#88 – Selbstoptimierung – wann ist man eigentlich genug? mit Stefano Recca
Shownotes
In dieser Episode tauschen wir die Rollen: Make IT-Host Stefano Recca ist ausnahmsweise selbst zu Gast. Recca-Mitarbeiterin Zoë Meyer stellt die Fragen – und die werden persönlicher, als Stefano erwartet hat. Bereits zu Beginn stellt er fest, dass er die Fragen bewusst vorher nicht bekommen hat.
Transformation kennt Stefano aus vielen Perspektiven: zwischen italienischen und schweizerischen Wurzeln, vom Angestellten zum Selbstständigen, vom übergewichtigen Jugendlichen zum sportlichen 5-AM-Club-Menschen und nicht zuletzt durch das Vaterwerden. Doch Zoë interessiert vor allem, was hinter all diesen Veränderungen steckt – und welchen Preis wir für permanente Selbstoptimierung zahlen.
Wir sprechen über:
- Persönliche Transformation und die Frage, was uns wirklich zur Veränderung bringt
- Disziplin, Routinen und den schmalen Grat zwischen Freiheit und Zwang
- Anerkennung, alte Familienmuster und das, was wir unbewusst mit uns tragen
- Vaterschaft, Glauben und die Erkenntnis, dass wir nicht alles selbst kontrollieren können
Takeaways:
- Veränderung entsteht selten über Nacht – kleine Schritte können langfristig mehr bewirken als radikale Vorsätze.
- Routinen können Halt und Freiheit schaffen, solange sie nicht zum Zwang werden.
- Persönliche Entwicklung bedeutet nicht zwingend, sich ständig weiter zu optimieren – manchmal bedeutet sie auch, mit sich selbst geschmeidiger zu werden.
- Vielleicht besteht Transformation nicht nur darin, etwas aus eigener Kraft zu verändern, sondern auch darin, Vertrauen zu entwickeln und manches loszulassen.
Stefano spricht dabei ungewöhnlich offen über seinen eigenen Antrieb: über die Suche nach Anerkennung, Schwierigkeiten mit dem Nichtstun und darüber, weshalb seine Frau einen entscheidenden Anteil daran hat, wer er heute ist.
Am Ende führt das Gespräch von Selbstoptimierung zu einer grösseren Frage: Wie viel unserer Entwicklung machen wir eigentlich selbst – und wie viel geschieht mit uns? Für Stefano führt diese Frage auch zu seinem christlichen Glauben und der Vorstellung, dass Wachstum manchmal erst beginnt, wenn wir aufhören, alles selbst kontrollieren zu wollen.
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Stefano Recca Make IT Podcast - digitale und persönliche Transformation
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Transkript anzeigen
00:00:00: Auch wenn du ein Haus bauest, dann siehst du am Anfang ... Wenn es ein Hochhaus ist, willst du zuerst die Fundamenten bauen.
00:00:07: Du musst erst abgeboren und abegraben, bevor es nachher in Höhe geht.
00:00:12: Das Gleiche ist eigentlich in der Transformation persönlich.
00:00:18: Bevor wir startet noch einen kurzen Praxis-Tipp.
00:00:20: Wenn du Sitzungen oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche transkribieren willst, gibt's oft Probleme.
00:00:26: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt.
00:00:29: die SchweizerDeutsch Übersetzerapp Verstattet praktisch alle Dialekt und transkribiert alles auf Hochdeutsch.
00:00:35: Das spart mir persönlich ganz viel Zeit im Alltag, mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App einfach eine Stunde lang gratis testen.
00:00:43: Probier es aus!
00:00:44: Den Link findet ihr in der Shownots.
00:00:46: Vielleicht sportt auch dir das ganze Zeit.
00:00:49: Ja heute immer ein spezielles Setting.
00:00:51: Heute mit den Zoos.
00:00:53: Heute bin ich der, der interviewt wird und die Person, die mich fragen stellt zu.
00:00:58: Herzlich willkommen!
00:01:03: Sehr schön.
00:01:04: Genau, wir machen es umgekehrt heute.
00:01:05: Ich kenne Stefano seit zwei Jahren und arbeite mit ihm bei Rega Consulting.
00:01:11: Er unterstützt hinter den Kulissen, aber auch vor der Kulisse.
00:01:15: Und ich darf heute in der Rolle des Hosts Stefano aus Quatsch eine langweilige oder mega kritische Frage stellen.
00:01:23: Wir machen das zusammen!
00:01:25: Ja genau, Stefano Bei dir geht alles um die Transformation.
00:01:30: Und wegen dem werde ich dich ein wenig in dir herumbohren, wie du selbst eine Transformation erlebst.
00:01:36: Ich selber sehe dich so etwas von außen als Mensch, der schon sehr viel Transformation erlebt hat.
00:01:42: Du bist Vater geworden und das ist ein riesiger Change in deinem Leben.
00:01:47: Du hast eine sehr grosse Veränderung mit angestellt zur Selbstständigung jetzt bei RECA Consulting gemacht Und was du auch noch etwas in dir drin hast, wegen dem haben wir uns kennengelernt.
00:01:59: Ein bisschen zwei Nationen.
00:02:01: So Italienisch-Schweiz hast du so in dir drinnen.
00:02:05: Also das sind so Themen.
00:02:06: Du darfst eines auslesen und erzähl doch etwas über die grossen Veränderungen.
00:02:13: Ja also... Du sprichst eigentlich etwas wessentliches an oder?
00:02:16: Ich habe wirklich diese zwei Natione in mir drin.
00:02:20: Und ich habe erst vor den letzten Jahren einen Post gemacht von wem?
00:02:23: ja eigentlich bist du nirgends Richtung der Heimat oder hat sich das zumindest so angefühlt in der Vergangenheit?
00:02:31: Ist heute anders, würde ich jetzt so sagen.
00:02:35: Und zwar, weil es halt einfach ... Ja, die Schweiz gab man einiges natürlich auch in Italien aber die ganzen Möglichkeiten und Opportunitäten wo die Schweiz einem zur Verfügung stellt oder wo einem gibt ist schon noch wertvoll oder für mich sehr wertvoll gewesen Genau.
00:02:56: Und ja, es sind verschiedene Transformationen wenn ich so rückblickend das ganze Tun betrachte.
00:03:02: oder also muss man an dieser Stelle sagen du hast mich ab Frage nicht zugestellt oder im Vorfeld?
00:03:06: Das ist wirklich random jetzt da was und und und ungeschriptet und es sind ein paar Transformatione.
00:03:17: sicherlich die grösste Veränderung ist Falter sie Vater sein will, Kinder und das sage ich in verschiedenen Podcasts auch.
