag zu analugieren und handeln und informieren, warum das so schlecht ist.

00:33:13: Ich glaube, wenn man das begriffen hat wie die Mechanismen funktionieren und was es mit den eigenen Kindern macht dann fällt diese Entscheidung eigentlich nicht mehr so schwer.

00:33:21: Aber müsste denn das nicht?

00:33:24: Vielleicht auch etwas kitziger ist gefragt.

00:33:27: Politisch!

00:33:29: Das müsste doch von oben her eigentlich jetzt mal kommen.

00:33:34: eine solche Kampagne einen solchen Anstoß oder... Man macht's jetzt eigentlich Bodenab oder anstatt Top-Down?

00:33:46: Ja, ich glaube es braucht beides.

00:33:48: Und vor allem gehen die Meinungen ein wenig auseinander.

00:33:52: Es gibt Kantone mit zum Beispiel St.-Galen-Tourgau ab und zu, die für den Kanton die Kampagne auch eingekauft haben und das der Schulen, Gemeinden und Organisationen zur Verfügung stellen.

00:34:02: Das wird jetzt etwas Top-down, oder?

00:34:06: Dann gibt es aber eine Haltung, dass man sagt, die Kampagne bringt vielleicht wenig und letztlich seine Betelter selbst in der Verantwortung.

00:34:12: Da will man als Staat auch nicht eingreifen, sondern lasst diese Verantwortung bei den Eltern.

00:34:18: Ich bin aber klar der Meinung, dass es wirklich beides braucht, dass eben die Eltern die Verantwortung tragen wollen.

00:34:25: Aber auch die Gemeinschaft, die sich dem Thema annimmt, weil die Mechanismen sind so perfid, da kann man als Einzelperson gar nicht dagegen nachkommen.

00:34:34: Oder eben die achtjährige, die achtjährige Tochter.

00:34:36: Wenn sie sagt, alle Ringsum haben ein Handy, dann bist du wirklich eine böse Pappe.

00:34:41: Aber du bekommst keines!

00:34:42: Du musst trotzdem sein, wenn es wichtig

00:34:44: ist... Absolut aber erklären, dass das ja für deine Gesundheit ist.

00:34:49: Das versteht sich vermutlich jetzt nicht.

00:34:53: Wird sie zurück?

00:34:54: Also wenn sie älter wird oder bekanntlich ... Ist das, was mir vorwärts gelebt wird und rückwärter verstanden, ist auch so schön.

00:35:04: Im Rückblick verstehe ich, aha!

00:35:07: Also ganz viel aha-Momente hatte ich, die mein Vater oder meine Mutter gesagt hat.

00:35:13: Das habe ich erst

00:35:15: mit

00:35:17: den plus Jahren.

00:35:19: Und das ist schon noch ein Challenge.

00:35:23: Ich sage genau ... möglichst lang auszuzeugen, auch wenn ich voll in der Digitalisierung bin.

00:35:30: Das ist eigentlich mein Kerngeschäft oder?

00:35:32: Aber gleich finde ich auch, dass man gewisse Sachen minimieren muss.

00:35:41: Also nicht verhindern.

00:35:41: Ich sage nicht ... Es muss... Ich bin nicht der Meinung, dass wir gewisse Dinge mit einer Verhinderungsstrategie bewältigen können.

00:35:56: Das glaube ich nicht.

00:35:58: Aber mit einem gezielten Konsum, und das fängt bei uns Älteren an und wird abgebrochen.

00:36:10: Gezielte Konsum heisst wirklich die zwei Minuten am Tag in der Woche oder wie auch immer halt einfach wirklich einen Rahmen definieren wo man sich aber auch den Rahmen hält.

00:36:26: Was ich mir vorstellen könnte, wenn man jetzt quasi sagt, du darfst gar nicht.

00:36:32: Und irgendwann sind sie ja nicht daheim.

00:36:34: Irgendwann sind sie bei den Kolleginnen und Kollegen, bei den Grosseltern – das ist nicht schon ein anderes Thema als Grosselteren.

00:36:42: Also wir haben einen gewissen Einflussbereich aber irgendwann ist der Einfluchsbereich fertig oder?

00:36:50: Ja es braucht auf jeden Fall immer Diskussion und zu anführen!

00:36:54: Und trotzdem glaube ich, ist es auch richtig als Eltern zu sagen Nein.

00:36:57: Jetzt noch nicht!

00:36:59: Was machst du denn beim Alkohol?

00:37:01: Das hat bei den Freunden vielleicht auch daheim im Schrank und trotzdem ist klar, Alkohl gibt's nicht.

00:37:06: Es darf auch ohne Autofahren mit zwölf.

00:37:08: Also es gibt einfach gewisse Sachen, da haben wir einen gesellschaftlichen Konsens weil man sagt das ist schlecht für Kinder.

00:37:13: Sie sind noch nicht in der Lage, das richtig einschätzen.

00:37:16: Richtung damit umzugehen.

