#86 – Vom Flüchtling zum Unternehmer – kann ein Neuanfang in der Schweiz gelingen? mit Qamil Lika
Shownotes
In dieser Episode spreche ich mit Qamil Lika über Flucht, Integration und seinen Weg zum Unternehmer in der Schweiz.
Qamil bezeichnet sich selbst als „dreimal geboren“: im Kosovo, in Holland und in der Schweiz. Mit zwölf Jahren flüchtet er mit seiner Familie vor dem Krieg nach Holland. Jahre später wagt er den nächsten Neuanfang: Er kommt allein in die Schweiz – ohne Familie und ohne bestehendes Netzwerk.
Der berufliche Start ist alles andere als geradlinig. Qamil beginnt in einem Kiosk, erlebt Absagen und Rückschläge und zweifelt zeitweise daran, ob er es in der Schweiz schaffen wird. Während der Corona-Zeit beginnt er, selbstständig Kunden zu akquirieren und Webseiten zu verkaufen. Was nicht als grosser Plan beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zum Unternehmertum.
Heute ist Qamil Familienvater, Unternehmer und an mehreren Firmen mit international verteilten Teams beteiligt. Im Gespräch erzählt er offen darüber, was ihn antreibt, warum Wille allein nicht genügt und weshalb er Geduld erst lernen musste. Es geht aber auch um die weniger glamourösen Seiten des Unternehmertums: Familie und Business unter einen Hut zu bringen, Verantwortung abzugeben und Mitarbeitenden wirklich zu vertrauen.
Wir sprechen über:
- Flucht aus dem Kosovo und das Aufwachsen in Holland
- Integration und den Neuanfang in der Schweiz
- Rückschläge und den ungeplanten Weg in die Selbstständigkeit
- Wille, Geduld und Qamils „Hungermentalität“
- den Aufbau von Unternehmen und internationalen Teams
- Familie und Unternehmertum
- Vertrauen, Verantwortung und die Herausforderung, als Gründer loszulassen
- Digitalisierung, KI und warum Menschlichkeit für Qamil nicht ersetzbar ist
Takeaways:
- Wo ein Wille ist, ist ein Weg – aber ohne Geduld geht es nicht.
- Ein Neuanfang muss nicht nach Plan verlaufen, um erfolgreich zu sein.
- Unternehmertum entsteht im Prozess – viele der wichtigsten Erfahrungen lassen sich weder in der Schule lernen noch kaufen.
- Wachstum bedeutet auch, Verantwortung abzugeben und Vertrauen aufzubauen.
- Bei aller Digitalisierung bleibt ein entscheidender Faktor: Menschlichkeit.
Mehr zu Qamil: LinkedIn
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und es wird immer heller sein.
00:00:01: Jeder Start, jeder Anfang ist nicht einfach.
00:00:04: Es ist einfach nur was du daraus machst und wie du das machst.
00:00:08: Wo ist der Wille?
00:00:09: Das ergibt mir mein Quote – if there is a will, then it's away!
00:00:16: Bevor wir starten noch einen kurzen Praxis-Tipp.
00:00:19: Wenn du Sitzungen oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche transkribieren willst, gibt es oft Probleme.
00:00:25: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt die SchweizerDeutsche übersetzen.
00:00:29: Verstattet praktisch alle Dialekte und transkribiert alles auf Hochdeutsch.
00:00:34: Das spart mir persönlich ganz viel Zeit im Alltag, mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App einfach eine Stunde lang gratis testen.
00:00:41: Probier es aus!
00:00:42: Den Link findet ihr in der Shownots.
00:00:44: Vielleicht sportt auch dir das ganze Zeit.
00:00:56: Danke dir für deine Zeit.
00:00:57: Jamil, willst du zwei Sachen zu dir erzählen?
00:00:59: Wer bist du und von wo kommst du?
00:01:02: Was zeichnet dich aus?
00:01:05: Gerne auch gerne!
00:01:06: Dankeschön nochmal für die Einladung, Stefan.
00:01:08: Ich freue mich mega, dass wir hier ein Podcast haben mit dir.
00:01:13: Ich bin der Jamil Iqa Gründer-Mitteinhaber von gewissen Firmen, unter anderem als Sündungsverlustensage.
00:01:21: Ich bin aussprünglich aus Kosovo, flüchten damals von der Krieg nach Holland.
00:01:26: Ich bin zehn Jahre in der Schweiz und zehn Jahre weiter sind wir hier gerade mit dem Land im Gespräch.
00:01:34: Was mich auszeichnet ist ein bisschen ... Ja ich glaube, ich bin sehr lebender Mensch.
00:01:40: Ich habe schon Schweizerdeutsch gehört.
00:01:44: Nicht perfekt natürlich, aber ich habe immer noch etwas komischer Akzent.
00:01:47: Aber wir zeichnen sehr fest aus das ganze Leben.
00:01:52: Ich bin gerne unterwegs, ich bin gerne entwickeln, so richtig eine Entrepreneurship.
00:01:57: Das macht mir sehr viel Spaß!
00:01:59: Ich kann nicht schlafen, ich kann gerne arbeiten.
00:02:02: Sehr schön... Ja, ich meine, wie haben wir uns kennengelernt?
00:02:06: Ich weiss gar nicht, wie lange es her ist aber ich möchte etwas sagen, fünf Jahre her ein Mann im Bewerbungsgespräch oder?
00:02:12: So ist der Kontakt eigentlich entstanden und du bist wieder da schon.
00:02:17: sehr positiv aufgefallen.
00:02:19: Im Sinne von, du hast einen riesen Datendrang und du hattest wahrscheinlich unsere Organisation zu seiner Zeit überfahren.
00:02:27: Regelrecht überfahren oder mit deiner Power oder wären wir wahrscheinlich gar nicht bereit sein in der Zeit?
00:02:34: Und ich muss mich einfach etwas mit oder in die Geschichte sagen.
00:02:37: Hey, du bist aus dem Koso, der geflüchtet hat.
00:02:40: Das ist nur schon etwas... Ja natürlich gibt es einen oder anderen da draussen, die das auch erlebten haben.
00:02:47: Aber nicht noch einmal ein bisschen mit.
00:02:48: Wie hättest du eigentlich den Chamin, der kleine, sage ich jetzt mal junge Chamin?