00:03:31: Oder folgendem Kindespiegeltich oder mich haben sie gespiegeln oder spiegelt mich immer noch.
00:03:38: Und ich ... In der Selbstreflektion rein denke ich dann... Hey nein!
00:03:45: Das kann doch nicht sein dass ich das wahrscheinlich bin.
00:03:50: oder wo jetzt im kind ihnen eigentlich Das Verhalten vom Kind tut wieder Gehen oder Spiegel.
00:04:00: Das war wirklich eine der grössten Überänderungen vor ein paar Jahren mittlerweile.
00:04:09: Die Nebstämme von dem Angestellten zum Selbstständigen, aber ich spiele dir jetzt schnell den Ball zurück.
00:04:21: Ja sehr schön!
00:04:22: Ja, ich sehe das bei dir natürlich schon.
00:04:25: Neben der Selbstständigkeit, die man ja eh sagt, selbstständig ist so der Spruch, wo wir Schweizer machen und es hätte etwas.
00:04:33: Ich kenne dich als jemanden, der am fünften Morgen aufsteht ... Ich weiss nicht, wann du ins Bett gehst?
00:04:39: Das weiss ich nicht genau.
00:04:40: Du bist jetzt oben nach
00:04:41: oben.
00:04:42: Ist kein Mist!
00:04:43: Du bist
00:04:43: oben nach unten.
00:04:44: Jetzt den Teams abmeldet und so, dass man sieht.
00:04:48: Da macht ein paar Pausen.
00:04:49: Aber du hast natürlich wieder zwei Ebenen.
00:04:52: oder?
00:04:52: Selberständig.
00:04:53: Und ich weiss von dir auch, du hast eine körperliche Transformation durchgemacht.
00:04:59: Eine grosse.
00:05:00: Das ist mir natürlich total wundern, weil ... Ich habe nicht nur Wirtschaftsstudier, ich bin ja noch Joghallehrerin.
00:05:05: Weil du sagst, als Teenager wärst du mal so etwas dick gewesen.
00:05:09: Hast du mir erzählt.
00:05:11: D. h., du hast auch dort eine Transformation gemacht, ähm... wo du recht viel Sport noch in der Selbständigung und Vater auch noch eingegriegt bist!
00:05:21: Wie machst du das?
00:05:23: Ja, genau.
00:05:25: Die körperliche Transformation von meiner Seite her ist ... Ich war ein Hundertzeig Kilogramm, also konkret oder bis etwa sechszehn, als die Lehre angefangen hat.
00:05:39: und mit der Lehre hat man natürlich automatisch schon weniger Gelegenheiten zum irgendwie umnaschen sondern Ja, man ist von der Schule direkt an den Kopf vorbeigelaufen und dann haltest du noch schnell an.
00:05:56: Du bist etwas kräumler, sagt man wie uns oder wie wir es im Basel sagen.
00:06:02: Dann gibt's natürlich dort immer wieder so extra ... Heute weiss ich, wie das heisst?
00:06:07: Oder Kalorien, wo man sich nicht neben den regelmäßigen Malzeiten ... Und ja, dort war es mir wie nicht bewusst.
00:06:20: Es ist für mich völlig normal gewesen, dass man über das Hungergefühl hinaus eigentlich essen tut.
00:06:28: Übrigens heute noch so.
00:06:29: Also ich könnte ... Hungergefühle, Sättigungsgefühl... Das Wort kenne ich gar nicht oder?
00:06:37: Also es ist wirklich so, vielleicht kann sich der eine oder andere damit identifizieren.
00:06:43: Der Teller ist in der Regel fast immer leer.
00:06:46: Und ich weiss, das ist etwas, was nicht unbedingt ideal ist.
00:06:50: Heute ist es mir bewusst.
00:06:52: Früher wurde das vielleicht auch so indoktroniert worden?
00:06:57: Heiden musst du die Teller aufessen, weil früher halt ... Man hätte ja von Vorzeiten meiner Eltern oder Kriegszeiten usw.
00:07:07: dort mussten wir Mit den Lebensmitteln, die wir hatten, mussten wir auskommen und alles aufgessen werden.
00:07:14: Heute sieht die Situation anders aus.
00:07:16: Heute hat es für sie vierzehnzehnte Möglichkeiten zu kommen an SCA oder eine andere Ane zu kommen, was früher nicht der Fall war.
00:07:23: Ich könnte
00:07:24: sagen, diese Transformation hätte heute noch einen Preis, auch wenn das schon lange her ist.
00:07:33: Du hast sie gemacht, aber man könnte sagen neurologisch ... ist es gar nicht so einfach, eine Transformation zu machen.
00:07:42: D.h.,
00:07:42: dass das Hirn sich immer noch nicht eingependelt hat?
00:07:47: Du zahlst etwas dafür, was du musst ... Vielleicht sogar mit einer gewissen Disziplin.
00:07:53: Könnte man das so sagen?
00:07:54: Absolut, also die Diszipline ist definitiv etwas, was ich dann vielleicht schon gegeben habe.
00:08:02: Du hast es vorhin angesprochen, wo ich aufstehe.
00:08:04: Ja, ich gehöre zu den Five AM Club-Mitgliedern für die, die das Buch kennen.
00:08:11: Ja, ich mache meine sportliche Tätigkeit dann am Morgen.
00:08:14: Wieso mache ich das?
00:08:15: Vielleicht noch schnell oder etwas hin und her, aber es spielt jetzt keine Rolle.
00:08:20: Oder fangen wir von vorne an.
00:08:21: Dann habe ich die Lehre gemacht.
00:08:24: Die Lehre hast du automatisch weniger gegessen.
00:08:26: Du hast dich mehr bewegt.
00:08:28: Und so sind die Kilos in diesem Sinn runtergegangen.
00:08:33: Natürlich immer wieder auch ... Der Ernährung.
00:08:38: Früher hat es keine Kohlehydrate, sie sind schlecht und du musst auf Kohleydraten verzichten.
00:08:44: Heute weiss ich aber besser, dass das nicht der Fall ist.
00:08:47: als Energiespender in diesem Sinne als Makronährstoff.
00:08:53: haben dann anfangen automatisch Cholehydrate zu reduzieren.
00:09:00: Und so sind natürlich weniger Kalorien-Intake stattgefunden.
00:09:04: und automatisch, wenn du weniger zuführen wieso du es verbrauchst, ist die logische Konsequenz, dass das Gewicht verliert.
00:09:17: Irgendwann kam ich an den Punkt auch in der Lehre Und ich hatte dann Ruckelschmerzen.
00:09:25: Ich habe einen Elektron-Schrotter gelernt, also auf der Baustelle für die, die aus dem Beruf bobinieren können oder Kabelbobinieren haben.