00:37:17: Richtig mitzüchtigemachenden Substanzen umzugeht.

00:37:21: Warum?

00:37:22: Nein, bis zum Alter X. Und genau das Gleiche ist auch hier.

00:37:26: Ich habe es im Kind erklärt, dass das vom Kind zum Schutz ist und ein Symbol für das Beste ist.

00:37:34: Aber ich als erwachsene Person habe die Fähigkeiten darüber zu entscheiden.

00:37:40: Und ich muss das auch wahrnehmen.

00:37:42: Sind wir dann etwas zu egoistisch als Eltern?

00:37:46: Dass man am Kind eigentlich ... Hände oder iPad, Tabletten oder Fernsehmedien allgemein geben damit wir quasi die Pause haben.

00:38:07: Ja ich glaube es spielt schon auch ein wenig rein.

00:38:10: Ja weil ich glaube... Man könnte ja schon sagen, man sollte uns bewusst sein und ich glaube vielen Zuhörerinnen ist das bewusst.

00:38:18: Das glaube

00:38:19: ich auch.

00:38:19: Aber den Alltag überschattet das Ganze.

00:38:25: Dann gibt es eben... Man muss da emotional und dort muss man noch schlichten, hier muss man koordinieren und dann kommt noch das Geschäft von den Schwiegereltern wie auch immer.

00:38:39: Es kommen so viele Sachen brav auf uns zu tun, dass wir quasi im Overload sind und sagen, ich weiss was, komm einfach nach Hause oder?

00:38:47: Ich brauche jetzt wirklich meine Newszeit!

00:38:48: Das ist wirklich etwas, wo man ... gar nicht böswillig macht.

00:38:51: Aber es ist wahrscheinlich jetzt auch, und das ist das Gefährliche ein Automatismus geworden oder?

00:38:59: Also es ist der Weg vom geringsten Widerstand.

00:39:03: Ja, das auf alle Fälle!

00:39:05: Und da gibt's vielleicht auch die Frage Gibt es denn nicht Alternative?

00:39:08: Kann man sagen halt vielleicht wieder einen alten Kassetter-Rekord dazu tun?

00:39:14: Jetzt, zwanzig Minuten halb Stunden Geschichte los.

00:39:18: Oder können sie nur eine halbe Stunde draussen spielen?

00:39:20: Oder haben sie vielleicht eine Spielsache, die sie wirklich gerne machen?

00:39:25: Legen oder irgendetwas.

00:39:27: Oder können Sie sich etwas basteln in dieser Zeit?

00:39:29: Also es gibt schon Alternativen, weil früher hat man das ja auch alle gebraucht.

00:39:35: Es ist möglich und ich glaube, man muss sich hier einfach wieder ein wenig überlegen was wäre sonst dann noch eine Variante zum Kind zu ... nicht beruhigen, aber um Kinder Möglichkeiten zu geben und etwas zu machen, was sie dann auch so verdirft sein können.

00:39:51: Dass sie ruhig sind und in Frieden spielen können oder etwas machen.

00:39:54: Das hast du vorhin gesagt und ich möchte jetzt gerne auf die Kampagne offline kommen.

00:40:02: Grundsätzlich könnte sich Gemeinden beziehen.

00:40:09: Wie ist denn eigentlich das Konzept?

00:40:12: Also wir dienen als Traggemeinde Grundmaterialien zu verfügigen stellen.

00:40:18: Wir haben die Kampagne mit dieser Bildsprache aufgebaut und diese Flyer, die Plakate, die Filme und andere Materialen, die wir hergestellt haben, einfach zu verfügen stellen, damit sie das mit den Vorlagen abladen können für sich in ihrer Gemeinschule oder was es dann ist trocken.

00:40:39: Wir bieten auch Ausdustreffen an, wo man zweimal im Jahr zusammenkommt um zu schauen, was andere Gemeinden machen.

00:40:45: Was gibt es für Ideen?

00:40:46: Für lokale Aktionen zum Beispiel.

00:40:49: Das kann in einer Bibliothek sein, dass man eine freie Woche macht oder das man bei uns z.B.

00:40:55: Bäder- und Sportanlagen beschrifft hat.

00:40:58: Man sieht, dass dort offline Zonen sind und auch die Ideen der verschiedenen Gemeinden ausduschen.

00:41:05: Das ist eigentlich das Hauptdargebot.

00:41:07: D.h.,

00:41:07: übergemeint macht man das quasi den älteren ... Bekannter so?

00:41:14: Genau.

00:41:14: Es ist eine Präventionskampagne, es ist eine Aufklärungskampagne.

00:41:18: Wichtig ist, dass man mit den Leuten ins Gespräch kommt...

00:41:20: Und auch da wieder!

00:41:23: Jetzt kann man sich als Gemeind melden.

00:41:25: Wie werden die Gemeinden auf das auf mich zusammen?