00:02:53: Wo ursprünglich aufgewachsen ist in Kosovo.
00:02:56: Wie ist so dein Lebensweg?
00:03:00: Ja, sehr gut eine Frage, danke vielmals!
00:03:03: Ich fühle mich wie dreimal geboren.
00:03:08: Einmal in Kosovo, einmal in Holland und einmal in der Schweiz.
00:03:12: Ich war schon ein wenig damals als Flüchtlinge.
00:03:14: Ich bin zwölf Jahre alt, fast dreizehnt ist auch nicht so ganz klein aber ich habe natürlich alles miterlebt.
00:03:21: Es hat natürlich sehr viel Positiv im Leben gebracht nachher.
00:03:25: Es war natürlich sehr negativ.
00:03:28: Aber die Hunger-Metalität, den ganzen Willen, das ich jetzt habe, ich glaube das hat sicher meine Geschichte sicher eine grosse Rolle gespielt bis jetzt Und es spielt immer noch.
00:03:38: Es war heavy.
00:03:41: Du bist eine Flüchtlinge, du bist gerade wie ein Dreizehner und keine Basis.
00:03:44: Du musst alles neu aufbauen wieder.
00:03:47: Du wirst in der Schule gehen, kein Sprach nicht.
00:03:49: Du muss sich voll erleben, wie die hohländische Mentalität warst natürlich auch etwas anders als unsere Mentalität.
00:03:59: Mittlerweile fühle ich mich beides oder besser gesagt alle drei.
00:04:04: Wenn jemand fragt, wo bist du eigentlich ... von Holland, geboren in Kosovo.
00:04:09: Für mich aber Schweizer.
00:04:11: Es sind ja alle drei.
00:04:13: Ich bin sehr gerne eigentlich, ich liebe Schweiz und es ist auch der Mentalität hier.
00:04:17: Die Möglichkeit, was die Schweiz zur Verfügung stellt, das hast du nicht überall.
00:04:23: Und ich glaube, das war alles, was ich früher oder mitgemacht habe.
00:04:28: Ist das jetzt so gut, dass die Schweiz passen wird?
00:04:30: Das braucht wirklich eine Hungermentalität, wirklich einen Willen haben gut arbeiten können.
00:04:36: Die Möglichkeit ist, das einfach zu machen und ich glaube es wird immer heller sein.
00:04:43: Jeder Start, jeder Anfang ist nicht einfach.
00:04:47: Es ist einfach nur was du daraus machst.
00:04:49: Du machst schon das.
00:04:50: Wo ist der Wille?
00:04:51: Ich sage immer mein Quote... Ich suche immer Lösungen.
00:05:01: Der Willi muss nur Lösungen finden, oder?
00:05:03: Was meinst du, Jamil?
00:05:04: von wo kommt denn der Willi her?
00:05:06: Ist der Willen einfach so in dir geboren?
00:05:09: Es gibt ja Leute, die mit dem aufwachsen und sagen ... Oder kommt er quasi aus einer Notsituation raus?
00:05:16: Du sagst, wir haben keine andere Umstände wie sie waren seiner Zeit.
00:05:23: Wir mussten auf... Holland flüchten.
00:05:27: Das wäre meine zweite Frage, wieso Holland und nicht das naheliegenderes Land?
00:05:33: Ich meine, Holland ist schon relativ weiter weg.
00:05:38: Was meinst du?
00:05:41: Ist es aus Ihrer Notsituation heraus oder entstanden?
00:05:44: Ich glaube, sie sind beide etwas in der Notsituation und geboren.
00:05:49: Also ich muss sagen ... Zum Beispiel bei meinem Bruder ist genau das Gegenteil von mir.
00:05:54: Der ist sehr ruhig, der gänze in den nine to five Job.
00:05:57: Er ist ein Architekt und macht Sachen so genau wie er das will.
00:06:01: Und ich bin mehr erlebend.
00:06:02: Ich glaube, dass habe ich immer in mir gehabt.
00:06:04: Mein Vater hat immer gesagt, mache dich in die Jungle bringen und du findest dich innerhalb von zehn Tagen raus!
00:06:08: Ich glaube, das ist schon ein geborener Talent.
00:06:11: Aber natürlich auch die Situation bringt es zu so einen Fall.
00:06:14: Du hast vorhin noch gesagt wegen der Bewerbung gespielt von mir damals, können wir sehr gut erinnern wie das auch gewesen ist und ich habe so gerne den Job gewonnen.
00:06:23: Das war mir gerade der erste Schweizer Film aber wirklich mich eingeläppt hat in der Schweiz.
00:06:28: Er ist ja sechs Jahre her.
00:06:33: Und dieser hat natürlich nicht geklappt weil du auch gesagt hast zu schnell gegangen und damals ist natürlich, ich weiss noch damals bei dir.
00:06:40: Du hast erst dort wirklich angefangen aufbauen und hast auch von der Welle gekauft.
00:06:45: Ich glaube nicht damals war mir noch nicht so weit gewesen.
00:06:48: Und für mich war es dann natürlich persönlich gekommen.
00:06:50: So ein Shit!
00:06:51: Es hat nicht klappt.
00:06:52: Zwei Drückgespräche haben aber es hat nicht geklappt.
00:06:56: Was mache ich da daraus?
00:06:58: Und ich glaube, das ist eine gute Situation, die ich davon genutzt habe.
00:07:01: Hey aber so eine Firma hätte ich mir gut vorstellen können.
00:07:04: jetzt muss ich entweder nochmal versuchen später oder ich versuche irgendwo anders genau das Gleiche zu machen.
00:07:10: nur für dich klappt es.
00:07:11: Ich glaube die Situation macht auch sicher das und der will hinter mir wie ich geboren bin um nicht aufzugehen ist glaube ich auch einer der Gründe wieso das so ist.
00:07:22: Ich sage jetzt mal so, dass die südländische Mentalität ist.
00:07:29: Wir wachsen mit nichts auf.
00:07:30: So ist es bei uns, wobei ich hier bin und wachse an dieser Stelle oder aber sehe was bei uns unten läuft.
00:07:37: Die haben nicht so viel.
00:07:40: Und ich habe mich das Gefühl, sie sind glücklicher als wir.
00:07:47: Das bringt mich etwas an, mich zu reflektieren.