00:09:36: Unlupfen und das Gefühl habe ich den Herkules gesagt, weil es schon schwer war und das Gefühle hatten.
00:09:40: Also ich muss ja nicht richtig trägen oder richtig heben sondern machst einfach mit einem rumen Ruck und irgendwann hat sich der Rücken bemerkbar gemacht.
00:09:51: Und ich sage, meine grösste Säge ist meine Frau.
00:09:58: Meine heutige Frau war dort mal meine Freundin und sie hat mir gesagt, du musst Sport machen.
00:10:08: Du musst Kraftsport machen.
00:10:10: Ich sage ja auch Kraftsports.
00:10:11: Ich habe viele jahrelang Fußball gespielt oder?
00:10:16: Ich war auch dort ein Goalie.
00:10:17: Also ich war nie der, welcher gerne kränt ist, auch wegen dem.
00:10:22: Genau.
00:10:23: Dann habe ich angefangen Kraftsport zu machen oder irgendwann hat sich das in Alltag etabliert und ich rede von ... Ich bin die Jahre zwanzig, also es war jetzt vierzehn, fast fünfzehn Jahre her.
00:10:38: Und habe das in meinem Alltag versucht zu etablieren Vor allem aber auch natürlich ohne Kinder am Abend.
00:10:49: So, dort waren noch keine Rehreise für die, die kein Kind haben.
00:10:53: Du bist flexibel, du bist in diesem Sinne nicht bunt an heute etwas und dann hast du nicht zwingend Verpflichtungen oder?
00:11:04: Genau!
00:11:06: Und irgendwann sind dann die Kinder gekommen und dann musste ich meinen Alltag strukturieren.
00:11:13: Oder meinen Alltag müssen wir noch strukturieren.
00:11:15: Und es ist noch lustig, ich habe schon immer gesagt ... Hey!
00:11:20: Ich muss am Morgen trainieren.
00:11:21: Weil ich nicht will, dass ich die qualitativ hochwertige Zeit mit den Kindern oder auch mit der Frau und mit der Familie verliere an für eine gute Schlusszeichen, weil ich nach dem Schaffen ins Fitness gehe.
00:11:43: Und ich meine, wir haben dort geschaffen und es war dann nicht mehr gewesen.
00:11:46: Ich hatte von der Führung die Position.
00:11:48: Es war nicht mehr so, dass sie mir um fünf aufgehört hat oder halbe fünf aufgeführt hat arbeiten zu können.
00:11:53: Sondern zum Teil wurde sie sechs, zum Teil ist sie halb bis sieben geworden und dann dort noch eins eineinhalb Stunden konternieren.
00:11:58: Also das wäre acht geworden.
00:12:00: Das sei unmöglich!
00:12:01: Oder ich hätte das gegenüber meiner heutigen Frau nicht rechtfertigt können?
00:12:05: Es hat sich auch nicht richtig angehült für mich, oder?
00:12:07: Da habe ich gesagt ja, der einzige Chance, den ich habe, ist wenn ich morgen bin.
00:12:12: Und lustigerweise war es etwas, das sich relativ gut etabliert hat in meinem Alltag und ich so kann implementieren.
00:12:26: Natürlich ist auch das Ganze mit dem Schlaf ein Einfluss gehabt.
00:12:32: Das Kind kommt, du schläfst lang, das Kind kommt plötzlich schläft nicht mehr so lange.
00:12:39: Ja volles Verstanden!
00:12:40: Schlafenoptimierungen oder?
00:12:41: Aber das heisst, man könnte sagen, du bist von einem geregelten Eight to Five oder klar, in einer feierenden Position hast du immer länger geschafft als ich.
00:12:50: Du bist langsam auf eine achtzehn Stunden geregeltes Tag aufgegangen und du erzählst eben, es ist halt ein Sport, der ein bisschen muss bleiben weil wir kennen dieses Thema Suchtgedächtnis.
00:13:04: Das ist wirklich anscheinend auch für jeden Mensch, der mal eine grosse Transformation gemacht hat.
00:13:10: Es schwingt einfach noch ein bisschen mit.
00:13:13: Das ist erstaunlich, ich kann sich staunen immer wie wir Menschen etwas aufhören können.
00:13:18: Aber gerade wenn es eine schlechte Auge ist, dann kriegt man das fast nicht mehr raus.
00:13:23: D.h.,
00:13:23: du bist jetzt eben so auf dem achtzehn Stunden Tag und dort ist es auch ein wenig wehr von mir, wie die gerne umfragen oder kritische Fragen.
00:13:34: Du kannst sagen, du hast dich befreit!
00:13:38: Du bist zwei wunderbare Kinder, hast eine fantastische Frau.
00:13:41: Du hast ein tolles Business-Aufbau und bist gesund und stark und sportlich.
00:13:47: aber ich möchte auch in deine Rolle schauen mit dir.
00:13:50: hat es auch einen Preis oder?
00:13:52: Hat es auch den Preis, dass die Transformation, was du damit gemacht hast vielleicht auch könnte also ein bisschen eine Flucht sein für etwas, das du nicht möchtest.
00:14:04: Was willst du?
00:14:06: Was würdest du zu einer kritischen Frage sagen?
00:14:10: Also, die Frage ist mit ja zu beantworten.
00:14:15: Wenn ich so etwas in mich spüre und das ist etwas, was ich auch ein bisschen gelernt habe in dieser Zeit, seit der Kind auch auf diese eigenen körperlichen Signale einmal besser oder mal schlechter muss man erst sagen.
00:14:29: Das Lose ist effektiv.
00:14:31: also es ist nicht in diesem Sinne eine Flucht vor.
00:14:35: aber ich glaube schon auch, dass es mit Anerkennung zu tun hat.
00:14:41: Oder?
00:14:42: Anerkenne nicht mehr gegenüber aber vermutlich meinem Vater gegenüber oder?
00:14:51: Und ja also ich kann mich von diesem in dem Sinn... Ich konnte mich damit abfinden.
00:14:59: Mein Vater ist jemand der sehr liebevoll ist Aber er zeigt die Emotionen nicht.
00:15:11: Und ... Er denkt
00:15:14: es,
00:15:14: aber er sagt es nicht.
00:15:17: Als junger Purscht sage ich jetzt mal ... Hattest du schon?
00:15:21: Deine Eltern sind Referenz oder?
00:15:25: Deswegen sage ich meine Kinder immer, dass sie sich lieben.
00:15:28: Du
00:15:30: kannst bei den eigenen Kindern nicht weggeregen!
00:15:32: Das ist einfach so.
00:15:33: Wir sind für unsere Kinder, Simmers und unsere Eltern sind's von uns Und dann wollen wir einfach die Liebe kriegen und irgendwo machen wir das Leben lang alles.