00:41:28: Ich glaube über Informationen von anderen Menschen, die sie kennen und schon gesehen haben, über etwas für wir jetzt gerade machen.

00:41:36: Berichterstattung, Medienberichterstatter, Podcast ... über Plakate, die sie vielleicht noch mehr sehen.

00:41:42: Das kommt ein bisschen zusammen und dann verbreitet sich das.

00:41:47: Für alle Menschen, die gerne dieses Mal sehen, ist es schon spannend, weil Bildschirmen machen nichts an oder?

00:41:59: Das Bild mit dem Kind am Tisch entspricht bei vielen der Realität auch.

00:42:11: Ja, es sind natürlich alle Szenen, die man kennt aus dem Leben.

00:42:14: Also eben ein Kind am Tisch im Restaurant, eine ganze Familie am Handy oder noch Kinder am Handy und noch Eltern am Handy.

00:42:23: Im Zug gibt es Situationen, wo Kinder von der Bildschirm gesetzt werden und ja überall.

00:42:30: Du bist schon mit dem Zug gekommen?

00:42:31: Ich bin mit dem Zuge gekommen!

00:42:32: Und ich meine also... Ich war auch in den letzten zwei Tagen mit dem Zoo unterwegs und da ist jeder.

00:42:41: Am Handy.

00:42:41: Das ist richtig, ja!

00:42:44: Was zugeben, heute auf der Heifahrt war ich auch am Handy und sogar noch ein bisschen am Computer, weil ich noch etwas geschafft habe.

00:42:51: Mir ist aber aufgefallen, dass im Zug, aber auch draussen vom Meer wieder Leute nicht an den Gerät sind.

00:42:58: Ich finde es gibt mehr, die im Zug ohne Geräte sitzen und einfach umschauen oder vielleicht mit jemandem reden.

00:43:05: Und auch draußen nehme ich warm ... Eine falsche Wahrnehmung.

00:43:10: Aber nicht mich, dass es wieder mehr Älteren hat, die auch ohne Gerät unterwegs sind oder auf dem Spielplatz ohne Geräte dort sind und sich mit den Kindern abgehen.

00:43:21: Das freut mich persönlich und stimmt mir positiv, dass das Bewusstsein so langsam kommt.

00:43:29: Ich hoffe, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, weil ich finde grundsätzlich eine gute Sache, unabhängig ... Ob es ein Thema ist oder ich meine grundsätzlich der Medienkonsum und das sage ich als Person, die wirklich voll in dieser Thematik drin ist.

00:43:45: Der kann schon recht einschneidende Massnahmen mit sich bringen.

00:43:53: Ich glaube dort müssen wir auch als Älter uns selber an den Nasen nehmen und dort anfangen.

00:44:01: Zumindest mal im Beitrag zu leisten Ja, aber reduzieren.

00:44:09: Ich glaube es ist wirklich sehr wichtig für Kinder.

00:44:13: Als Eltern erwachsen wir uns einfach die Frage, was den Kindern gut tut und das ist offline.

00:44:19: Das ist Spielen, Lachen mit anderen Kindern zusammen sein, sich bewegen, draussen umrennen, umschreien, ein bisschen toben ... Das ist Kinderleben und das tut ihnen gut für die Entwicklung.

00:44:31: Jetzt habe ich gerade noch einen Wort gesagt, lachen!

00:44:34: Schau mal, die Leute da, wenn sie an den Gräben sind.

00:44:37: Du siehst praktisch nie jemanden lachen und das ist bei den Kindern auch gleich oder?

00:44:43: Kleine Kinder, Dreijährige vor dem Gerät sind still, stumm, starb wie ... Ein

00:44:50: Stein wie ein

00:44:51: Stein.

00:44:52: Die machen keinen Warenk.

00:44:54: Und auch hier, es ist perfekt für diesen Hersteller.

00:44:57: Sie arbeiten ja mit hochkarätigen Expertinnen und Experten.

00:45:02: Diese Kinderfilme herstellen so, dass sie bei der Herstellung Kinder testen.

00:45:07: Wenn die Kinder nur Millisekunden vom Bild abweichen, wird das unprogrammiert und die Kinder draufbleiben.

00:45:14: Die Kinder haben keine Chance, es loszulassen.

00:45:17: Das passiert dann auch.

00:45:19: Sie sind stumm und starr und lachen definitiv nicht.

00:45:23: Lachen ist ja etwas von dem Wichtigsten im Leben.

00:45:26: Man weiß auf das Wohlbefinden, das tut einem so gut!

00:45:29: Und wenn Kinder draussen spielen mit anderen Kindern, dann lachen sie ja immer wieder.

00:45:33: Und auch das ist schon nur ein eigenter Fakt, es spricht für das Dussensein.

00:45:37: Weil das einfach gut tut und für Kinder wichtig ist für ihre gesunde Entwicklung.

00:45:42: Ja also absolut, Lachen gehört zu diesen Themen, die essentiell für Kinder sowieso sind oder?