00:07:49: Und das erdet mich auch, wenn ich da unten bin und
00:07:53: sage,
00:07:53: eigentlich brauchen wir gar nicht so viel oder um.
00:07:56: wir sind hier.
00:07:56: Wir haben alles und immer
00:07:58: noch nicht ganz glücklich.
00:08:01: Ich habe mir sehr gut vorgesellt und deswegen ging es sehr oft nach Holland weil Honner ist eigentlich Top-Land aber es ist immer noch keine Schweiz und dann ist noch Kosovo nochmal ein bisschen anders Und ich brauche immer noch die Mentalität von Holland, die etwas lockerer ist.
00:08:17: Ich brauche auch immer noch eine Kommunikation von Holland und meine Routes von Kosovo, wo alles zu schätzen wie das damals war.
00:08:25: Obwohl – ich muss schon sagen – mit der Zeit endet all diese Technologie hat alles zu schnell das Ganze auf den Welt gebracht, in dem die Leute keine Kontrolle mehr haben für mich.
00:08:37: Und dass es menschlich ein wenig wegfällt... Aber ich glaube, dass du auch gesagt hast, wieso Holland zum Beispiel.
00:08:44: Damals als Flüchtlinge sind wir natürlich in Nordmazedonien gegrüchtet und ich war von meinem Brösel ins Spital.
00:08:49: Da gibt es eine ganze Bombadierung, eine ganze Gift, die mir dann entzündet wurde, also ein ganzes Bruch entzünden wurde etc.
00:09:00: Und wenn ich eben in den Holländen im Spital gekommen bin, hat die Leute versucht zu helfen.
00:09:05: Damal hat keiner in Kanada oder Holland.
00:09:08: Und mein Vater hat entschieden, etwas näher zu kommen.
00:09:10: Falls wir dann zurückgehen, sind wir ein bisschen näher.
00:09:13: Nicht von Holland entschieden und dass mir einfach eine oder zwei Flugzeuge voll gemacht wurden mit den Flüchtlingen nach Holland gebracht.
00:09:24: Ich glaube das ist das was damals schon so gewesen war und heute nicht mehr findet.
00:09:30: Ich glaub einfach in der Schweiz.
00:09:31: das einzige Problem ist man hat so viel Luxus.
00:09:34: Das ist alles möglich!
00:09:36: Aber nicht jeder kann damit umgehen.
00:09:39: Und das kann ich auch von mir selber sagen wie in Holland, wo ich gerade flüchtig war.
00:09:42: Es ist alles frei zu sein.
00:09:43: Ich habe einfach auf einen Fall Flügel über mein Kopf gesehen und es ist nicht ein F-Sechzebzi, der bombardiert hat sondern einfach ein normaler Passagiereflugzeug und es war normal.
00:09:56: So viel Freiheit hatte ich keine Kontrolle mehr gehabt.
00:09:59: In der Schule bin ich zu aktiv gewesen.
00:10:00: Nicht wirklich so wie ich musste sein Und dort habe ich dann selbst eine Reflexion später gemacht.
00:10:11: Ich war zu frei, hatte keine Kontrolle und in der Schweiz haben wir natürlich die Möglichkeit nochmal stufenhöchern.
00:10:20: und wenn du keine Kontrollen hast und auch von deinen Emotionen, ich glaube dort findest du auch den irgendwann einfach... Du findest dir Glück nicht mehr weil du weisst nicht mehr wo oder du hast schon alles!
00:10:32: Ich habe das Gefühl gerade.
00:10:35: Deswegen muss ich mir immer sagen, wir sind für nichts gekommen und sind sehr gut hier.
00:10:41: Manchmal läuft nicht so wie es muss laufen aber es gibt Schlimmeres und Schlimmers.
00:10:45: Und deswegen bin ich sehr denkbar.
00:10:47: Das ist eben der Leben, den du da führt?
00:10:52: Wie lange warst du in Holland?
00:10:54: Mit zwölf bist du dort ohne geflüchtet.
00:10:59: Ja.
00:10:59: Wie lange ist die
00:11:01: Zeit gegangen?
00:11:04: Fast siebzehn Jahre lang war ich in Holland.
00:11:06: Genau, und jetzt seit zehn Jahren in der Schweiz.
00:11:08: Also ich bin die Achtundrissige jetzt, bald die Nünnes-Rissige.
00:11:12: Und als Rungenfersicht seit siebzen Jahren war ich wieder in Holland, bis zum Jahr zwei Tausendsechzehnte in den Schweiz
00:11:17: kamen.
00:11:18: Okay das heisst siebizehn Jahre in Holland wenn du sprichst wahrscheinlich perfekt hohländisch oder?
00:11:24: Das ist glaube ich umstritten.
00:11:26: oder hast du alle die Schule oder viele Schulen dort gemacht oder?
00:11:29: Ja Und wie hat es sich quasi dein Weg?
00:11:34: Du hast jetzt verschiedene Firmen oder du bist jetzt quasi, wenn man dich von XN aus betrachtet, hat man das Gefühl, wow, hey Jamil.
00:11:44: Jetzt hat man schon mal eine erste Erfahrung versammelt.
00:11:48: Der Weg dort aneinander war nicht ganz so einfach, oder?
00:11:51: Also ich meine weg von der Familie und den Kollegen.
00:11:54: Natürlich bist du mit deiner Familie geflüchtet.
00:11:57: Ja ja, das ist die Familie.
00:11:59: Du hast auch gleich Verwandte da unten meinten können.
00:12:04: Ja,
00:12:04: genau.
00:12:05: Und danach hast du Schule gemacht und weisst dann dort weitergegangen?
00:12:10: Ja, das ist eine gute Frage.
00:12:12: Von draussen sieht es immer so schön aus und ich versuche nicht zu linken den Influencer zu sein, weil das alles klingt auch so gut.
00:12:19: Ich sage einfach, es ist immer noch schwer.
00:12:22: Geschäfte mache ich immer noch Schwer.
00:12:23: V.a.
00:12:23: heute Tag jeder zweiten Kursche kann ich alles auch machen oder?
00:12:28: Jetzt hast du dich selber so aufgebaut, jetzt setze ich ein KI eben nicht aber die Leute denken das.
00:12:35: Und ich glaube immer noch, dass es immer noch schwer.
00:12:38: Es ist nur, wie du mich damit umgehst.