00:15:43: Ich meine, ich bin deutlich älter als du aber ich sehe das immer noch oder fast noch klarer in den Eltern, dass es mir wird wie man auch wieder ähnlich ist.
00:15:52: also ich finde es sehr spannend was du sagst.
00:15:54: Dein Papa ist ein mega liever Mensch aber zeigt die Gefühle nicht und ich habe letztendlich gedacht... Man hat so einen coolen Redner gewonnen für den Podcast und ich dachte, wieso zeigt er das Gefühl nicht mehr?
00:16:05: Wieso freut er sich nicht mehr?
00:16:07: Und jetzt beginnt die Antwort.
00:16:11: Am Schluss ist mir zum Teil fast ein wenig älteren, ohne dass man es merkt.
00:16:15: Ich will das nicht auf den Schlips stehen, aber so läuft es einfach im Leben mit der Transformation.
00:16:22: Irgendwo haben wir uns dabei und am Schluss verschrickst du mit den Fünfzig.
00:16:28: Dann denkst du, ich bin noch mehr wie mein Mami oder mein Papa.
00:16:34: Das Leben lang eigentlich nicht.
00:16:35: Absolut!
00:16:35: Aber das Leben wird ja vorwärts gelebt und rückwärzt verstanden.
00:16:39: Ich meine, du kennst erst rückblickend quasi das Resultat oder der Grund oder das Verum.
00:16:53: Wenn ich den ganzen Retrospektiv betrachte alles, meinen ganzen Lebenslauf bis zum heutigen Zeitpunkt, dann macht es Sinn!
00:17:05: Aber in den einzelnen Situationen macht das gar keinen Sinn.
00:17:12: Das ist für mich einer der Punkte, dass die langfristige Denkweise oder die Leitgratification die verzögerte Gratifikation... Ich bin einer, die langfristig denkt.
00:17:38: Und ... Langfristig denken meine ich, was du heute investierst, wirst du irgendwann einmal ernten können oder?
00:17:48: Das ist mit allem so und ich baue eigentlich das Ganze auf dem Auf- oder das ganze Fundament von mir.
00:17:56: Also ich gebe etwas und weiss irgendwann mal also weiss auch wenn ich keine ... Es ist aber keine Erwartung sondern... Es ist wie ein Gesetz.
00:18:07: Ja, ich verstehe das.
00:18:10: Voll verstand der Ansatz.
00:18:13: Du sagst die Late-Gratification.
00:18:15: Man kennt den Begriff Instantaneous-Gradification... Und da sind wir jetzt typenverschieden, oder?
00:18:21: Ich kann sagen ich bin eigentlich noch recht der Instantaneous Gratification.
00:18:26: Ich überlege am Morgen mache ich es besser oder nicht... ...ich überlege ist sicher den Magnum oder nicht und ich überlege stand die im Sechsehof oder am Achttee.
00:18:34: Oder das ist wie so eine andere Art an das Leben an uns zu gehen.
00:18:38: Also die Momente nehmen und gerade ein bisschen entscheiden aus dem Moment raus.
00:18:43: Du sagst du machst Investitionen.
00:18:45: Dann könnte ich denen dann etwas provozieren und sagen Stefano Wer weiss, ob sie je kommen?
00:18:52: Und wer weiss wie lange der Weg ist, den man das investieren kann.
00:18:57: Absolut!
00:18:58: Vielleicht können wir es für mich aber trinken
00:19:01: über so ein Thema oder... Absolut,
00:19:03: absolut.
00:19:03: Vielleicht können Sie ja nicht für mich sondern für meine Nachkommen.
00:19:08: Also
00:19:08: okay.
00:19:10: Das ist auch etwas, wo ich sage, natürlich mache ich's für mich, aber am Schluss ist das Fundament Ich werde als Fundament meinen Kind weitergeben.
00:19:24: Wie meine Eltern und alle Sekundos, auch Primos-Elteren, wenn es das Wort gibt, quasi etwas machen für ihre Kinder?
00:19:39: Wenn ich rückblickend betrachte, dann stehen ja meine Kinder auf dem ... Messlatten schon da oben.
00:19:48: Ich hatte sie etwas weiter oben als meine Eltern, oder?
00:19:50: Also ich weiss nicht wie lange man sie noch umsetzen kann.
00:19:57: Das Messlatte, ich weisse es nicht!
00:19:59: Aber wir gibt ja quasi immer... also meine Kinder leben in ihrem Alter sicherlich besser als ich.
00:20:14: Also, ich war in ihrem Alter.
00:20:17: Und besser meine ich nicht gesünder oder so sondern halt einfach von der finanziellen Situation und den Umständen besser.
00:20:26: Ressourcen!
00:20:27: Genau das ist ein wichtiger Wort.
00:20:30: Ich meine meine Kinder, die werden ja gar keinen Schock geben.
00:20:35: In meiner Generation haben wir alles... Genau, was wir gekriegt haben.
00:20:39: Und du wirst ihn auch oder eben genau?
00:20:41: Du hast es sogar eingelagert.
00:20:43: Ja, genau.
00:20:44: Das Kind findet so, nein ich möchte kein Glas mehr, oder?
00:20:48: Ja das ist schon wie bei einem anderen Einwohnen.
00:20:50: Das ist wirklich sehr spannend!
00:20:52: Ja... Das ist auf einen Punkt für dich auch noch gerne mit dir drauf.
00:20:57: Oder eben du sagst, du machst ein bisschen die Basis von deinen Kindern.
00:21:01: Dort haben wir natürlich auch eben Ein bisschen die eigene Familiengeschichte, je nachdem wie man in einer Gesellschaft eingeboren wird.
00:21:11: Das andere nochmal zum Thema Selbstoptimierung und Transformation.
00:21:17: Das ist schon eine Art ... Kann man überhaupt selber transformieren oder wächst das Gras einfach alleine?
00:21:26: Und eine zweite kritische Frage, bei der du meine Wunder nimmst was dazu sagst, Stefana kann eine Selbstoptimierung fast ein wenig zu einem Gefängnis werden.
00:21:37: Wenn ich jetzt den Brian Johnson ansehe, der muss ... Da kann man sich einfach aufhören!
00:21:42: Der muss jetzt die drei Hundert Handlungen machen.
00:21:48: Und du hast dir auch schon recht viel wie in den Alltag eingebaut.
00:21:54: Hast du nicht einmal Schiss?
00:21:56: Dass es noch Platz hat zum Ausschlafen und sagen ... Heute ist sie einfach dreimal genommen zum Morgen.
00:22:02: Wie geht es dir damit?
00:22:05: Natürlich, also machen kann ich's.