00:45:51: Allgemeine haptische Tätigkeiten oder das merke ich schon auch.

00:45:59: Aber auch hier, ich glaube ... Haptik.

00:46:02: Ich meine, das Handy hat ja auch Haptika und die Weibchen auch.

00:46:06: Grundsätzlich?

00:46:08: Ja aber es ist sehr eidimensional.

00:46:10: Es gibt eigentlich nur zwei oder drei Bewegungen.

00:46:13: Man kann streichen von links nach rechts und oben runter und man kann den Hofteippen.

00:46:17: Und dann können ältere Kinder die Kleinen wahrscheinlich noch nicht so zoomen.

00:46:22: Dann ist sie ziemlich fertig.

00:46:24: Und haptik draussen ist natürlich ganz anders.

00:46:27: Oder auch innen mit Bauchlötzeln oder so, das hat verschiedene Formen.

00:46:30: Es ist ekkigante Grundweiche, glatt, schmierig, grusig, nass, trocken, kalt und warm.

00:46:38: Also es gibt so viele verschiedene Elemente, die damit verbunden sind, die dann halt auch gerade ins Hirn gekoppelt sind.

00:46:46: Das ist etwas anderes als immer das Gleiche anzulängen.

00:46:50: Also eben immer das gleiche Smartphone.

00:46:54: Aber wenn ich draussen bin oder innen mit Sachen spiele, dann ist es einmal ein Holzklözl, das andere Mal ein Auto.

00:47:05: Dann ist

00:47:06: es eine Bärbei, dann ein Stoff und ein Buch.

00:47:07: Es ist immer anders.

00:47:08: Das Handy ist schon immer gleich, aber der Inhalt wechselt nicht.

00:47:10: Da hast du sehr viele verschiedene Möglichkeiten.

00:47:14: Aber vielleicht auch noch schnell ... Was ich noch einschätze?

00:47:19: Wir haben gerade von sozialen Medien YouTube und all die Videos usw.

00:47:27: Jetzt kommt noch ein weiteres Element dazu, das ist künstliche Intelligenz.

00:47:32: Oder was ist dort?

00:47:34: Oder haben wir euch mit dem auch schon anfangen?

00:47:36: einmal etwas auseinandersetzen?

00:47:38: Was macht das denn?

00:47:39: Vielleicht nicht bis vierjährige, wahrscheinlich ist es nicht, dass es eher ... vielleicht zehn oder acht oder zehn oder je nachdem, wenn man halt eben schon ein Handy hat, oder?

00:47:50: Was das mit den Kindern macht?

00:47:54: Da bin ich zu wenig fundiert im Fachwissen.

00:47:57: Ich sage jetzt einfach meine persönliche Haltung dazu, das, was ich mir aus dem Wissen von den anderen Themen haben muss.

00:48:07: Es ist fatal!

00:48:10: Ich bin überzeugt, dass ich diese Chatbots habe und so weiter, dass sie genau so einen Suchtfaktor haben wie es gerade an sich oder all die Applikationen, die wir haben.

00:48:22: Weil es dazu führt, versucht ist, zu fragen statt zu denken.

00:48:30: Und das ist halt sehr bequem.

00:48:33: Denken, lernen ist recht anstrengend.

00:48:35: Man muss immer sich bemühen und immer etwas machen.

00:48:39: Wir als Menschen sind grundsätzlich bequeme.

00:48:42: Wenn es irgendwie geht, machen wir den kringsten Widerstand.

00:48:44: Es tut sich niemanden gerne extra anstrenden.

00:48:49: Das führt dazu, dass Kinder auch in diesem Loop-Sinn zur minimalen Anstrengung ... sich leiten lassen, von diesem Chatboard.

00:48:59: Das heisst sie mir nicht.

00:49:01: denken und denken ist aber der Grundlage für alle.

00:49:05: Wir können wir denken um Sachen zu verstehen, um Texte zu verstehen oder um Erklärungen zu verstehen zum komplexeren Sachen später dann zusammenhängen und sich eine Meinung zu bilden usw.

00:49:18: Genau also die Sucht, dass man dort hängen bleibt und sich selber gar nicht mehr Gedanken macht.

00:49:24: was könnte die Richtung sein?

00:49:26: Und dann kommt auch noch dazu, dass Chatbots einfach nicht wie reale Menschen funktionieren.

00:49:32: Auch da ist es wieder ein kringer Widerstand.

00:49:35: Wenn wir miteinander im Gespräch sind und du etwas sagst, was mich nervt, dann ärgert mich das und ich zeige irgendeine Art von Reaktion, in der du wieder darauf reagierst.

00:49:44: Also musst du wahrscheinlich darauf reagieren?

00:49:46: Genau!

00:49:48: Und Chatbot sagt immer ... Das hat Stefan toll gemacht.

00:49:51: Was für eine grandiose Idee, Stefan.

00:49:55: wie toll du bist und einfach immer noch superlativ,

00:50:00: sehr

00:50:00: wohlwollend.