00:12:41: Wie du weg bis hier geführt hättest, was wir wieder zurückkommen zum Bewerbergespräch oder auch im Job, wo ich war und unglücklich war, musste ich eine Lösung finden.
00:12:53: Was macht mir wirklich glücklich?
00:12:55: Und nach Holland bin ich kurz auf deine Frage hinzugehen.
00:13:01: Bin in der Schweiz gekommen, gerade vor dem Abschluss meiner Schule.
00:13:07: Als Studium bin ich in der Schweiz zum Skifahrer.
00:13:10: An Holland aus Kosovo, wo ich Skifahe fahre, also Snowboard damals.
00:13:14: Und ja... Ich war auch in Schweiz und habe es geliebt.
00:13:17: Ich war in Luzern.
00:13:19: Ich bin im Zug.
00:13:20: Es hat einen Launch.
00:13:21: Was ist denn los?
00:13:23: Wo lebe ich gerade?
00:13:27: Das ist dann wieder der geborenen Talent oder besser gesagt meine Gene, die mich das aufregt und sagt echt!
00:13:34: Das, was ich auch habe.
00:13:35: Ich wollte das auch kennenlernen.
00:13:38: Und ich bin verliebt worden in der Schweiz.
00:13:41: Ich sagte jetzt, wenn die Studie fertig ist, dann gehe ich in die Schweiz.
00:13:43: Vor Risiko!
00:13:44: Alleigen?
00:13:46: Ohne
00:13:46: Familie?
00:13:47: Ich bin komplett alleine in der Stadt.
00:13:48: Ohne family... Ich bin immer noch alleine in den Schweiz.
00:13:51: Also ich bin Kürot und zwei Kinder.
00:13:53: Aber ich bin alleine in die Stadt.
00:13:54: Ja.
00:13:56: Genau.
00:13:57: Und so hätte es sich natürlich wirklich zu eigenen Geschäften.
00:14:03: Der ganze Weg bis dahin ist immer noch so, wie es muss sein.
00:14:09: Es ist einfach... Ich lerne jeden Tag über mehr und ich vergesse manchmal, dass ich überhaupt ein Flüchtling war.
00:14:17: Ja!
00:14:17: Nur wenn ich darüber rede, denke ich mir, ah ja, shit!
00:14:21: Wie man das schon in der Schweiz sagt, ich fühle mich manchmal wie hundert, manchmal wie zwanzig.
00:14:27: Also wenn es um Opportunities kommt, dann fühle ich mich für zwanzige.
00:14:29: Ich fühl mich nicht zu alt.
00:14:30: Ich möchte jedes Mal etwas Neues versuchen.
00:14:33: Aber wenn es um Lebensfahrung geht, dann habe ich ein paar.
00:14:36: Ich glaube nicht, dass mein Sohn Spass hat später mich zuzulassen, weil sie zu lang
00:14:41: war.
00:14:42: Ja aber man muss an dieser Stelle schon sagen und ich meine du bist siebzehr Jahre in Holland gewesen, wo ich in die Schweiz komme und alleine bin.
00:14:49: Und heisst quasi von da aus in den letzten zehn Jahren genau verschiedene Opportunitäten und Möglichkeiten.
00:15:00: um etwas aufzubauen.
00:15:01: Wie kam es zu diesem Aufbau?
00:15:04: Was führte dazu?
00:15:06: Du hattest verschiedene Momente, die nicht so geklappt haben.
00:15:12: Erstens bist du mit dem Umgang und sagst schon, dass man die Opportunitäten hat.
00:15:17: Aber was macht das mit dir?
00:15:18: Es macht ja auch etwas.
00:15:20: Ja sicher, hundertprozent.
00:15:23: Also auf jeden Fall hat es mir wirklich auch momentan ganz ganz tief am Boden gegeben.
00:15:28: also ich bin wirklich... Ich habe mir wirklich schlecht gefühlt, ich hatte einen Moment und dachte, ich arbeite einfach nicht in der Schweiz oder?
00:15:35: Ich komme einfach nicht durch, egal was ich mache.
00:15:39: da ist vielleicht auch mein Linkedepost gekommen wo ich angefangen habe in Kiosk in der Schweizer oder?
00:15:45: Ganz am Anfang in den Kiosken.
00:15:47: Einfach dass ich Bebenwilligung überhaupt bekommen dass ich nicht einfach ein Fremdling bin hier in der Schweiz, sondern ich bin wirklich etwas zu machen.
00:15:57: Und das hat Zeit gebraucht.
00:15:58: Es hat sehr viel Zeit gebrochen und ich bin kein geduldiger Mensch, muss ich hoffentlich ehrlich sagen.
00:16:04: Aber es hatte bezwungen Geduld zu haben.
00:16:06: Ich glaube was er da wirklich geführt hat ist wie ein kaltes Wasserspringen oder Bustern besser gesagt.
00:16:13: Ich bin einfach so von Corona zurück.
00:16:16: Das Leben ist jetzt total anders.
00:16:17: Ich habe angefangen zu denken, was ich noch mache und muss etwas machen.
00:16:21: Ich finde den richtigen Job.
00:16:22: Corona-Zeiten ist alles ein wenig unholt.
00:16:25: Ich war natürlich im Sales.
00:16:27: Sales hat natürlich einen Riesendruck gehabt, dass man alles online machen muss.
00:16:31: Und dann habe ich angefangen wirklich Online-Sachen zu machen.
00:16:34: Mein eigener Firma, Thomas Monon von einem Schlafzimmer aufzubauen, ein Laptop vor mir ... ... akkuriert, oder besser gesagt gehörte ich sehr.
00:16:44: Ich wurde selbstständig und habe mich auch gelauten... Was kann das für mich bedeuten?
00:16:50: Da habe ich angefangen an den Websites zu verkaufen.
00:16:54: Und langsam aber sicher dass es aufbaut bis man einen AG verkauft.
00:17:00: Und dann wieder natürlich das Gleiche machen nur mit anderen Absichten anderer Firmen.
00:17:07: Es ist immer wieder wie neu!
00:17:09: Jeden Tag habe ich eine neue Firma gegründet.
00:17:12: Jeden Tage hatte ich wieder neue Herausforderungen und es fühlte immer wieder zu meinem Punkt, wieso ich eigentlich ein Selbstständiger geworden bin.