00:22:09: Die Sache ist bei mir... Ich habe gelernt was mir gut tut und was nicht.
00:22:14: Also ich weiss, ich könnte in die Magen ums Eindrücken.
00:22:18: Aber ich weisse, dass ich einen schlechten Schlaf habe.
00:22:20: Ich weisse ich werde einen hohen Puls haben!
00:22:26: Ich weiss mir wird es wahrscheinlich nicht so gut gehen weil es zu viel Zucker war oder einfach zu viel Energie auf das Mal.
00:22:37: Das Gleiche mit dem Alkohol, ich denke kein Alkohl aber nicht, weil ich nie Alkhol getrunken habe sondern weil ich weiss... Es tut mir einfach nicht gut.
00:22:46: und ja, ich muss mich rechtfertigen.
00:22:48: Mittlerweile weiss es im Umfeld aber gleich.
00:22:51: Ich muss mich Rechtfertigen!
00:22:52: Ja, das ist mir wert.
00:22:53: Weil ich weisse.. Nicht wegen der Optimierung am Wochenende trainiere ich zum Beispiel nicht.
00:22:58: Samstag-Sundung ist für mich frei.
00:23:01: Und zwar frei.
00:23:03: Also ich mache auch nicht irgendwelche Aktivitäten, also Aktivität im Sinne von sportliche Aktivitäten.
00:23:08: Klar, wenn ich mit den Kindern rausfahre, ja aber... Ich glaube das ist auch am Anfang sicherlich, gebe ich dir recht, war mir zu festgefahren.
00:23:19: Mit der Zeit wird man ein bisschen geschmeidiger.
00:23:22: Also ich bin geschmeidiger geworden, weil ich halt einfach auch gemerkt habe.
00:23:27: Am Anfang ist man starrer oder so, oh ich muss das und alles durchziehen und alles übertaktet und vielleicht noch sogar noch das Essen weggen und tracken und keine Ahnung was?
00:23:36: Ja!
00:23:37: Auch diese Phasen hat es gegeben.
00:23:38: Oder das geht nach ins Extrem hinein oder?
00:23:41: Und alles was extrem ist, ist nicht gut.
00:23:44: Alles
00:23:46: Ja, es ist immer so ein Preis oder was man vielleicht zahlt.
00:23:49: Wie du sagst, dass das Rigiden gegen das lustvolle hedonistische ... Es muss nicht den Gegensatz sein!
00:23:55: Man kann auch lustvoll am fünfen Morgen Banktrucken im Keller machen.
00:24:00: Das kann extrem lustig machen.
00:24:01: Ich wollte bei dir herausfinden, was du aus Lust machst?
00:24:06: Weil du total Bock hast, jetzt das zu machen.
00:24:09: und was ist halt einfach etwas in diesem ... Ich muss meine Transformation, die ich gewählt habe, aufrechterhalten können.
00:24:21: Das
00:24:22: ist einfach so, oder?
00:24:24: Dass der Sport am Morgen
00:24:26: z.B.,
00:24:26: sich gar nicht als Zwang anfühlt.
00:24:31: Sobald du etwas zwingst, ist es noch gut.
00:24:36: Bei mir ist es nicht.
00:24:37: Ich stehe auf, klar heute Morgen bin ich aufgestanden, weil ich etwas später ins Bett bin und da zum quasi aufschliesseln, zehn, halb, elf in Maximum kann ich schlafen.
00:24:48: Klar wenn ja alles wird später, auch ich habe viel alles am Abend.
00:24:52: Aber gleich dann stehe ich nicht an den Pfeifen auf, dann steh ich am See.
00:24:56: also weisst du, ich tue schon Schüsstiere früher Aber das tut mir nicht gut.
00:25:11: Es bringt nichts, wenn du etwas erzwingst.
00:25:15: Erzwingen ist nicht sinnvoll oder beziehungsweise nicht gut?
00:25:20: Was will ich aussehen?
00:25:21: Man sagt ja im Alter wird man auch wieder etwas altes milde, was merke ich jetzt und dann kann ich einfach ... Einmal nur Gemüsesessen oder zwei Magen.
00:25:30: Vielleicht kommt das etwas älter, dass man dort wieder ein
00:25:35: bisschen ... Geschmeidiger wird?
00:25:36: Genau!
00:25:37: Ja genau.
00:25:39: Und gibt es dann einen Moment, in dem du einfach ansitzen kannst und sagen, ich bin genug?
00:25:47: Ich habe das Genugtransformiert.
00:25:50: Ich bin jetzt super.
00:25:51: Weil wir haben schon etwas zu denken gegeben.
00:25:54: Kommt man je an... Oder was denkst du dir auf dem Sterbebett, provokativ?
00:26:01: Also es soll jetzt nicht so tun.
00:26:04: Ich bin hier den ganzen Tag am Reflektieren und denke nur über die Transformation von mir selbst und gar nicht.
00:26:16: Was ich habe ist eine Routine.
00:26:23: Es gibt mir eine gewisse Struktur.
00:26:26: Ich brauche eine Struktur, oder?
00:26:29: Vermutlich – ich habe es nicht diagnostiziert – aber vermutlich habe ich schon gewisse Tendenzen zu ADAS, die Hyperaktivität, dass man immer etwas machen kann.
00:26:44: Und ich muss es ja nicht zeigen.
00:26:45: Zu Hause gibt's immer etwas zu machen, mit den Kindern.
00:26:48: Spielzeuge sind immer am Boden oder?
00:26:51: Da könntest du sie immer auflesen und eine Minute später sind Sie wieder am Boden.
00:26:54: auch dort musste ich lernen.
00:26:57: Es ist gut so wie es ist, es ist gut für mich wenn ich am Samstag oder am Sonntag wirklich meinen Ruhetag habe, oder?
00:27:06: Ich möchte jetzt auch so ein bisschen biblisch eingehen.
00:27:08: Oder der Sabat, sagt man ja in der Bibel.
00:27:10: Der Sabat ist schon den Ruhentag.
00:27:12: Das ist für mich etwas in meinem Glauben, wo ich Christ versuche im Alltag zu implementieren.
00:27:22: Es ist jetzt der Samstag und es ist der Sonntage aber gleich.
00:27:24: Oder das ist etwas, was ich für mich bewusst ... quasi die Auszeiten nehmen und sagen, hey es ist jetzt gut.
00:27:32: Die ganze Woche war ich am Ume seikel.
00:27:34: Es ist im Falle gut wenn ich am Sonntag einfach mal nichts machen.
00:27:38: Aber auch das war so ein Prozess.
00:27:40: Es war ein Prozesse wo... Jetzt klingt sie so voll locker und ja jetzt ist mir klar.
00:27:47: aber vor Jahren, Jahre, Jahre war das nicht so.