00:50:02: Und das ist halt nicht die Realität.

00:50:04: Und sind wir eigentlich wieder zurück bei diesem dreijährigen Kind in der Trotzphase?

00:50:07: Wenn ich das Leben lang als junger Mensch ... Wir gehen jetzt sofort von der Kindheit raus.

00:50:13: oder wenn man als jungen Mensch immer noch gehört, dass machst du richtig, gut, du bist toll und dann kommt irgendwann mal ein richtiger Mensch und sagt, du gehst noch!

00:50:21: Also... Das muss im Fall anders machen, jetzt musst du helfen oder dieses.

00:50:26: Man entstiehlt sich komplett an Grenzen und ist in einer Situation, bei der man nie damit konfrontiert war und auch nie ihrbe konnte und keine Handlungsrepertoin hatte.

00:50:36: Und dann führt das natürlich wieder zu massivheftigen Aggressionsreaktionen.

00:50:44: Ich glaube es ist wirklich absolut fatal für Kinder jugendliche, finde ich geht's gar nicht!

00:50:51: Darüber reden,

00:50:53: informieren.

00:50:56: Ich würde das sogar ausbreiten.

00:50:58: oder es ist effektiv so und ich darf an Hochschulen tazieren.

00:51:05: Und in den letzten zwei Tagen darf ich mündliche Prüfungen abnehmen.

00:51:11: Hier sieht man einfach, dass das Resultat der Präsentationen ... Doch bei einem oder anderen ist es ähnlich.

00:51:18: Nicht vom Inhalt, aber vom Layout.

00:51:22: Dann habe ich mich auch gefragt.

00:51:24: Ja okay ... Es ist schon bequem.

00:51:27: Aber ich finde halt schon, dass gewisse Eigenaufwand auch heute investiert werden soll.

00:51:37: Sonst erzeugen wir alles.

00:51:41: Ist das Resultat gleich?

00:51:44: Ja und ich glaube, das ist ... auch sehr fatal für unsere Gesellschaft.

00:51:50: Es geht in die Richtung, oder?

00:51:51: Es ist für alle sehr bequem.

00:51:53: Ich brauche auch Hilfsmittel, ich finde es sehr praktisch.

00:51:57: Man kann sich etwas schneller unterstützen und so weiter.

00:52:00: Aber vor allem bei Jungen, die diese Denkleistung entwickeln müssen, sind sie nicht hilfreich, weil alles in eine Einheitsbrähe geht.

00:52:11: Was wir heute brauchen ... ist Kehattivität.

00:52:15: Wir haben so komplexe Probleme auf der Welt, die wir lösen müssen und da nichts sonst nicht, wenn alle die gleiche Idee am Schluss bringen, weil sie auf nichts anderes kommen.

00:52:24: Also wir müssen wirklich ein maximales Vielfalt eigentlich pflegen und garantieren, dass die Jungen auch so denken können.

00:52:31: Und das geht nur über eigene Arbeit und eigene Anstrengung

00:52:35: vom eigenen Herum.

00:52:35: Ja, diese Schöpferische Kraft zeige ich jetzt mal oder?

00:52:37: Das ist das, was mir ... Ich glaube schon auch, das verlernen wir mit der Zeit Oder wenn wir die Tools nutzen.

00:52:45: Und auch hier.

00:52:46: Die Tools sind gut, sie soll dort unterstützen.

00:52:50: Aber auch da ist Tendenz quasi ... Das wurde ja gesagt.

00:52:55: oder der Weg vom geringsten Widerstand zu nehmen.

00:52:58: Oh, hohe Gross!

00:52:59: Ja es generiert mir ja quasi gerade ein Resultat innerhalb von kurzer Zeit.

00:53:05: und was ich letztes Jahr nicht gehört habe Auch als Kind ist er älter, ich habe fünfzehn.

00:53:15: Und beim Backhofen ging ein Lämpel auf und fragte nicht der Vater oder Mutter, sondern nahm das Handy für sie, schaute es an die CPT.

00:53:27: Was bedeutet von dem Lämbel?

00:53:32: Wenn wir dort angehen ... Wir stellen eigentlich unsere ... Wir stellen sie

00:53:44: ab.

00:53:45: Sie wird wirklich sehr reduziert.

00:53:47: Bei diesem Beispiel, das du gesagt hast, finde ich, wenn wir jetzt alleine sind, ist es ja extrem hilfreich, oder?

00:53:53: Dann kann man da nachschauen und hat dann das Problem lösen.

00:53:57: Aber wenn die Familienummen sind, dann wird auch wieder ein Gespräch zum Beispiel ... Es entsteht kein Gespräch.

00:54:03: Man hat vielleicht zusammen das auch herausgefunden auch gelachen oder vielleicht werden wir noch auf ein anderes Thema kommen, wo das Kind gerade bewegt in diesem Zeitpunkt.