00:17:21: Es war wie in einem unterwarteten Moment gewesen.
00:17:25: Man weiss nie was er momentan kommt und so ist das bei mir auch angefangen.
00:17:28: Es sei nie so gewesen, dass ich ein Entrepreneur wäre.
00:17:34: Das ist einfach so, ich habe Spaß mit den Leuten und du willst sie.
00:17:38: Ich habe Spaß zu präsentieren, ich hatte Spaß zum Serios machen.
00:17:43: Das hat mir wirklich Spass gemacht!
00:17:45: Und das hat mich angefühlt, als ich es bin glaube ich.
00:17:49: Ja eben also es ist ja nicht quasi etwas was du erzwungen hast.
00:17:52: Das verstehe ich eigentlich draussen und es hat sich im Prozess in einen Ergäuern entwickelt oder?
00:17:57: Genau.
00:18:00: Und ich glaube, was teamisch stärker ist, ist sicher quasi aufgetreten und sich zeigen lassen.
00:18:05: Das ist eine der Keypoints aus meiner Sicht auch.
00:18:10: Zum Quasi sagen zu können, wenn ihr irgendetwas in diesem Bereich gebraucht habt, kann man nicht unterstützen.
00:18:18: Es
00:18:19: führt dann
00:18:20: schrittweise dazu, dass er etwas reichweite bekommt.
00:18:26: Ich sage es jetzt mal so...
00:18:28: Genau so ist es, ja.
00:18:29: Und ich denke das ist eigentlich einer der einzigen Wege wo man kann oder sollte beschreiten.
00:18:35: oder also klar hat man vielleicht irgendwo durch eine Vision und man sagt hey Ich will XY mitarbeiten, ich will XY Umsatz usw.
00:18:43: aber ich glaube und da glaube ich ganz fest daran Der Prozess ist eigentlich Ziel oder?
00:18:51: Was wir lernen in diesem Prozess Das ist eigentlich wertvoll
00:18:56: Genau, das ist sehr gut gesagt.
00:18:59: Ich glaube es ist ein Prozess was wirklich auszeichnet und Ziele.
00:19:04: klar man hat immer Ziele im Leben.
00:19:06: Ich finde auch sonst auch hundert Prozent und ich mache das selber auch.
00:19:11: Ich bin nicht so froh, dass ich das unbedingt habe sondern ich will irgendwo in einem Punkt im Leben sein, sage ich eigentlich immer.
00:19:17: Und dort das Prozess... sorry, das Prozesse bringt dich ja in dieses Ziel eigentlich genau wie du willst.
00:19:26: Klar, und Mitarbeiter, das heisst auch mehr Mitarbeiter, mehr Sorgen.
00:19:30: Ich schaue wirklich so, meine Familie ist mir Sorgen, meine Arbeit ist mir Sorge.
00:19:35: Das Prozess kannst du nicht in der Schule lernen, kannst nicht kaufen.
00:19:41: Kannst nicht einfach so haben, sondern du lernst es als wirkliche Prozessdiener.
00:19:49: Oh boy!
00:19:51: Das ist nicht immer so einfach...
00:19:53: Gar nicht einfach, gar nicht
00:19:55: einfach.
00:19:56: Das ist ein Challenge und vor allem eine Challenge.
00:19:58: Du hast gesagt du bist Küraten.
00:20:01: Was solltest du noch hin?
00:20:03: Ja ich habe zwei Finde, wo man meint, lebt vier und einen halben Jahr.
00:20:08: Das
00:20:08: ist der grösste Challenge.
00:20:09: Genau, das will ich sagen und da wird der Challenge noch kleiner oder?
00:20:13: Kommen wir vielleicht jetzt in den letzten Drittal ein bisschen darauf zu sprechen wo du dich jetzt befindest.
00:20:18: Wir haben jetzt die ganze Story plus-minus nicht im Detail erfahren von Kosovo über Holland hin zu der Schweiz in den vergangenen zehn Jahren.
00:20:27: Wo befinde ich dich jetzt?
00:20:29: beziehungsweise Was hast du in dieser Zeit, zehn Jahre Schweiz und an der Stelle Probs auch dir?
00:20:35: Ich meine, wie du Hochdagen oder Schweizerdeutsch redest.
00:20:39: Da gibt es viele, viele, Viele auch in meiner eigenen Familie, die nicht so ausführlich Schweizer-Deutsch reden als an dieser Stelle.
00:20:49: Ganz stark von deiner Seite her.
00:20:50: Und das zeigt eigentlich auch den Willen, wo du hast quasi dich zu integrieren in einem Land oder?
00:20:57: Ich meine ja ich habe die Ausbindungen und die Lehre und alles hier gemacht, ja die Schule aber wenn ich nicht da geboren bin, aber grundsätzlich kann ich das bis zum einen gewissen Grad aber nicht so wie bei dir natürlich anfühlen wie man sich im fremden land in dem Sinn Fühlt, oder?
00:21:16: Und an dieser Stelle.
00:21:17: Ich kann jetzt von mir reden und wahrscheinlich bei dir nicht anders.
00:21:21: Du bist hier der Ausländer, du bist in Kosovo den Ausländern...
00:21:25: Hollander-Ausländer!
00:21:26: Und in Holland bist
00:21:27: du der Auslander.
00:21:28: Ich bin in Italien den Auslandern und da den Ausladenden.
00:21:32: Was bin ich jetzt?
00:21:33: Ich weiss
00:21:36: es nicht,
00:21:36: ne?!
00:21:36: Ja, ja… Ich bin ein Mensch.
00:21:37: Ich sage immer so «Ich bin ein Menschen», ich fühle mich auch Egal wo ich bin, ich fühle mich einfach, wer ich bin.
00:21:43: Und ich glaube, dass ich mir auch sehr gut angepasst habe genau wegen dem.
00:21:47: Weil es ist wesentlich... Damals, als ich in der Schweiz gelernt habe, nicht in der Schule mit niemandem so ein einfaches reden, habe ich einfach keinen Grundwillen gegeben, warum ich das nicht haben kann.
00:21:59: Ich glaube, das war der Wille.
00:22:01: und zurück zu deiner Frage, wie das jetzt aktueller Stand ist, eben natürlich von meinem Vater.
00:22:08: Es ist nicht einfach, oder?