00:27:50: Und auch hier meine Frau Sie ist meine Kollegin, sie ist meine Frau.
00:28:02: Sie ist die Partnerin und Mutter meiner Kinder.
00:28:05: Sie alles für mich.
00:28:08: An dieser Stelle, wenn ihr das lasst ... Ohne sie wäre ich nicht diese Person, die ich heute bin.
00:28:18: Mega schön!
00:28:20: Ja genau... Wenn du es jetzt so anschaust, was würdest du jemandem sagen?
00:28:25: Wie hast du noch einen Tipp für jemanden, der auch vor hat oder vielleicht hat er auch eine Spannung zwischen zwei Nationen oder hat vor sich selbstständig zu machen.
00:28:36: Oder ihr möcht auch sagen schauen, ihr mögt in den Drei-Sieh-Kilo abnehmen.
00:28:40: Hast du einen Tipp von jemandem ohne ein bisschen unserem Nähkästchen?
00:28:44: Du musst nicht gerade so einen Rohrgabernbuch reden, aber hast du dann noch einen Tip?
00:28:49: Einfach anfangen.
00:28:50: Ich erlebe dir, du machst einfach.
00:28:54: Genau.
00:28:55: Also sicher einmal das jetzt oder mach einfach ist ja wie ... Hätten wir schon hundertmal gehört und es bewegt sich auch gleich nichts.
00:29:04: Und ich versuche es oder?
00:29:06: Und dann nach zwei, drei Wochen bin ich wieder am gleichen Punkt oder?
00:29:15: Ja natürlich!
00:29:16: Bei gewissen Sachen, wenn ich mich mitmache, bin ich diszipliniert.
00:29:21: Aber es gibt Dinge ... z.B.
00:29:23: Pause.
00:29:24: Das ist ein Leidungsthema für mich.
00:29:27: Anheben und einen Kaffee trinken, zwei, drei oder fünf Minuten?
00:29:30: Kein Problem!
00:29:31: Sobald es darum geht, einfach runterfahren und nichts machen, merke ich schon erste Struggles.
00:29:39: Ich könnte in dieser Zeit so viele andere Sachen machen.
00:29:42: Ich denke an Mix früher auch.
00:29:45: Soweit das ... Kinder sind am Spielen.
00:29:49: Es braucht mich gerade nicht.
00:29:51: Ich kann die Zeit nutzen, um etwas anderes zu machen.
00:29:53: Anstatt zu sagen, weisst du was?
00:29:54: Ich hänge es jetzt einfach mal an.
00:29:56: Und ich glaube ... Ich habe so ein bisschen den jugendlichen Lichtsinn, würde ich jetzt einmal sagen, der einfach eine naivige Sache startet.
00:30:04: Also das Business!
00:30:04: Ich habe kein Businessplan gemacht oder bis heute noch keinen.
00:30:09: So wie man weiß.
00:30:11: Ja, ich habe einfach gestartet.
00:30:12: Ist gut gekommen und hätte auch anders kommen können.
00:30:18: Und ich sage, die Einprozent-Methode gibt es ja auch als Buch.
00:30:24: Versuche immer wieder ein Prozent besser zu werden wie gestern und über die Zeit.
00:30:33: und jetzt kommt wieder die Langfristigkeit nicht heute und morgen.
00:30:38: ist es dann implementiert.
00:30:39: oder ist die neue Routine?
00:30:41: Eine neue Routine braucht man sagt im Schnitt sechsundsechzig Tage bis sie einmal zu einer Gewohnheit wird.
00:30:49: Ja, absolut!
00:30:51: Aber viele haben das Gefühl oder wir kennen es von ... Neujahrsvorsätzen?
00:30:58: Hast du die Neujahresvorsätze?
00:30:59: Ja.
00:30:59: So, Start ist im Januar.
00:31:01: Du sagst ja okay ich will den Gewicht abnehmen.
00:31:05: Die Fitnessstudio sind voll.
00:31:07: Kannst du im März schauen?
00:31:10: Ist wieder vorbei, oder?
00:31:11: Und wieso ist das der Fall?
00:31:14: Weil mir entweder... Wir gehen durchs Zöcheste Ziel setzen, haben Erwartungen, die gar nicht erfüllt werden können und unrealistisch sind.
00:31:26: Deswegen setze ich mir gar kein Ziel.
00:31:28: Ich versuche das zu verbessern und das zu verändern.
00:31:33: Und irgendwann ist bei mir jetzt, oder?
00:31:37: Dann quasi das implementiert ... Oder hat sich das im Alltag implementiert.
00:31:44: Aber es gibt viele Sachen, die mich gerne ändern würden.
00:31:48: und ich noch auf dem Weg bin.
00:31:50: Vielleicht ist es einfach noch nicht die richtige Zeitpunkt, vielleicht bin ich dort auch etwas zu lesen oder lasse mich mit mir selbst fahren.
00:32:03: Aber das ist auch gut so!
00:32:07: Wir sind Menschen, oder?
00:32:09: Ich bin ja Fraktion Magnum und muss nicht ausschlafen.
00:32:12: Ich finde das eh sympathisch.
00:32:15: Genau!
00:32:16: Und ich finde auch noch ein sehr spannender Punkt, wo du sagst ... Du hast es jetzt viel betont.
00:32:21: Oder wieder das Schwerfall der Pause zu machen oder das sogenannte Nicht-Machen.
00:32:26: Ich meine, ich möchte vielleicht losgehen mit jemandem, der auch von diesem Betroffen ist.
00:32:31: Ich gehöre auch zur gleichen Fraktion.
00:32:33: Ich mache immer etwas an.
00:32:37: Ich glaube, ich bin schon etwas länger da als du und ich habe mich inzwischen langsam mit mir der Frieden gefunden.
00:32:43: Ich bin halt so!
00:32:45: Und das heisst ja nicht.
00:32:47: nichts machen gibt es eigentlich nicht.
00:32:50: Es ist auch ein bisschen leeres Wort was heisst schon nichts zu machen?
00:32:54: Dann muss man sich einfach eingestehen dann macht man halt etwas.
00:32:58: Anstatt dass wir jetzt ... Zwei Stunden auf dem Sofa sitzt, gehe ich halt noch schnell gehen.
00:33:03: Etwas muss machen, weil ich das gerade cool finde.
00:33:05: Verstehst du?
00:33:06: Also ich glaube auch dort ... Was hast du gesagt?
00:33:08: Geschmeidiger oder?
00:33:11: Im Alter, dass man mit sich herum geht und so eine Typ ist.
00:33:15: Und das Einzige, was einfach mega wichtig ist, aber da hast du enormes Glück, dass der Umfeld mitmacht!