00:54:11: Wo er in der Schule vielleicht gesehen ist oder in Freundschaften oder irgendetwas und hat dann noch ganz viele andere Sachen eigentlich können klären oder einfach im Umgang miteinander pflegen, was mit dem Tool halt einfach nicht ist.

00:54:24: Und dann gibt es für mich auch verschiedene Zeitspannen.

00:54:28: Die ersten vier Jahre sind essentiell für die Entwicklung des Kindes und dort sollte man als Älteren möglichst keine Fehler machen.

00:54:37: Das heisst nicht, dass die Eltern mein Perfekt sein.

00:54:39: Das ist unmöglich oder ... Das ist kein Aussage.

00:54:42: Aber auch von dieser Zeitphase ist es so wichtig, dass wir dort vor allem in diesem Zusammenhang nicht auf die Geräte setzen sollten, sondern wirklich im Dialog mit dem Kind und des Kindes.

00:54:54: Und wenn sie älter werden, gibt's für mich auch eine Entwicklungsschritt, oder?

00:54:58: Vorher habe ich gesagt, bis zu fünf, zwanzig gebraucht, bis Herrine eigentlich fertig ausgegriffen ist.

00:55:04: Das sind relativ lange, oder ?

00:55:06: In den ersten Jahren, ich weiss auch nicht genau, wo die Grenzen sind.

00:55:09: Vielleicht bis zum nächsten Jahr oder so.

00:55:11: Wo wirklich viel muss erarbeitet werden, damit das Hirn noch ein Komplex funktionieren kann.

00:55:16: In dieser Zeit sollte man wirklich weitgehend auf all diese Hilfsmittel verzichten.

00:55:21: Weil der Grundlage für einen effektiven Einsatz von diesen Geräten ist ja, dass man denken kann.

00:55:28: Wenn ich es unreflektiert nutze, dann komme ich eben irgendein Heweis und mache das blind ohne ... dass in einem Kontext sitzen.

00:55:36: Ohne zu überprüfen, ist das jetzt eine gute Lösung?

00:55:38: Ist es für mich eine hilfliche Lösung oder gibt's vielleicht etwas, was den Computer vergessen hat?

00:55:43: Das geht ja nicht mehr.

00:55:44: Und dann muss man die ersten Lebensjahre sicher bis zum Sechzehn wirklich intensiv die eigene Heerleistung fördern und pflegen.

00:55:53: Dann kann man auch andere Sachen nutzen, wenn man einfach in der Lage dazu ist.

00:55:58: Gut angenommen!

00:56:00: Du sagst, bis vier ist es essentiell, das ist diese Zeit.

00:56:06: Bei mir ist die Zeit vorbei.

00:56:09: Ich habe das nicht so, wie es ideal sollte sein – also gleich null umgesetzt.

00:56:21: Was mache ich?

00:56:22: Habe ich von allen verloren?

00:56:24: Nein, nein!

00:56:25: Auf keinen Fall muss man eigentlich etwas abschwächen.

00:56:29: Ein Kind lebt ja nicht allein nur für den digitalen Medien Wenn sie in einem gesunden Umfeld ist, wenn die Eltern grundsätzlich präsent sind.

00:56:37: Wenn sie liebbevoll sind und Zeit mit dem Kind verbringen.

00:56:40: Wenn Sie es anleiten können, was helfen kann, wenn Sie in der Selbstständigkeit unterstützen sind usw.

00:56:48: Dann macht das wirklich nichts, wenn das Kind auch an den digitalen Medien ist.

00:56:52: Gewisse Zeiten oder gewisse Sachen auch an Geräte schaut.

00:56:57: Meine Aussage war hierhin, dass wenn man viel an den Geräten ist und die grundlegenden Funktionen beim Kind verpasst werden, dann ist das Spots um das wieder zu kippen.

00:57:08: Dann ist es irreversibel.

00:57:10: Aber wenn man etwas daran sieht, macht das wirklich nichts.

00:57:14: Es geht auch darum, Eltern Angst zu nehmen.

00:57:16: Nur weil wir dran sind, hat man schlechtes Mami oder Papi.

00:57:19: Man hat sonst gravierende Fehler gemacht.

00:57:22: Man muss schon in einen Kontext setzen.

00:57:25: Ich finde das eine wichtige

00:57:26: Aussage.

00:57:27: Aber die Eltern, wenn sie sich wirklich bewusst waren, was alles für einen Schaden anrichten kann?

00:57:32: Und ich glaube mit diesem Bewusstsein fällt es ihnen wirklich auch einfach zu sagen, nein, ich glaube es ist nicht die richtige Lösung.

00:57:38: Ein Bierchen

00:57:40: wäre auch okay.

00:57:40: Ja und ich hoffe vielleicht können wir die ein oder anderen dazu motivieren, um quasi auch etwas zu sagen ok jetzt haben wir mal bewusst keine Medien Tabletten, Handy oder was auch immer um Kinder zu geben.

00:57:58: Wir nehmen unsere Zeit und ein Büchchen.