00:22:13: Ich habe zum Beispiel meinen Sohn der erste zwei Jahre gesehen.
00:22:16: Da finde ich es schade.
00:22:18: Es gibt alle Leute, die sagen ja, aber weisst du, das muss man
00:22:20: eigentlich
00:22:21: schon machen, weil in dieser Zeit bringst du nicht mehr zurück.
00:22:24: und ich bin wieder mit einer anderen Einstellung.
00:22:26: Ich sage, guck, ich war auf Löchlinge.
00:22:28: Ich erinnere mir nicht mehr, wie das für die Jährige mein Leben war.
00:22:34: Ich erinnere mich als Zwölfjähriger, wie ich geflüchtet bin.
00:22:37: Wie mein Vater hat, muss hier in Holland uns versuchen zu unterhalten und mit etwa Euro im Monat, wo er gekommen ist, das erinnert mich.
00:22:49: Und da habe ich meine Frau gesagt, es ist so... Ja, mich fehlt jetzt eine Zeit, hundert Prozent!
00:22:55: Aber mehr wird mehr wehtun wenn mein Sohn oder Tochter zwölf ist und kommt heim und will etwas und ich kann das nicht leisten.
00:23:04: Das erinnert ihr Leben lang.
00:23:06: Klar, das macht ja auch zu einem Menschen wieder besser als wir es schätzen.
00:23:10: Aber ich glaube als Familienvater, der selber die Tür gegangen ist, wird sie eben nicht das Gleiche sehen.
00:23:16: Du wirst schon, dass du das doch wertschätzt, musst dir irgendwie einen Balance finden, aber ich wollte das anbieten können und jetzt weißt du das noch nicht?
00:23:24: Jetzt vermisst er sein Vater ... Und ich vermisse ihm auch oder sie auch natürlich meine Tochter und meine Frau... Wenn ich heimmomme und ich bin nebenher, dann habe ich einen Deal abgeschlossen.
00:23:35: Der Glück ist so groß weil ich ihm so viel mehr anbiete als ich gedacht habe... ist viel grösser als zu denken, was mache ich jetzt?
00:23:44: Ich bin jetzt daheim.
00:23:45: Ja schön!
00:23:46: Aber mein Sohn bekommt gerade nichts und ich glaube das ist schon wichtig dass wir das haben eine Balance zwischen.
00:23:52: es muss ein Familienvater sein um Geschäfte zu machen.
00:23:56: Ich bin auch nicht altmordig zu sagen ja Frau bleibt jetzt dahin und die muss jetzt auf jeden Fall aufpassen.
00:24:01: der Vater muss Geld holen.
00:24:02: Es ist immer noch das gleiche.
00:24:04: Vater muss schon das Geld entholen aber ich meine ich will da nicht meine Frau ihren Berufsleben kaputtmachen.
00:24:10: Deswegen finden wir eine Balance.
00:24:11: Wir haben natürlich einen Nennniveau, der auf sich aufpasst.
00:24:15: Gleichzeitig ist meine Frau nicht hundert Prozent erschaffen.
00:24:17: Ich versuche noch die Heimat zu sein, Homeoffen zu machen.
00:24:20: Aber ich habe auch zum Beispiel Kunden, die mehr zweite Nacht anrufen.
00:24:25: Wo ich auch neben meinem Sohn bin und immer noch neben ihm, aber immer noch Geschäft zu machen... Es ist ... es ist nicht einfach!
00:24:32: Aber es ist machbar.
00:24:34: Ja, ich denke, oder?
00:24:36: Der Trade-Off ist wirklich mega schwierig,
00:24:38: oder?!
00:24:38: Und ich habe gerade Gestern post auf LinkedIn diesbezüglich gemacht.
00:24:44: Ich sehe das wirklich als sinnbildlich, als Konto-Eizahlung oder auf der Bank.
00:24:51: Du musst dir mal vorstellen du hast ein Konto und das Konto kannst du quasi... Du hast verschiedene Säulen, eben eine ist quasi Familie Und in dieses Konto kannst du abheben.
00:25:02: Und hier kannst du abhaben!
00:25:05: So wie im Konto auf der bank.
00:25:06: Du kannst auch ins Minus gehen Aber irgendwann musst du wieder einzahlen.
00:25:12: Und einzahlen nicht in Form von Geld zwingen, sondern mit deiner Zeit.
00:25:17: Quasi Palas wiederfinden, dass möglichst das Haus mit dem Fundament und des Hauses, mit der Pfilderfamilie unter anderem, Business-Familien
00:25:26: usw.,
00:25:28: muss im Palas und im Gleichstand sein.
00:25:33: Natürlich gibt es Situationen im Leben.
00:25:35: Es gibt Seasons so genannte ... Das ist ja so.
00:25:39: Aber das ist eine gerade Wanderung, die nicht ganz einfach ist.
00:25:45: Jetzt muss er von mir reden persönlich oder?
00:25:48: Nicht ganz einfach und ich denke hier ist wichtig dass man offen und ehrlich mit dem Partner kommuniziert.
00:25:58: Das ist der einzige Tipp, den ich jemandem auf den Weg geben könnte.
00:26:05: Wie machst du es sonst?
00:26:06: Bringst du die Balle an zwischen den verschiedenen Hütten, die wir haben?
00:26:11: Ich meine Vater, Sohn und Tochter.
00:26:15: Weiss ich nicht was, Unternehmer... Wie machen wir das?
00:26:20: Ja es ist wirklich wie du auch sagst, Absendance.
00:26:26: Auch Geschäfte sind absenteils, Leben ist absenteil und ich glaube es wäre auch nicht Spaß machen wenn nur gut wird gerade weil irgendwann ist das langweilig.
00:26:36: Ich glaube aber... Ich meine, wir bauen ja Apps
00:26:40: z.B.,
00:26:41: oder?
00:26:41: Und wenn man die Apps baut und es hat Goal Life und die Goal-Lives muss tragehalten werden... ...und dann hast du vielleicht eine blöde Situation, in der ihr Frau gerade beschäftigt ist,... ...dann ich nicht mit irgendjemanden herangehen kann oder anzubringen.
00:26:57: Die Verantwortung zum Einfach sagen, dass ich gerade bei meiner Familie an der Seite bin wegen der Goal Live ist nicht ein Ziel,
00:27:04: oder?!