00:33:22: und das Umfeld einem gerne hat, wie man ist.
00:33:25: Und es aushaltet den einen, der irgendwo wieder ein Mummensäckchen ist oder jemandem was macht?
00:33:32: Ja ja, nein!
00:33:33: Es ist in der Tat so... Ich meine, was ich bei mir festgestellt habe, oder ich entspannen mich auch indem ich etwas mache.
00:33:41: Also eben, ich meine Koche ist zum Beispiel auch klasse.
00:33:43: Die Koche schon nicht.
00:33:45: Kochen ist für mich jetzt eher entspannend, oder?
00:33:50: Und ich kann meiner Kreativität freien Lauf lassen.
00:33:57: Wenn ich das Gefühl habe, ich muss jetzt rausgehen und einen Spaziergang machen.
00:34:01: Ist das etwas zu tun?
00:34:03: Oder ist es ... Was ist das hier?
00:34:06: Ich glaube dort gibt's auch ein Graubereich, der herrscht.
00:34:11: oder aber grundsätzlich finde ich für mich, dass ich gerne im Bewegung bin.
00:34:16: Aber nicht weil ich ... Der Drang, also es muss oder?
00:34:20: Wenn ich die letzte habe, habe ich eine Sammerei gemacht.
00:34:24: Dann musste man einfach dort sein.
00:34:26: Ja natürlich auch das gibt's.
00:34:30: und wenn ich so reflektiere... Dort konnte ich nicht hundert Prozent still sitzen.
00:34:37: Also ich habe immer irgendetwas bewegt, ob meine Finger oder wie auch immer aber du musst eigentlich still sein.
00:34:44: Es ist halt nicht das Kreble, aber es ist doch irgendwie der Drang, sich zu bewegen.
00:34:50: Und lustigerweise sehe ich dieses Muster auch bei meinen Kindern.
00:34:56: Für mich ist es klar und für die, die künstlich sind, haben weniger Verständnis.
00:35:02: Da muss man sagen ... Hey!
00:35:04: Das ist Person, das ist Persönlichkeit.
00:35:09: Zum Schluss würde ich dir gerne ... Vielleicht noch mal fragen.
00:35:13: Hast du deine Töchter nochmals erwähnt?
00:35:17: Was würdest du dir wünschen, was sie übernehmen von deinem ganzen Weg?
00:35:22: Also was würdest ihr wünscht ... Sie müsste vielleicht nicht noch einmal eine leidige Transformation machen.
00:35:29: Also wo würdest du dir Wünsche ... Ja... Minen Sie nicht einen solchen Schritt zu machen, den du schon gemacht hast.
00:35:36: oder was findest du auch mega toll, wenn Sie das von dir übernehmen
00:35:43: würden?
00:35:43: Ich wünsche mir ganz ehrlich, dass sie nicht das gleiche Mentore machen wie ich.
00:35:54: Und zwar mit der Ernährung oder auch mit den Gefühlen und Emotionen.
00:36:02: Dass wir es jetzt in dieser Erziehung versuchen können, ihnen auf den Weg zu gehen damit sie dort ... eine gewisse Grundbasis haben, sind wir ehrlich.
00:36:14: Jeden treibt seinen Rucksack mit und das ist so.
00:36:18: Wir sind nicht perfekt.
00:36:19: auch wir haben unsere Sachen die für unsere Kinder wahrscheinlich als weniger toll erachtet wird oder?
00:36:31: Und das kann vielleicht irgendwelche Trauma oder Spuren hinterlassen.
00:36:39: Wir haben diese Risse in diesen Kugeln, was auch immer.
00:36:49: Ich wünsche mir, dass sie die Werte, die wir jetzt leben können, weiterverwenden und ... ausbauen.
00:37:03: Dass man die Werte von Mutig sein, Verantwortung übernehmen, Respekt und Perspektiven wechseln.
00:37:14: Da sind aber auch Glauben.
00:37:18: Und das Fundament ist Glaube.
00:37:20: Das ist etwas, was wir mit auf den Weg geben.
00:37:27: Dass sie das lernen jetzt schon in den jungen Jahren.
00:37:29: Ich habe viele Sachen erst später in meinem Lebenslauf gelernt.
00:37:36: Also Investitionen.
00:37:38: Hast du das Gefühl, irgendjemand hat mir gesagt, wenn ich mein Geld investieren muss?
00:37:42: Hat mir niemand gesagt.
00:37:44: Niemand!
00:37:46: Ich musste das lernen und heute am Tag so viele Inputs... Und Material, das es gibt, ist schon unglaublich.
00:37:56: Ob Podcasts oder YouTube, ob irgendwelche Schulvideos, Schulungsvideo ... Keine Ahnung was!
00:38:02: Also du hast die Möglichkeit?
00:38:04: Die Frage ist, willst du das wirklich auch?
00:38:10: Das meine ich.
00:38:11: Man kann ja den Kindern ... Ich habe selber gemerkt, mine sind natürlich schon erwachsen.
00:38:17: Du kannst nicht wie nichts.
00:38:19: Du kannst keine Steine aus dem Weg räumen und hier kannst du gewisse Sachen vorleben.
00:38:23: Ich finde es eine Mischung, weil wie du sagst jeder geht seinen eigenen Weg, hat seinen eigenen Rucksack.
00:38:28: aber man kann grundsätzlich einfach etwas vorleben und gewisse Entscheidungen treffen.
00:38:34: was man will dass das Kinder sehen oder nicht zum Beispiel wie du siehst mit den Gefühlen ist okay wenn man den Kindern sagt jetzt bin ich gerade total hässig ich brauche einen Moment um nichts mehr zu tun Oder geht man nicht lieber schnell trainieren, dass sie gar nichts sehen?
00:38:51: Das sind Entscheidungen, die man treffen kann.
00:38:55: Also das ist ein absolutes Thema!
00:38:59: Wie reagierst du auch wenn du hässig bist?
00:39:02: oder?
00:39:02: ich habe eine Fluchtreaktion immer gehabt teilweise jetzt noch und... Auch die Entschuldigen gegenüber den Kindern.
00:39:14: Und sagen, sorry es war heute ein strenges Tag.
00:39:18: Es hat nichts mit dir zu tun oder ich liebe dich trotzdem.
00:39:22: Ich mag dich trotzdem gerne weil sie nehmen dann alles immer persönlich auf sich und fühlen sich ja dann schuldig.
00:39:29: Das sind alle Sachen wo du älteren bist.
00:39:33: Das kann schon nicht lernen.
00:39:34: Das lernen wir ja nicht, das ist etwas, was du wachst.
00:39:38: Und du wirst deine Fehler machen und fragst, wie viele mal machst du die Fehler?
00:39:42: Oder macht sie längere Zeit?