00:58:00: Oder wie auch immer.

00:58:02: Dass wir vielleicht dann im Puls gehen können, die dazu verleitet werden, eher auf das zuzugreifen als auf die Medikonsum.

00:58:16: Ich würde gerne zum Abschluss kommen.

00:58:20: Patricia ... Gibt es etwas aus deiner Sicht noch, was man ansprechen müsste?

00:58:27: Du sagst, das ist mir noch wichtig.

00:58:29: Dass wir auf das noch eingehen.

00:58:34: Wir sind wichtig zum Älteren zu bestärken.

00:58:37: Viele Eltern haben ein ungutes Gefühl, wenn sie selber an den Gerät sind oder gerät den Kindern gerne.

00:58:45: Sie wissen, dass es nicht ganz so gut ist, aber es geht schnell und so weiter.

00:58:50: darum macht man es dann.

00:58:52: Um diesen Eltern einfach die Mühe zu sprechen, um den Weg zu gehen.

00:58:56: Weil es ihnen langfristig auch eine grosse Entlastung bringt oder?

00:59:00: Je besser Kinder ohne Geräte sich beschäftigen können, umso einfacher wird sie dann mit der Zeit.

00:59:06: Und ich glaube das ist wichtig, dass die Eltern wissen, dass es für sie eigentlich auch hilfreich ist und je mehr Eltern damit machen, um so einfacher werden sie auch.

00:59:14: Also jede Mutter, jeder Vater sagt, ich glaube ich probiere es!

00:59:18: Ich mache ein bisschen mehr offline als bisher... ...ist ein Gewinn.

00:59:22: Wie kann ich denn starten?

00:59:23: Wenn wir praktisch zeigen würden, dass die nächsten ... Du hast jetzt ein Podcast gelost.

00:59:31: Man konnte sich das beziehungsweise ein Spiel machen und hat festgestellt, es sei vielleicht etwas, was ich angehen müsste.

00:59:39: Wie mache ich das konkret?

00:59:42: Für die Eltern würde ich sagen, dass sie sich klare Vorgaben machen, wo es zum Beispiel Medienzeit gibt – und wohne nicht.

00:59:49: Also schon rein örtlich!

00:59:50: dass man sagt, im Schlafzimmer sind keine Geräte.

00:59:56: Oder zum Beispiel auf die Falle, dann nimm ich es nicht mit.

00:59:59: oder bei allen Essen gibt's

01:00:00: kein Gerät.

01:00:01: Das spricht mich jetzt gerade

01:00:04: an.

01:00:05: Genau das ist wie eine Zeitfensterschaft und sagt, hier bin ich offline?

01:00:09: Oder sind wir als Familie offline?

01:00:11: Wichtig ist bei den Kindern, vor dem Schlafen ist gar nicht gut, dass man gesagt hat, vor einem Schlafe tue ich wirklich noch Zeit für eine Geschichte ... für ein Spiel noch oder sonst etwas, das ruhiger ist, statt noch mehr in der Zeit zu setzen.

01:00:24: Also wirklich Räume und Zeiten definieren, wo kein Gerät ist.

01:00:29: Der nächste Schritt für einen Wachstum kann sicher auch sein zum sagen ich mache mir die Zeitfenster, bei denen ich ohne Gerät mit dem Kind rausgegangen bin, damit ich wirklich aufs Kind konzentrieren kann.

01:00:38: Ich bin einmal ein Einkauf, vielleicht wieder mal mit einem Einkaufsszettel oder so, auf den Spielplatz im Wald gebrödelt habe ja nicht so Sachen, die man wirklich bewusst ... Es geht daheim los.

01:00:50: Dann merkt man auch den Unterschied.

01:00:52: Einerseits fühlt man sich ohne Gerät, dass das noch ganz angenehm ist, wenn man nicht immer führen muss und vielleicht auch wenn man zurückkommt und sieht die rote Punkte ... Meine Güte sind wieder zehn, zwanzig, fünfzig Punkte.

01:01:04: Man muss sich das wirklich anschauen.

01:01:05: Ist da wirklich etwas darauf, was mir entsinnend gibt?

01:01:09: Und mir hilft in meinem Leben oder könnte ich eigentlich auch mit weniger leben?

01:01:14: Absolut!

01:01:16: Vielleicht hier noch schnell ... Doch auch Situationen, in denen du das Gerät

01:01:22: brauchst.

01:01:23: Und zwar wenn du die zwei Fakten durch Identifizierung oder irgendwelche E-Bank, irgendwelchen Logins, irgendwellche Mittelweile ist ja vieli, tönt dies über den zweiten Kanal quasi identifizieren und dann brauche ich das Geräte.

01:01:41: Ich bin zum Beispiel eine, ich habe kein Bauerngeld Ich habe meine Noten, aber sonst bin ich zahlbar Geld los.