00:27:05: Dort musst du dann auch wieder eine Lösung finden.
00:27:08: Und wenn wir Goal-Lives haben, wie gesagt, haben wir manchmal bis zwei oder vier Uhr am Morgen, sind wir am Schaffen.
00:27:15: einfach das alles stimmt.
00:27:16: und ja, wenn mein Video vorhin gesagt ist, du musst schon mit deinen Patren Transparenzen reden oder den Partnerin und ich glaube, dass habe ich gut mit meinen Patren machen können.
00:27:30: also meine Frau Gott sei Dank hat sie das Geduld!
00:27:34: Es ist nicht ohne, es braucht sehr viel.
00:27:41: Gott sei Dank klappt das auch gut.
00:27:42: und sie weiss wenn ich go live sage sie ok.
00:27:45: Ich versuche gerade alles zu machen dass wir einfach weg sind in dem Sinn.
00:27:49: Ich unternehme etwas mit den Kindern, mache etwas, tust du einfach auf das fokussieren und so schaffen wir.
00:27:55: aber es gibt zwei Momente wo go live sind und es ist überall am Brennen.
00:28:00: dort musst du einfach calmer bleiben.
00:28:03: Nicht einfach, aber ich glaube deswegen baust du noch ein Team auf.
00:28:07: Und ich glaube wenn du einen Team aufbaust mit deiner Hierarchie, kann nur so gut gehen wie du eigentlich das Album machst.
00:28:13: Ja, ja, guck, ich meine das ist etwas, was natürlich, ich glaube mega schwierig ist.
00:28:21: oder zum da die richtige Balance zu finden?
00:28:25: Grundsätzlich glaube ich, dass das Thema Ein Unternehmen aufbauen in der heutigen Zeit, vor allem mit den digitalen Tools, die wir heute haben.
00:28:36: Auf das möchte ich kurz sprechen kommen.
00:28:39: Wie bist du organisatorisch aufgestellt in eurer Firma?
00:28:45: Du hast mehrere Unternehmen.
00:28:47: Erstens, wie machst du es organisatorischer?
00:28:51: Sind alle in Zürich und in der Schweiz verteilt?
00:28:56: Kannst du hier noch kurz zeigen, wie das bei dir aufgebaut ist?
00:29:02: Ja, wir sind in der Schweiz und Kosovo.
00:29:10: Ich arbeite auch in Deutschland und Barcelona.
00:29:13: Je nachdem, welcher Dienstleistet geliefert wird, sind v.a.
00:29:19: vertriebisch vor allem auch in den Schweiz.
00:29:22: Auch das ganze Management ist in der Schweizer.
00:29:26: Wir haben zum Beispiel ein wirkliches Team in Deutschland, wir haben einen Marketing-Team in Deutschland und eine Kosovo.
00:29:31: Wir haben Google-Lets natürlich Spezialisten, die in Barcelona Deutschsprachigen gehen wollen.
00:29:36: Was viele aber nicht wissen ist, dass auch Google natürlich seine Spezialistinnen, die wir im Code Center von Google haben, sind alle in Barcelona.
00:29:45: Das ist nicht in der Schweiz.
00:29:46: Alle behaupten das sie in der Schweizer sind eben nicht in die Schweiz.
00:29:48: Und dann haben wir natürlich zwei Google Mitarbeiterin.
00:29:54: Die Mitarbeiterinnen, die eigentlich in Barcelona sind.
00:30:01: Es ist organisatorisch sehr schwierig manchmal, aber weil wir digital sind, brauchen wir ein Laptop.
00:30:08: Wir müssen nicht unbedingt daran gehen oder irgendwo vor Ort sein.
00:30:13: Auch Kunden haben heute lieber das erste Medium online.
00:30:17: Und wenn man wirklich etwas vertuft hat, dann kann man persönlich treffen.
00:30:22: Organisatorisch ist natürlich sehr wichtig, dass ein Management-Team irgendwo stimmt.
00:30:26: Ich habe natürlich Projektleitests, die das Ganze führen.
00:30:30: Egal wo sie sind, sie sprechen auch Deutsch.
00:30:35: So habe ich mich hier ein wenig aufgebaut.
00:30:38: Klar, ich bin immer noch überall involviert.
00:30:41: Ich lasse es einfach nicht locker und will dich nicht vertrauen.
00:30:45: Sehr viele Kunde kommen mit ihr natürlich, weil ich es bin am Anfang.
00:30:50: Weil es Jamil ist, weil er die Beratung macht und wer er das Ganze geführt hat, wer er uns geholfen hat.
00:30:56: Und ich versuche erstmal so ein bisschen abzugehen an unseren Mitarbeiterinnen, weil nur in dieser Art funktioniert es, wenn sie wissen wie ich funktioniere.
00:31:08: Das ist nicht einfach!
00:31:09: Es hat eine Jahre lang gebraucht bis ich auf den Punkt gekommen bin.
00:31:13: Aber die Organisatorin hat natürlich auch so viele Plattformen.
00:31:16: Wir haben unsere eigenen Plattforms natürlich gebaut, wo wir alles, was wir mit den Kunden sprechen, wie wir das Ganze verteilen.
00:31:24: Das ist alles in einem Plattform von uns und so patscht die Hierarchie in die eigene Plattform, die du aufgebaut hast.
00:31:31: Aber immer noch eine Challenge.
00:31:33: Immer noch!
00:31:34: Ja klar, gut Challenge.
00:31:35: Sie gehören immer dazu.
00:31:36: Ich glaube was spannend wäre ist wie lernt Mör oder wie bist du vorgegangen abzugehen?
00:31:45: Oder ich kenne das ja auch bei mir.
00:31:47: Oder die Kunden kommen zum Stefano.
00:31:50: Natürlich in meinem Namen der Firma steht Reka Consulting.
00:31:55: Das ist mein Nachnamen und somit bin ich ob ich will oder nicht damit verknüpft Und auch das ist ein Challenge zum quasi jahren gehen und sagen, weisst du was?
00:32:08: Es meldet sich einen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von mir und übernimmt dieses Projekt.
00:32:15: Ich glaube die Schwierigkeit oder das Erste ist das Bewusstsein, also wir müssen klar sein.
00:32:21: Aber wenn ich das gerne mache in meiner heutigen Rolle, dann ist es vielleicht nicht mehr die Aufgabe, die ich machen sollte, sondern ich muss lernen vertrauen.