00:39:46: Ist dann irgendwann einmal bewusst?
00:39:49: Sagt der irgendjemand ... Weisst du es gibt verschiedene Indizien, wo du entweder wahrnimmst oder nicht, oder?
00:39:59: Und dort bin ich ein bisschen sensibler geworden.
00:40:02: Zeichen will man.
00:40:06: Für mich ist es Gott gegeben, oder?
00:40:09: Über eine Person über ein Buch über Podcasts über ein Video über keine Ahnung was und dort bin ich etwas feinfühliger geworden auch wenn das amig sehr subtil ist.
00:40:21: die Message
00:40:24: Ja.
00:40:25: ich denke also mit dem wo du jetzt gerade angesprochen hast ja oder Mit diesem letzten könnte man wie noch mit den paar Worte von dir schliessen Vielleicht die ganze Transformation, was wir hier als Mensch meinen.
00:40:39: Wir machen das selber unter Anstrengung und Blut und Schweisse des Angesichts und uns anstrengen und versuchen gut zu sein und endlich erfolgreich und sportlich zu sein.
00:40:54: Vielleicht ist das Ganze gar nicht so in unseren Händen wie mir meine.
00:40:58: ich glaube es braucht auch ein Leben lang das erkennen dass wir vielleicht merken, man könnte mehr abgeben und es nicht so viel selber säckeln müsste.
00:41:10: Es ist jetzt eine Metapher für etwas Inneres, das ist Metall-Tag, oder?
00:41:16: Nicht, dass wir den Wegrand für ihn verstellen.
00:41:18: Das ist ja das, was du etwas sagst.
00:41:21: Vielleicht ist schon etwas da, wo ... die für einem sorgt.
00:41:25: Und dort ist wie eine natürliche Transformation in jedem Menschen eigentlich dabei und eine Entwicklung drin,
00:41:33: oder?
00:41:34: Also absolut, es ist auch ein bisschen philosophisch jetzt, aber ich bin viel zu fest davon überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt.
00:41:42: Für mich ist das Gott Jesus als Christ in diesem Sinne.
00:41:46: Aber ... also... Ich bin hier als Mensch!
00:41:53: Ja, da bin ich.
00:41:57: Es ist Gott und Jesus, das durch mich alles ermöglicht.
00:42:03: Das, was ich mache, ist schon richtig.
00:42:05: Das bin ich als Stefano.
00:42:07: Aber es geht nicht um mich.
00:42:09: Es geht um die höchere Macht.
00:42:14: Alles, was wir erschaffen, hat eigentlich ... Und das ist mein feste Glauben in Jesus und Gott oder so.
00:42:29: zum Brückspanen, oder?
00:42:32: Zum Gisch.
00:42:34: Das steht ja auch in der Bibel, was du Gisch kommst und wieder rüber.
00:42:37: Also du willst nur einen Samenkorn sagen, oder irgendwann wächst dieser Samenkohr ein Sämpfkorn oder ist schon der kleinste Kern, den kleinsten Korn und kann zu einem Baum werden.
00:42:52: Oder es ist massiv um eine Riesenwurzel.
00:42:54: Aber das siehst du nicht am Anfang.
00:42:56: Du siehst ... Aber wenn du ein Haus baust, dann siehst du am Anfang... Wenn es ein Hochhaus ist, dann bautest du die Fundamenten.
00:43:05: Und du musst erst runterbohren und graben bevor es nachher in Höhe geht.
00:43:10: Das Gleiche ist eigentlich in der Transformation persönlich.
00:43:14: Du musst zuerst quasi graben in dir, damit du wachsen kannst.
00:43:23: Leider ist das so!
00:43:24: Wir Menschen ... transformieren oder gehen in einer Veränderung erst dann, wenn wir entweder den Boden erreicht haben und vielleicht drunter sind.
00:43:38: Oder wenn wirklich der Schmerz so gross ist, dass man sagt jetzt müssen wir etwas ändern.
00:43:47: Gewisse sagen das Universum, gewisse sagen es wie auch immer.
00:43:52: Sie
00:43:54: haben verschiedene Namen.
00:43:56: Aber der Kern ist der gleiche?
00:44:02: Sehr schön!
00:44:03: Wir haben jetzt den Bogen gemacht von der Transformation und der Nationen als Selbständigen als Vater.
00:44:14: Und sie sind jetzt fast ein wenig landet bei etwas Größerem ... wo man eigentlich gar nicht so selbst alles mitmachen, also achtzehn Stunden am Tag.
00:44:22: Sondern auch dreizehn in dem Ganzen.
00:44:26: Sehr schön!
00:44:27: Möchtest du im Schluss noch etwas sagen?
00:44:28: Zu deinen Zuhörern, die noch etwas über dich wissen wollen und bis zum
00:44:38: Schluss zugelost haben?
00:44:39: Also ich muss ehrlich sagen... Ich habe mich voll eingeladen in dieses Gespräch.
00:44:46: Und ich glaube, das habe ich noch nie in anderen Podcasts erzählt.
00:44:52: Aber es ist auch gut so.
00:44:55: Merci an dieser Stelle für deine Fragen zu tun und vor allem auch für die Arbeit, die du in der Ecke machen kannst.
00:45:01: Ganz wertvoll!
00:45:03: Auch durch zwei Jahre, wo du begleitest.
00:45:09: Ich weiss nicht, ob ich einfach bin... Danke an dieser Stelle.
00:45:19: Ja, ich glaube was könnte spannend sein für die Zuhörerinnen und Zuhöhrer an der Stelle ist wenn es später erwähnt einfach starten, einfach machen, probieren, mutig sein und es wird so kommen wie es muss kommen.
00:45:48: Sehr schönes Schlusswort von dir.
00:45:51: Merci vielmals für deine Zeit.
00:45:53: Du gehst jetzt schon wieder weiter, wie das ist bei dir.
00:45:57: Ich gehe jetzt einen Magnum essen und dann war es ein Witz.
00:45:59: Das habe ich mir auch nicht gelassen.
00:46:00: Danke vielmals Stefan.
00:46:05: Danke dir für deine Fragen.
00:46:09: Zum Schluss noch ein Praxistip von mir.
00:46:11: Wenn du Sitzungen oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche Transkribieren willst ... gibt es oft Probleme.
00:46:17: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt.
00:46:19: Die Schweizerdeutsch Übersetzer App versteht praktisch alle Dialekte und transkribiert alles auf Hochdeutschs.
00:46:25: Das spart mir persönlich ganz viel Zeit im Alltag!
00:46:27: Mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App eine Stunde lang gratis testen.
00:46:33: Probierst aus, den Link findet ihr in der Shownote vielleicht auch das ganze Zeit.
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