01:01:55: Auch hier kommt mir immer wieder der Gedanke wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin und mich mit den Kartenzahlen tiefer leuere wie ... Also die Verstören nicht... Also ich versuche es zu erklären.

01:02:09: Bildlich mit einem Bild und so ja das ist Bank und das Geld geht dort drauf.

01:02:13: Ich glaube, es ist noch sehr abstrakt in diesem Alter.

01:02:17: Das sind wir nicht wissen.

01:02:18: okay ich zahle jetzt für das Zelt oder für den Einkauf irgendwie Betrag X und nehme das Geld die hunderte Noten und lege sie auf die Tische und komme etwas über.

01:02:28: Es ist schon unlimitiert auf der Karte.

01:02:33: Ich kann ja so viel Geld kaufen.

01:02:35: wie geht mich mehr?

01:02:37: Ja,

01:02:39: ich glaube das ist ein gutes Beispiel für Kinder, die genau so praxisfältig fehlen.

01:02:44: Oder wo man früher noch mit ein paar Geld bezahlt hat und dann halt auch Miesen dürfen rechnen.

01:02:50: Man sah nicht zurückbekommen wieviel muss ich überhaupt geben?

01:02:52: Wie viel muss ich zurückbekommen?

01:02:53: damit stimmt?

01:02:54: Muss ich für eine Nöpfe mehr zahlen als für einen Stavi oder für den Brot oder so?

01:02:58: Das fehlt alles!

01:03:00: Und das sind schon Sachen, die mich auch auswirkliche haben in der Schule zum Beispiel... die Zahlengröße vielleicht auch weniger sieht oder weniger verinnerlicht hat.

01:03:11: Einfach durchs Leben im Alltag, oder?

01:03:14: Und das fehlt dann halt auch.

01:03:15: Ja vor allem... Du kannst erklären, dass Mathematik ein Nutzen hat und zwar wenn du postest, musst du wissen was es kostet.

01:03:27: wieviel muss ich geben und passt zurück Geld, wo diese Person mir gibt,

01:03:32: oder?!

01:03:33: Und mit Digital Ist das schwierig?

01:03:36: Genau.

01:03:38: Und ich glaube, wir können als Erwachsene einfach probieren, so viele Erlebnisfelder wie möglich zu arbeiten.

01:03:43: Absolut.

01:03:45: Patricia gibt es auch etwas von deiner Seite her, was noch abschliessend sein solltest du sagen.

01:03:50: Du kannst ja ein wenig Werbung machen für die Kampagne.

01:03:54: Dir ist der letzte Wort.

01:03:56: Ja!

01:03:57: Danke vielmals fürs Gespräch Stefan.

01:04:02: Wir haben Gewoflein bis vier.

01:04:04: Die Kampagne und ich freue mich über alle Schulen, Gemeindenorganisationen oder Kantonen, die sich anschliessen.

01:04:11: Es ist extrem wichtig, dass wir da noch mehr Überzeugungsarbeit leisten können, weil es einfach für die Entwicklung unserer Kinder wahnsinnig wichtig ist, dass sie ein gutes Umfeld haben.

01:04:20: Oben anschliessend gibt's den Smartphone-freien Kindheit Schweiz Und Next Gen for Impact Beziehst das Social Media Abs.

01:04:29: XVI, wo die Reihenbilden im Umgang mit Medien oder dem zurückhaltenden Umgang von Medien.

01:04:35: Ich bin überzeugt, wir sind auf einem guten Weg.

01:04:37: Ich freue mich über alle Eltern, die ohne gerade unterwegs waren und wirklich mit ihrem Kind reden, lachen und spielen.

01:04:43: Das ist genau das, was Kinder brauchen.

01:04:46: Einmal für eine abschließende Worte.

01:04:48: Dass du hierher gekommen bist, hat mir Spass gemacht, mit dir dieses Thema zu verteufen ... Und wünsche euch nach wie vor auch ganz viel Erfolg.

01:04:58: Ich bin auch der Meinung, dass das etwas ist, was mir halt einfach ... Ja, dieses Bewusstsein muss hier ein bisschen verstärkt werden oder?

01:05:08: Ich hoffe heute einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben.

01:05:11: Ähm... Zudem!

01:05:13: Ja,

01:05:13: hoffentlich ist

01:05:15: das

01:05:16: gelungen.

01:05:16: Danke

01:05:16: schon vielmals.

01:05:19: Zum Schluss noch ein Praxistip von mir.

01:05:21: Wenn du Sitzigen- oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutschen willst transkribieren gibt es oft Probleme.

01:05:26: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt.

01:05:29: Die Schweizerdeutsch Übersetzer App versteht praktisch alle Dialekte und transkribiert alles auf Hochdeutsche.

01:05:35: Das spart mir persönlich ganz viel Zeit im Alltag!

01:05:37: Mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App eine Stunde lang gratis testen.

01:05:43: Probierst aus, den Link findet ihr in der Shownote.

01:05:45: Vielleicht spart auch dir

01:05:47: das ganze Zeit.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.