00:32:30: Ich denke das ist Vertrauen!
00:32:33: Das ist wieder wie eine Einzahlungskont, um die Metapher wieder zu schliessen.
00:32:37: Ich zahle in das Vertrauen und du kannst mal abheben, wenn mir einmal ein Fälle passieren kann, dann ist es okay.
00:32:45: Du hättest ab, so passiert nichts oder?
00:32:47: Aber wenn du jedes Mal ... Dann gehen wir ins Minus oder?
00:32:50: Und dann sind wir immer noch ungewichtlich.
00:32:52: Und ich glaube, das ist etwas, was wirklich schwierig ist.
00:32:56: Ich glaube ganz viel struggling auch damit zum quasi abgehen oder abgeben und sich quasi nicht... im Unternehmen beschäftigen, sondern am Unternehmen.
00:33:07: Das ist die Challenge.
00:33:07: Genau, genau.
00:33:09: Ja, ich glaube der Hundertprozent und es wird immer so bleiben, dass er sich kommt... Ich habe immer den Grunde egal, wenn mich abgeben, dann ist das für mich trotzdem an.
00:33:17: Erstens, sie haben das Gefühl, ja, er ist natürlich ein Geschäftsführer und er regelt das schon oder?
00:33:24: Das ist schon mal der Ehe, äh Gedanken, das andere ist auch natürlich wo man sagt hey, ich habe mit dir angefangen und du verstehst mich Obwohl der andere Mitarbeiter genau so gut verstanden wurde, er ist besser gesagt ein besser organisierter.
00:33:40: Er lernt das ganze Philosophie mal an und mehr als gescheßführend sind natürlich immer so von... Ach komm, wir machen das für ihn so und wir machen es für ihm so.
00:33:51: Und er gefällt nicht immer der Kunde.
00:33:52: Deswegen rufen sie uns immer an, die werden ein bisschen einfacher
00:33:55: haben.".
00:33:56: Das werde ich mir immer behalten!
00:33:57: Das ist natürlich schon wichtig, dass man unsere Mitarbeiter vertraut, weil ich glaube wenn wir... Ich habe letzte Woche irgendwo gelesen oder gesehen einen Video, wo jemand gesagt hat, ein Geschäft ist ja vollgerichtet ist, wenn du das abgehst Und dann weisst du, ob du wirklich gut aufgebaut hast.
00:34:15: Ich glaube das ist ein wichtiger Punkt.
00:34:18: Ja, es ist wirklich so... Genau, genau!
00:34:22: Schau, ich würde auch gerade als Abschlusswort nicht, Jamil.
00:34:25: Ehrlich gesagt, zwar gibt's noch etwas mit Uwe Schmidt auf den Weg.
00:34:30: Ganz allgemein muss nicht zwingend Business sein oder wie auch immer.
00:34:34: Etwas, was ich vielleicht auch in diesen Jahren begleitet habe, wo du sagst, hey, das begleitert mich und da kann ich mich immer festhalten Das bringt mich weiter.
00:34:45: Sehr gerne, ja.
00:34:47: Was ich am meisten auch zu den Kunden sagen kann, glaubt man dich selbst immer hundert Prozent.
00:34:55: Es wird sehr heavy sein, egal was du machst.
00:34:59: Aber wo ein Willi ist, habe ich vorhin gesagt.
00:35:02: Wo kein Willi ausreicht.
00:35:04: Und... Ich sage einfach von mir selber raus, dass ich Geduld haben muss.
00:35:10: Ich kann es finden!
00:35:11: Du musst eine Geduld haben.
00:35:14: Denn der Wille ist immer da und ich habe sehr viele Wellen, aber Geduld zeigt immer wieder wie wichtig es ist um Geduld zu haben bis zu den Punkern wo du bist.
00:35:24: Also bleib dran!
00:35:25: Glaub dran!
00:35:27: Das Gefühl weißt du immer am besten.
00:35:28: Es ist wirklich so... Lass kein Ei nicht alles übernäher in deinem Kopf wenn du bist noch ein Mensch das niemand dich ersetzt.
00:35:38: Das ist wirklich gerade ein Hype der ganzen Pal- einfach die Menschlichkeit.
00:35:43: Ich glaube, das wirst du nie ersetzen
00:35:46: können.
00:35:48: Sehr schön, Jamil!
00:35:49: Danke für deine Zeit und die abschließenden Worte.
00:35:52: Wie bist du?
00:35:52: Erreichbar?
00:35:53: LinkedIn?
00:35:55: Ja, ja.
00:35:56: Jamil, ich kenne Sie unter meinem Namen.
00:35:58: Sonst habe ich den Firmens-Syntaxalouse gesagt.
00:36:02: Erreichbare ist für dich immer natürlich kein Problem.
00:36:07: Aber ja, LinkedIn Social Media.
00:36:09: Ich bin etwas aktiv.
00:36:10: Nicht zu aktiv aber ein bisschen schon... Ich würde mich natürlich freuen, auf den ersten Mal was wir alle gesagt haben, richtig mal zu treffen.
00:36:20: Das ist schon ein anderes Podcast als nur Business und der Waldmann.
00:36:24: das Ganze macht mir das menschliche.
00:36:28: Ich freue mich natürlich, wenn ihr wieder seht.
00:36:31: Sehr gerne!
00:36:32: Erstmal
00:36:32: vor Ort und danke für die Zeit.
00:36:34: Tschau
00:36:36: mit Merci.
00:36:38: Zum Schluss noch ein Praxisteip von mir Wenn du Sitzungen oder Sprachnotizen von Schweizerdeutsch ins Hochdeutsche transkribieren willst, gibt es oft Probleme.
00:36:45: Viele Tools haben Mühe mit dem Dialekt.
00:36:47: Die SchweizerDeutsch Übersetzer App versteht praktisch alle Dialekte und transkribt alles auf Hochdeutsch.
00:36:53: Das spart mir persönlich ganz viel Zeit im Alltag!
00:36:56: Mit dem Code RECA-RECCA kannst du die App eine Stunde lang gratis testen.
00:37:02: Probierst aus?
00:37:03: Den Link findet ihr in der Shownote.
00:37:04: Vielleicht spart auch dir das ganze Zeit.
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